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Meinung (33)
30. November 2009 21:26

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1. Dadurch, dass Dozenten rechtlich gesehen keine Reader mehr aushändigen dürfen, ist es notwendig, dass an allen Lehrstühlen Kopierkarten für die Studenten eingeführt werden, damit den Studenten keine zusätzlichen Kosten für Anschaffung von Büchern und Kopien entstehen. Diese könnten die Studenten im Sekretariat der Lehrstühle abholen und gegen Pfand mitnehmen. Dann ist auch gesichert, dass die Karten wieder zurückkommen! Damit keine privaten Kopien von den Karten gemacht werden können, wäre es sinnvoll, wenn die Studenten nachweisen für welches Seminar sie einen Text kopieren müssen. (Sei es, dass sie den, vom Dozenten signierten Text (bzw. Buch) dabei haben etc.)

2. Die FAU Erlangen-Nürnberg ist eine Universität, Kosten, die durch Pendeln zwischen den zwei Städten entstehen, sollten erstattet werden, wenn nachgewiesen werden kann, dass man ein/e Seminar/Vorlesung in der jeweils anderen Stadt belegt, das in dieser Form nicht am Hauptstudienort stattfindet. Dafür ist nicht unbedingt ein Semesterticket nötig, es würden Streifenkarten o.ä. genügen, die ausschließlich die Kosten der im jeweiligen Semester notwendigen Fahrten abdecken.

3. Die erste Vorlesungswoche in neuen Semestern wird meist durch Ausfälle von Seminaren und Vorlesungen bestimmt. Durch die Einführungsveranstaltungen, die stattfinden müssen, ist das natürlich erklärbar. Einführungen, Einführungsveranstaltungen etc. für Erstsemester sollten dennoch separat von dem regulären Vorlesungsbeginn stattfinden. Auch in Seminaren und Vorlesungen sollte die erste Sitzung nicht zur Erklärung der verschiedenen Studienordungen und der Einordnung des Seminars/der Vorlesung in diese genutzt werden. Das ist in Sprechstunden oder Vorbesprechungen möglich!

4. Die Anmeldeverfahren zu Seminaren sollten verändert werden, da durch Überlastungen der Systeme die Teilnahme oft nicht gewährleistet ist. Durch eine kurze, schriftliche Begründung an den Dozenten, das Sekretariat oder den Tutor des Seminars, warum ein Student am Seminar teilnehmen will, könnten die Dozenten motivierte Studenten im Seminar aufnehmen. Nicht nur die Dozenten, sondern auch Studierende dürften sich dann über ein angenehmes und interessiertes Arbeitsklima freuen. Falls dennoch zu viele Teilnehmer auf der sog. Warteliste stehen, könnte, z.B. durch Lesen eines geeigneten Textes zum Thema des Seminars und einem dazugehörigen kuzen Eingangstest, die Anzahl der Teilnehmer reguliert werden.

Linda B.

Meinung (32)
30. November 2009 21:23

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Bei uns in der Biologie ist zu diesem Wintersemester das Problem aufgetreten, dass der NC gefallen ist (für Bio B.Sc. und LAG Bio/Chemie) und zusätzlich ein zulassungsunbeschränkter neuer Studiengang (Integrated Life Science – Biologie, Biomathematik, Biophysik) ins Leben gerufen wurde, ohne über das Platzproblem und die unzureichende Laborausstattung nachzudenken bzw. diese zu lösen. So ist es nun so, dass in unserem größten Hörsaal Bierbänke vor der ersten Reihe stehen (das ist kein Scherz, wer es nicht glaubt, kann ja den Hörsaal A des Biologikums mal besichtigen gehen) und trotzdem noch viele Erstis auf der Treppe bzw. dem Boden sitzen müssen, da alle Studenten der 3 Fächer die BioI-Vorlesung hören sollten (5 SWS).

Desweiteren ist die Prüfungssituation eher bescheiden (wie in sehr vielen Fächern), denn auch bei uns handelt es sich bei den Prüfungen nicht um Fragen nach den Zusammenhängen und Hintergründen, sondern um reines Auswendiglern-Bulimie-Wissen, nach dem Motto: “Was stand auf meiner Folie Nummer 437 unten rechts in der Ecke?”.

