Nächstes Plenum um 18Uhr, außerdem Blockade bis Freitag oder länger
17. November 2009 15:50
Erstellt von admin in : Programm , trackback
Gerade wurde beschlossen, dass die Besetzung des Audimax bis mindestens Freitag andauern wird und dann über den weiteren Verlauf abgestimmt wird.
Das aktuelle Abendprogramm umfasst einen PoertrySlam und eine OffeneBühne.
Kommt vorbei und beteiligt euch!
Comments»
Ich musste vorhin während der Besprechung zur AG Forderungen leider los. Gibt es da schon Entscheidungen? Wie treffen sich diese AGs weiter?
Um 17Uhr gibt es eine Plenumsdiskussion von der AG Forderungen zu dem Bologna Prozess.
ups hatte mich auf 18 Uhr eingestellt. Mist schaffe ich jetzt wohl nicht mehr. versuche aber 18 Uhr da zu sein.
Ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass ich das Audimax irgendwie zu wenig finde. Um richtig zu stören und aufzufallen, müsste meiner Meinung nach noch mindestens einer der beiden großen Kollegienhausräume (2.011/2.020) besetzt werden. Wie wärs mit nächster Woche?
Mehr Aufmerksamkeit wäre schon gut, aber wir haben beschlossen das wir die Lehre nicht stören möchten. So weit möglich.
Deshalb wäre es von Vorteil Morgen im Kollegienhaus, an der TechFak und an anderen Orten die Leute auf die Audimax Besetzung hinweisen und in größeren Gruppen zum AUdimax gehen lassen.
Also ich finds ziemlich anmaßend, was ihr da macht.
Freilich ists wichtig zu demonstrieren und ich denke eure Forderungen sind großteils berechtigt.
ABER: Die Jurastudenten (jedenfalls die Erstis) haben ihre Vorlesungen ausschließlich im Audimax! Das bedeutet: Die Bildung, für die ihr demonstriert wird uns Anfängern gerade von EUCH verwehrt!
Wer demonstrieren möchte, soll das gerne tun, aber dabei andere in ihrem Recht zu verletzen geht garnicht.
Die Studenten, die im Audimax Vorlesungen haben sind nicht schuld an der Bildungsmisere und sollten deshalb auch nicht durch so eine Demo gestört werden.
Blockiert lieber die unmittelbaren Entscheidungsträger, von denen ihr Änderungen verlangt.
welche unmittelbaren entscheidungsträger hast du denn da im sinn?
Da Bildung Ländersache ist, wäre der erste Adressat wohl die Landesregierung. Und die wird es kaum Interessieren, dass ihr das Audimax blockiert. (Dazu gibt es eine interessante Karikatur im Boten des heutigen Tages) Ich hoffe, die Unileitung wird nächste Woche von ihrem Hausrecht gebrauch machen und die Räumlichkeiten wieder für die, die studieren wollen klarmachen.
Was mich auch stört ist, dass die ganze Sache parteipolitisch getragen wird. Wahlempfehlungen (ob mündlich oder durch Fahnen etc.) haben in einem Studentenstreik nichts zu suchen!
1.also es ist klar, dass so etwas parteipolitisch nicht neutral gesehen werden kann. ich denke wir wissen, welche partei wofür ist…und dass hier keine csu plakate geschwungen werden wundert mich nicht. siehs ma so: wenn politik anwensend ist, kommen die medien auch. und medien bringen aufmerksamkeit
mit anderne parteien gäbe es diese bildugnspolitik auch gar nicht, und streiks in dieser art wären evt nicht nötig. von daher passt das schon
2. wir versuchen ja gerade so die landesregierung zu erreichen. nur audimax besetzen geht halt ,weil hier die uni hausrecht hat
besetz ma den ladtag…oder sag mir zumindest wie du das vorhast…
und wenn sie es nicht interessiert…warum hat dann der bbayr. bildungsminister verprochen, nächstens monntag nach wü zu kommen um über ihre forderungen zu reden?. die sin doch auch nur im audimax
wenn streik is, is halt keine uni. ich lass auch sämtliche meiner vorlesungen ausfallen um im audimax zu sein.also gehts dir net schlechter wie mir
Du wählst zu streiken. Ich habe gewählt nicht zu streiken. Ich halte beide Ansichten für legitim. Aber nicht legitim ist, anderen die Chance ihr Studium während der Streikzeit fortzuführen, zu nehmen.
Zu dem Punkt des Besuchs des Bildungsministers hier ein Zitat von der Homepage der linksjugend solid: “Während des aktuellen Bildungsstreiks hat die Bundesbildungsministerin Schavan eine BAföG-Erhöhung angekündigt. Doch dabei handelt es sich um ein Täuschungs- und Ablenkungsmanöver, so Haimo Stiemes [...]”
Hier zeigt sich ganz deutlich das Problem, der Parteieneinbindung in den Streik. Der Streik wird dazu verwendet anders gerichtete Parteien zu untergraben, egal, ob sie Zugeständnisse machen oder nicht. Jede Aussage “parteifeindlicher” Politiker wird abgewertet um die eigene Partei gut dastehen zu lassen.
was die politik daraus macht is nicht mein bier
jedenfalls war heute einer von deinen profs da, der herr jahn. hat einen sehr symphatischen und eloquenten eindruck gemacht, der gute.
weiterhin sagte er uns, dass er seinen stoff so umgestalten wird, dass er die vorlesungen ausfallen lassen kann und dann auch weiterhin diejenigen, die sich aktiv am streik beteiligen nicht benachteiligt werden!
zudem tun das wohl auch viele andere deiner profs ( ob’s alle tun weiß ich natürlich nicht, aber der cheffe der uni hat zumindest darum gebeten, dass für fernbleiber KEIN nachteil ensteht