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Grober Unfug in der Nähe des Audimax
26. November 2009 01:49

Erstellt von Presseteam in : Lagebericht , trackback

Wie wir soeben erfahren haben, wurden in der Nähe des Audimax einige Autos mit einem Feuerlöscher besprüht.

Wir, die protestierenden Studierenden, distanzieren uns in aller Deutlichkeit von solch grobem Unfug und solcher Dummheit. Da wir uns demokratischen Mitteln und Gewaltfreiheit verschrieben haben und folglich auch die Beschädigung fremden Eigentums ablehnen, haben wir sofort die Polizei verständigt.

Wir hoffen, dass der Vorfall schnellstmöglichst aufgeklärt wird und es keine weiteren derartigen Zwischenfälle gibt.

Comments»

1. Manolo - 26. November 2009

Es reicht!

Wir müssen uns einfach nicht von jedem Unfug distanzieren, der irgendwie im Umkreis von einigen Kilometern um das Audimax herum geschieht. Es ist jedem klar, dass sowas nicht von den Besetzern ausgeht.
Und wenn dann noch wegen dieser lächerlichen “Beschädigung” die Polizei gerufen wird, geht das einfach so weit.
Es ist nicht unsere Aufgabe zu denunzieren und es ist nicht unsere Aufgabe ständig zu versuchen das Plenum zu spalten.
Das ist die Aufgabe der Polizei – auch mit ihren zivilen Einsatzkräften im und um das Audimax herum – und von mir aus auch von der Hochschulleitung.

Hört endlich auf damit!

2. Loki - 26. November 2009

Ich denke schon, dass es Sinn macht sich von solcher Art von Vandalismus zu distanzieren. Der Protest und dessen Erfolg ist auch davon abhängig, wie andere Bevölkerungsteile die Forderungen unterstützen. Die Anwohner sind bestimmt nicht begeistert wenn ihre Autos eingeweißt sind und da finde ich es sinnvoll, möglichen Beschuldigungen zu vor zu kommen. Dass leider auch immer wieder Idioten solche Orte des Protests suchen um einfach nur Krawall zu machen ist ja nichts Neues. Das waren Luftlinie nicht mal hundert Meter, der Feuerlöscher lag noch auf dem Uni-Gelände… warum sollte man da nicht sagen, dass man mit so einem Schrott nichts zu tun hat und auch nicht in Verbindung gebracht haben möchte. Ein politischer Sinn ist hinter diesem Vandalismus, zumindest für mich, absolut nicht zu erkennen.

3. Georg - 26. November 2009

Ich denke, das war absolut richtig, es sofort der Polizei zu melden. Die Besetzer des Audimaxes haben Kontakt zur Polizei und es wird immer gut zusammengearbeitet. An dieser Stelle ein herzliches “Vergelt’s Gott!” an alle Polizisten.

4. anna - 26. November 2009

Das vergelt’s Gott könnt ihr ihnen ja überbringen, wenn geräumt wird und ihr aus dem Hörsaal getragen (oder unwahrscheinlicher, wird aber in Bayern auch gerne gemacht: geprügelt) werdet. Alternativ kann man es auch den Zivilbeamten sagen, die ja scheinbar wenig Berührungsängste haben.

5. jens - 26. November 2009

ihr habt ja probleme…
ich muss mnolo zustimmen. Man muss sich wirklich nicht von jedem Kinkerlitzchen distanzieren. Wenn einen jmd. drauf anspricht reicht es doch zu sagen, nein, das ist keine Aktion von den BesezerInnen Punkt!
Aber distanziert euch ruhig noch von jedem Falschparker….
Proteste in Deutschland…hmmmmm bedrohlich

6. Bäm - 26. November 2009

Aha…und wieso genau müss ihr euch davon distanzieren?
Tut ihr das auch, wenn demnächst irgendein dummer Provokateur “Unileitung stink” drei Straßen weiter sprühen würde??!

7. maximilian - 26. November 2009

wieso ist der post inkl. kommentare von der gestrigen diskussion mit gustke und haberer weg? zuviel kritik?

8. Inoxx - 26. November 2009

Der Post ist immer noch da, nur nicht mehr oben festgepinnt.
Einfach mal an der richtigen chronologischen Stelle schauen:

Mittwoch 20 Uhr: Podiumsdiskussion mit Rektor Prof. Dr. Grüske und Vizerektorin Prof. Haberer
24. November 2009 10:18