Außerdem sollen uns ab SS 2010 viele Exkursionen gestrichen werden, die jedoch von den Studenten gut angenommen werden und außerdem den Horizont über den Laborrand hinaus erweitern und ein fundiertes, breitgefächertes Biologie-Wissen vermitteln.

Anonym, Biologie, 5. Semester

Meinung (31)
30. November 2009 21:20

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Wie bereits schon von mehreren Studenten angesprochen – die vielen verschiedenen Online-Anmeldesysteme und Plattformen vereinfachen das Studium nicht unbedingt. Bis man erstmal seine Unterlagen zusammen hat, ist schnell mal ein Nachmittag vergangen. Auch das “first come, first-served”-System bei den Anmeldesystemen ist irgendwie nicht das Gelbe vom Ei- in meinem Fall wollte ich mich bei Cassy für meine Germanistik-Kurse anmelden, saß natürlich pünktlich vor meinem PC, habe mich blitzschnell für die ersten zwei Kurse angemeldet – und war dann im dritten Kurs in der Warteliste auf Platz 23 (andere haben es überhaupt nicht mehr in den Kurs geschafft – und das, weil sie sich 2 Minuten später eingeloggt haben). Desweiteren scheinen diverse Dozenten nicht zu verstehen, dass manche Studenten nicht bis spät abends in der Bibliothek sitzen können (wäre ja auch in meinen Augen erwünschenswert – andererseits muss ich den ein oder anderen Anschlußzug in Nürnberg erwischen um nach Hause zu kommen). Ein anderer Kritikpunkt wären die vielen (Pflicht)Veranstaltungen, die seltsamerweise ( “trotz Konferenz”, wie man mir versichert hat) zeitlich immer aufeinander fallen.

Verena, Germanistik & Frankoromanistik, 3.Semester

Meinung (30)
30. November 2009 21:18

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Ich studiere Theater- und Medienwissenschaft und Germanistik im 5. Semester, sprich, ich gehöre der ersten BA-Generation, also den Versuchskaninchen an. Zunächst möchte ich ein Lob an das Institut für Theater- und Medienwissenschaft aussprechen, da man hier wirklich ein Bemühen der Dozenten um Verbesserung merkt. Es wird immer der Dialog gesucht und Verbesserungsvorschläge werden gerne angenommen und es wird auch versucht, diese umzusetzen. Somit wurde auch mittlerweile schon wieder einiges verändert. Es wäre schön, wenn der Studiengang insgesamt noch etwas flexibler gestaltet werden würde. Manchmal scheint es hier nämlich doch sehr verschult. Außerdem sollte die Möglichkeit, sich praktisch zu betätigen vereinfacht werden und nicht nur an die studentischen Projekte wie Arena, Unimax oder Uni t-Fau gekoppelt sein. Ein konkreter Vorschlag wäre hier, dass es jedem Studenten ermöglicht werden sollte zum Beispiel einen Kameraworkshop zu machen. Ein solcher Workshop wird pro Semester nur für etwa 15 Leute angeboten und das erscheint mir zu wenig. Außerdem wäre es wünschenswert, wenn es mehrere kleine Praxisprojekte gäbe, die in das Studium eingegliedert sind, wo man in kleinen Gruppen an Projekten arbeitet. Momentan ist es so, dass sich ein Projekt über drei Semester zieht, was es unter anderem erschwert ins Ausland zu gehen.

In der Germanistik kann ich im Moment leider gar kein Lob aussprechen… Im Folgenden habe ich versucht die lange Liste auf drei Punkte zu kürzen:

– Als ich angefangen habe wurde uns gesagt man braucht für Germanistik keine Lateinkenntnisse. Dies haben sich einige Leute dann aber anders überlegt und nun brauchen wir bis zum Anfang 5. Semesters einen Nachweis über Lateinkenntnisse. Das heißt, man muss über zwei Semester einen Kurs á 6 SWS besuchen! Was das für die zusätzliche Arbeits- und Zeitbelastung bedeutet muss ich an dieser Stelle wohl nicht weiter erläutern. Dass man Latein für ein BA Germanistik Studium überhaupt benötigt, ist mir immer noch ein Rätsel. Bisher hat es mir in keinerlei Hinsicht weitergeholfen und da ich schon fast fertig bin, wird es das auch nicht mehr. Mein konkreter Vorschlag: Für Studenten, die Germanistik als Zweitfach studieren und nicht vorhaben in diesem Fachbereich einen Master zu machen, sollte diese Regelung abgeschafft werden.

