Großdemo heute um 14:00 Uhr
27. November 2009 10:36
Erstellt von admin in : Ankündigungen , trackback
Anlässlich der (Wieder-)Wahl des Rektors, bei der eine Stimme für 27.000 Studenten gegen 15 weitere Stimme aus Hochschule, Forschung und Wirtschaft steht, findet heute um 14.00 Uhr eine Großdemo statt. Treffpunkt ist am Audimax.
Erscheint zahlreich und bringt Viele mit! Man wird unsere Stimme auch ohne Stimmrecht hören!


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Wer ist eigentlich der eine Vertreter der eine Stimme hat? Also habt ihr den mal persönlich nach seiner Meinung gefragt? Nicht, dass der am Ende sogar pro Rektor Güstke stimmen würde. Das wäre dann ziemlich peinlich irgendwie *g*
Habe gestern den Flyer bekommen. Wollte eigentlich hingehen,
war mir aber nicht sicher, ob wirklich dieser Freitag gemeint ist.
Auf der Homepage war nirgendwo etwas zu finden. Schade, so kurzfristig schaffe ich das jetzt leider nicht mehr.
Ist der Streik danach vorbei?
Hier wird ja auch nur noch selten geupdated, geposted, getwittert und gestreamt…
The party is over!
Eine Frage, was wollt ihr eigentlich mit dieser Demo erreichen? Wen würde es als Alternative geben, wenn Prof. Grüske tatsächlich nicht gewählt werden sollte?
In der seit letzter Woche Dienstag anhaltenden Besetzung des Audimaxes habe ich wirklich eine Chance gesehen, das BA/MA-System inhaltlich zu verbessern, denn zu mehr fehlen uns an der Uni die Möglichkeiten, es ist die Aufgabe der Landesregierung in München. Die Unis ist bei vielen Anliegen leider der falsche erste Ansprechpartner! Aber dadurch, wie sich einige Studenten am Mittwoch im Audimax in der Diskussionsrunde mir Prof. Grüske und Prof. Haberer benommen haben, haben sie nicht nur viele gute Gedanken des Forderungskatalogs kaputt gemacht, sie haben sich und uns alle einfach nur blamiert. Vor allem hat sich in erschreckender Weise gezeigt, in welchem Maße uninformiert Studenten der FAU in eine Diskussion gehen und an der Uni studieren und sich nicht einmal richtig auskennen. Es war kaum einem bewusst, wo Studenten schon alles ein Mitspracherecht haben uns es genutzt wird und auch ausgebaut werden könnte sowie Gelder eingesetzt werden. Das ist einfach nur peinlich!! Außerdem frage ich mich – und aus Gesprächen mit anderen weiß ich, dass es nicht nur mir so geht – wo all die Studenten waren, die jetzt demonstrieren, als im letzen Sommersemester die Hochschulwahlen waren. Die erschreckend geringe Wahlbeteiligung spricht ja wohl für sich! Diese Wahl ist doch unsere erstklassige Chance auf Beteiligung und Mitbestimmung an der Hochschulpolitik. Warum nutzen sie also nicht nur viele, sondern die MEISTEN unserer Kommilitonen, nicht?!!!! Ebenso kann sich jeder Student regelmäßg über die Newsletter der Pressestelle informieren, was an der Uni passiert, wo Gelder ausgegeben werden etc. Und es gibt noch viele weitere Informations- und Kenntnissdefizite über die Arbeitsweise und Gegebenheiten an unserer FAU, die am Mittwoch Abend unangenehm auftraten und über die sich ein jeder auf der Website der FAU informieren kann!
Es ist glaube ich an der Zeit, sich auf das vorangige Ziel dieser Demonstration zu besinnen: Das BA/MA-System inhaltlich und strukturell zu verbessern und zu optimieren. Wenn die Audimax-Besetzer dahin zurückkehren, könnte sich ihr Einsatz wirklich auszahlen. Auch gilt es ja wohl nicht, sich durch irgendwelche Aktionen gegenüber anderen Unis zu profilieren bzw. zu schauen, was machen die, dann machen wir das! Wir haben unsere Uni-Strukturen, andere Unis haben ihre!
Also bitte, besinnt euch doch wieder auf ein vernünftiges Maß und lasst solche unsinnigen Aktionen wie die, gegen die Wiederwahl unseres Rektors zu demonstrieren. Einen besseren Rektor als einen Volkswirten kann es ja wohl in Zeiten von stets knappen Geldern nicht geben.
Worüber ich mich immer wieder auf’s neue aufregen könnte ist, dass viele die Aktionen kritisieren oder gegen Forderungen eintreten, dies tun ohne den Ansatz einer Portion Problembewusstsein – wohl resultierend aus mangelnder Lesekompetenz/ mangelndem Textverständnis – wie auch Hintergrundwissen mitzubringen.
