Pressemitteilung der Besetzer des Audimax der FAU Erlangen-Nürnberg vom 19.11.2009, 22:25
19. November 2009 22:28
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Betreff: Forderungskatalog verabschiedet, Verlängerung der Besetzung
Mit der Bitte um Veröffentlichung!
Sehr geehrte Vertreter der Presse,
am Abend des dritten Tages der Besetzung verabschiedete das Plenum der Studierenden im Audimax der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den endgültigen Forderungskatalog mit fünf Hauptpunkten.
Dieser ist ab sofort auf unserer Homepage faubrennt.de/forderungskatalog einzusehen. In den letzten drei Tagen wurde intensiv und basisdemokratisch die Liste in einer AG ausgearbeitet und im großen Plenum konkretisiert und verabschiedet.
Die zentralen Forderungen lauten:
- Wiedereinführung einer verfassten Studierendenschaft
- Abschaffung der Studiengebühren
- Grundlegende Überarbeitung des aktuellen Studiensystems
- Verbesserung der Studienbedingungen
- Zentralisierung des Bildungssystems
Der Forderungskatalog wurde nicht nur einstimmig angenommen, sondern auch mit langen Standing-Ovations gefeiert. Diese Punkte bilden die Grundlage für weitere Gespräche sowohl mit der Universitätsleitung als auch mit Vertretern der Politik.
Um auch weiterhin den Druck aufrecht zu erhalten und sich die Möglichkeit zum freien Austausch zu erhalten, beschloss das Plenum direkt im Anschluss die Besetzung mindestens bis Montag zu verlängern.
Dieser Erfolg wird mit Livemusik und lockerer Stimmung die ganze Nacht hindurch gefeiert werden. Das Plenum bedankt sich bei allen, die durch Sachspenden oder tatkräftige Unterstützung das Erreichen dieses wichtigen Etappenziels ermöglicht haben.
Weiterhin freuen sich die Besetzer über jede Unterstützung und rufen alle Studierenden, Schüler und Sympathisanten zur Teilnahme und Mitwirkung auf.
Die enge Verbundenheit mit den protestierenden Schülern wird auch dadurch deutlich, dass am morgigen Freitag diesen die Möglichkeit gegeben wird, das Audimax als Plenarsaal zur Diskussion über Schulgrenzen hinweg und außerhalb des Einflussbereiches anders gesinnter Schulleitungen zu nutzen.

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