– Wir müssen in Germanistik bis zum 5. Semester keine Hausarbeiten schreiben, sondern werden in 90 min. Klausuren abgeprüft. Dies halte ich insbesondere für ein geisteswissenschaftliches Studium die falsche Vorgehensweise. Man sollte sich intensiv mit einem Thema auseinander setzen und dies nicht in wenigen Minuten abhandeln. In einem LK Deutsch wurde in dieser Hinsicht mehr verlangt… Schließlich bleibt auch mehr hängen, wenn man eine Hausarbeit schreibt. Wenn man innerhalb von zwei Wochen bis zu 7 Klausuren schreibt, kann man sich ausrechnen, wie viel Wissen hinterher überhaupt noch vorhanden ist.

– Es ist nahezu unmöglich, sich zu spezialisieren. Es gibt drei Teilbereiche (Linguistik, Mediävistik, NDL), die alle zu fast gleichen Anteilen belegt werden müssen. Drei Bereiche, die an anderen Unis als eigene Studiengänge auftreten, sollen hier innerhalb von 6 Semestern studiert werden. Dass hier nicht in die Tiefe gegangen werden kann und alles nur angerissen werden kann, dass die Dozenten allerdings versuchen trotzdem in die Tiefe zu gehen (durchaus verständlich), erhöht das Arbeitspensum enorm. Mein Vorschlag daher: Man sollte in allen Bereichen vielleicht einen Einführungskurs besuchen und sich dann auf einen Bereich spezialisieren können. Zudem wäre es wünschenswert, wenn die Kommunikation innerhalb der drei Fachbereiche verbessert werden würde. Die Germanistik versteht sich offensichtlich nicht als Germanistik, sondern als der jeweilige Fachbereich, wo jeder sein eigenes Süppchen kocht. Es wäre schön, wenn es auch in der Germanistik eine Art Vollversammlung zu Beginn des Semesters geben würde (wie es auch in Theater- und Medienwissenschaft der Fall ist), die einerseits als Infoveranstaltung gilt und andererseits auch als eine Plattform fungiert, in der die Studenten mit den Dozenten in Dialog treten können und Kritik äußern können.

Claudia, Theater- und Medienwissenschaft und Germanistik (5. FS)

Meinung (29)
30. November 2009 21:14

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Gleich nach meinen ersten Klausuren hat es mich gestört, dass man eine dürftig bestandene Klausur nicht wiederholen konnte. Diese schlechten Zensuren verfolgen einen bis zum Abschluss. Viele Kommilitonen haben in ihrer Klausur ihre Antworten durchgestrichen, damit sie nicht mit einer 4 bestehen MÜSSEN, sondern “durchgefallen” zur Nachklausur DÜRFEN – und diese muss man auch erstmal bestehen (Stichwort: GOP und Exmatrikulation!) – es kann immer mal schlecht laufen, obwohl man bestens vorbereitet ist. Vielleicht sollte man den Studenten, welche schlechter als 3,0 Abschneiden, eine einmalige risikofreie Möglichkeit im Rahmen der normalen Nachklausuren zur Verbesserung einräumen. Mein zweites Problem liegt in der Beschaffung der Lehrmaterialien. Es gibt fast für jeden Dozenten eine eigene Plattform für seine Skripten und sonstigen Lehrmaterialien. Warum nicht eine verpflichtende, einheitliche Plattform für ALLE Dozenten statt Eigenbrötlerei. Könnte man dies nicht alles in meinCampus zusammenfassen? Ich weiß es nicht – ich weiß nur, dass wenn unser Doktorand sich nicht die stundenlange Arbeit mit einem Zentralarchiv machen würde, Wir stundenlang auf unterschiedlichen Seiten unser Zeug und Infos suchen müssten. Des weiteren finde ich meinen B/C-Lehramtsstudiengang schlecht organisiert. Eine zentrale Fakultät mit Antworten auf die Fragen für die angehenden Lehrer fehlt. Es herrscht Chaos und Ratlosigkeit, da es keine zentrale Verwaltung gibt, welche das Studium koordiniert und auch bei Problemen schnell und unbürokratisch Lösungen findet. Die Ausbildung der Lehrer, welche 40 Jahre Schüler unterrichten sollen, ist zu wichtig! Ein eigenständig organisiertes und verwaltetes Studium mit Fachleuten für die einzelnen Fächerkombinationen muss eingeführt werden!

Christian H., Bio/Chemie LAG 3. Semester”

Meinung (28)
30. November 2009 21:06

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Hier mal zwei Meinungsbilder von ein paar Studenten (die studieren alle jeweils das gleiche und haben zusammen Sachen aufgeschrieben, die sie stören), die heute bei mir mit im Seminar saßen: Uns stört, dass es keine Parkplätze an der Uni gibt und wenn es welche gibt, sind sie zu teuer. Die Gebäude sind alle weit auseinander und es gibt keine Einheit “Erlangen-Nürnberg” (Realschullehramt). Störend sind die verschiedenen Anmeldezeiträume, die oft sehr kurz sind. Es kommt zu Systemüberlastungen und sehr schnell zu sehr vollen Kursen. Die Studiengebühren sind zu hoch, das Studium zu verschult und es gibt zu wenig Freiräume.

Christine F. und Christin M. (Lehramt RS neu, Englisch und Wirtschaft)

Uns stören vor allem die Studiengebühren, sowie der Stress und der Druck, der durch die viel zu vielen Prüfungen in zu kurzer Zeit entsteht. Vor allem in Mathe gibt es zu wenig Wiederholungsmöglichkeiten von Klausuren. Außerdem hätten wir gerne ein kostenloses Semesterticket.

3 Lehramtsstudentinnen LAG neu Mathe/Englisch

Und schließlich schreib ich jetzt auch noch kurz was:

Mich stört, dass man als Student kaum Möglichkeiten hat, sein Studium aktiv mitzugestalten. Durch den Bachelor kommt es im Lehramt zu extrem vielen Prüfungen und großem Druck; es ist nicht möglich, sich tiefer in Dinge einzuarbeiten, die mich interessieren. Im Falle der Theologie sind die Folge “Einheitstheologen”, was inhaltlich einfach keinen Sinn macht. Die Relationen bei der ECTS-Bepunktung stimmen überhaupt nicht, gerade wenn ich Englisch und Theologie vergleiche. Außerdem verhindert ein solches Studium, dass man Dinge hinterfragt, kritisch betrachtet und vor allem bleibt auch einfach keine Zeit für politisches und soziales oder kirchliches Engagement neben dem Studium!

Katharina M. (LAG neu, Englisch und Theologie)

Meinung (27)
30. November 2009 21:03

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Hallo, ich studiere im 11 Semester VWL auf Diplom und habe folgendes Problem: mit der Einführung der BA/MA-Studiengänge kam es zur schrittweisen Abschaffung der alten Abschlüsse wie Diplom und Magister. Im Grunde ja auch kein Problem für mich sollte man meinen, doch weit gefehlt. Ich habe im Wintersemester 2004 begonnen VWL in Hamburg zu studieren. In einer Zeit weit vor Studiengebühren und als Bachelor zwar für uns schon als Alternative möglich war, aber keiner von uns diesen Ernst genommen hat. Das Vorlesungsverzeichnis war für Grund- wie für Hauptstudium prall gefüllt. Man war motiviert zu studieren, sich in Studentenorganisationen zu engagieren (AIESEC) und mit Erasmus ins Ausland zu gehen. Es gab keine Sorgen, so soll ein Studium sein. Selbst der Hochschulwechsel an die FAU und weiteres Engagement neben dem Studium (ARENA…der jungen Künste) waren machbar und ich wollte mir diese nicht nehmen lassen. Der Knackpunkt: Jeder Diplomstudent muss bis zum Sommersemester 2011 fertig sein. Das wäre bei mir das 14. Semester. Eine Hohe Semesterzahl und ein langes Studium doch noch kein Langzeitstudent. Schaffe ich das nicht, werde ich ohne Abschluss exmatrikuliert und das war es dann. Ende, Schluss, Aus! Dieser Druck allein wäre ja noch halbwegs zu managen, wenn ich denn auch die Möglichkeit hätte entsprechend Veranstaltungen zu besuchen und Prüfungen abzulegen, aber genau das ist aufgrund des Bologna-Prozesses nicht der Fall. Viele Lehrstühle an der WiSo haben lange vor 2011 die Diplomveranstaltungen eingestampft und bieten teilweise nicht einmal vergleichbare Bachelorvorlesungen an. Das bedeutet, dass ich mir teilweise Skripte runterladen darf, die mehrere Semester alt sind und die ich mir dann autodidaktisch beibringen darf und hoffe so durch die Prüfungen zu kommen, mehr schlecht als recht mit dem erwähnten Zeitdruck. Das alles während ich 500€ Semesterbeitrag bezahle. Ich erwarte und verlange, dass, wenn ich schon derart zur Kasse gebeten werde, ausreichend Veranstaltungen besuchen und ohne Zeitstress in Ruhe mein Studium mit meinem Diplom abschließen kann. Es sollte doch kein Problem darstellen für beide Abschlüsse bei gleichem Vorlesungsstoff parallel Klausuren anzubieten.

Malte, VWL (Diplom), 11.Semester

Meinung (26)
30. November 2009 21:00

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1. Die vielen verschiedenen Anmeldesysteme (Oktis, Cassy, StudOn, accessus etc), für die man sich immer wieder extra anmelden muss, weil jeder Dozent/jedes Institut ein anderes bevorzugt, sind ein Problem.

2. In der Germanistik müssen die Studenten trotz Studiengebühren auf eigene Kosten kopieren, Reader dürfen nicht mehr gestellt werden. In der Theologie gibt es immerhin 2 Kopierkarten, auch wenn dies für die Menge an Studierenden nicht ausreichend ist bzw. nicht deutlich bekannt gemacht wird.

3. Für das Lehramtstudium ist es teilweise nötig, für einzelne Kurse, Praktika (!) oder Gespräche an die EWF nach Nürnberg zu fahren. Dies bedeutet einen nicht zu verachtenden Zeit- und v.a. Geldaufwand – warum ist es nicht möglich, diesen Betrag erstattet zu bekommen, wenn es schon kein Semesterticket gibt?

    Julia R., LA RS Deutsch, ev. Religion, Geschichte, Fachsemester (kein Bachlor!)

Meinung (25)
30. November 2009 20:58

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Betreff: Studiengebühren

Um mir mein Studium zu finanzieren arbeite ich in zwei Kneipen, durchschnittlich vier mal die Woche. Ich habe das Glück nach alter Studienordnung studieren zu dürfen, so dass sich fürs Geldverdienen genügend Zeit finde. Müsste ich nach neuer Studienordnung studieren, könnte ich mir mein Studium nicht leisten und müsste es abbrechen. Ein Studentenkredit ist für mich keine Option. Mit einem Staatsexamen, das ja nicht als akademischer Abschluss zählt, bin ich auf den Lehrberuf festgelegt. Eine Garantie, dass ich nach dem Studium eine Stelle als Lehrer bekomme, gibt es nicht und mit einem Gehalt als Kellner oder Aushilfe könnte ich den Kredit nicht zurückzahlen. Studiengebühren führen – besonders in den Geisteswissenschaften und den Lehramtsstudiengängen – zu einer sozialen Auslese. Das ist schlecht!

Felix, 9. Semester, Deutsch und Sozialkunde (LAG)

Meinung (24)
30. November 2009 20:56

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Es geht um den Uni-Sport. Dort sind alle halbwegs attraktiven Kurse ausgebucht, was eigentlich nicht weiter verwunderlich ist. Doch jetzt sagte mir jemand, dass nur so wenige Kurse angeboten werden können, weil UNSERE Uni-Hallen und Räume in der Zeit zwischen vormittags und 17 Uhr von externen Mietern besetzt sind. Dass es also keineswegs an Übungsleitern fehlt um mehr Kurse anzubieten, sondern dass es ganz und gar an der Belegung durch Uni-fremde liegt. Ich jedenfalls würde gerne mehr als ein Mal die Woche Sport machen, bin aber nicht in mehr als einen Kurs gekommen, und ich kenne viele Studenten, die in gar keinen Kurs gekommen sind.

Mark