Konkret: Hier geht es doch nur sekundär wenn nicht tertiär um die Personalie Grüske, sondern um das eklatante Missverhältnis zwischen Wirtschaftsvertretern und unmittelbar betroffenen Studenten in diesem ihn wählenden Kreis!
Capo hat Recht! Eine Stimme für 27 000!!! Wen stört denn das nicht?
Außerdem, solidarisieren gegen die RCDS, die auch Mittwoch vertreten war und Stimmung für den Rektor gemacht hat! Die außerdem auf das Hausrecht des Rektors pocht!
Hatte schon einmal jemand erwähnt, dass meistens, wenn bei “unpolitischen”/sachbezogenen Protesten begonnen wird, gegen gewisse politische Gruppierungen/Richtungen Front zu machen, das Ganze anfängt, zunehmend gegen die Wand zu laufen?
Außerdem: Ich dachte es geht NICHT um die Personalie Grüske – so why the heck ist “Stimmung für den Rektor gemacht hat” ein Argument um gegen den RCDS vorzugehen? Da gäbe es wohl, wenn’s denn unbedingt sein muss, entschieden bessere Ansatzpunkte.
Capo hat absolut Recht. Es geht um das Missverhaeltniss, nicht um die Person Grüske per se.
Weiter zur Politikstudentin:
Sicherlich gab es uninformierte Studenten, und die wird es auch immer geben. Das ist allerdings nicht im geringsten ein Grund dafuer, den berechtigten Protest vieler Studenten als nicht legitimiert darzustellen. Auch zur Bundestagswahl gehen viele uninformierte Menschen – es werden manchmal sogar solche gewaehlt
Zu diesem Punkt: Man kann nicht von jedem Student erwarten, dass der das Hochschulrahmengesetz, Landeshochschulgesetz und aehnliche Feinheiten kennt. Eigentlich sollte es doch ausreiche, den Fachleuten zu sagen, wo etwas nicht passt. Trotzdem gibt es hier inzwischen (oben, in der Menüleiste) den Punkt “Material”, wo einige Informationen zum Semesterticket, Akkreditierung und der Umsetzung von Bologna in Deutschland zusammengefasst ist.
auch mir fällt immer mehr auf, dass der Protest keine Richtung mehr hat. Nicht, dass ich das nicht genauso erwartet hätte, aber nach “chaotischen” Anfängen, einem wirklich starken Mittelteil, bricht nun die Phase des rapiden Zerbröselns an…
Der Demozug heute hat ganze deutlich eines gezeigt: die Studis wollen etwas anderes als das… 200 Leute die schreien “rein ins Schloss” machen die ganzen Ziele und Forderungen lächerlich.
In meinen Augen muss die Besetzung nun beendet werden und durch Gespräche versucht werden die Forderungen umzusetzen. Nur zu fordern und zu glauben das regelt sich dann alles schon ist naiv.
Außerdem kann ich “Politikstudentin” nur Recht geben… 10% Wahlbeteiligung an der PhilFak beschämt die gesamte Studierendenschaft der Fakultät! Wer nicht wählen geht, sollte vorsichtig sein, wenn er Kritik übt. Bis zu den nächsten Hochschulwahlen wird sich aber wohl nichts ändern bei den Studis. Jetzt gerade ist es cool ein wenig “Revolution” und “Revoluzer” zu spielen, spätestens an Weihnachten redet niemand mehr davon, was die letzten Tage war.
Wenn die Besetzung beendet ist, können die gewählten Studierendenvertreter wieder ihrer Arbeit nachgehen und eure Interessen vertreten. Sie machen hervorragende Arbeit und kämpfen schon seit Monaten für genau die Forderungen, die jetzt auf eurer Agenda stehen. Aber man tut zur Zeit so, als wären diese Forderungen gerade letzte Woche erst erfunden worden… Das finde ich schade. Damit wird die Arbeit der Gewählten mit Füßen getreten.
Und wer anderer Ansicht ist, hat wie gesagt bei den nächsten Hochschulwahlen selber die Möglichkeit zu kandidieren oder zumindest wählen zu gehen. Wer in einem Amt an dieser Uni ist, weiß, dass das kein Zuckerschlecken ist, aber das sieht man von außen nur sehr schwer!
Auf die Vernunft, damit sich tatsächlich was bewegt
P.S.: Tarek du sprichst mir aus der Seele
Ich bin da anderer Meinung.
Die Besetzung hat schon einiges bewirkt.
1. Viele Studenten wurden wachgerüttelt, sind jetzt viel besser informiert und wissen jetzt, wo die Stellen sind, an denen gearbeitet werden kann.
2. Ohne eine Besetzung deutschlandweit hätte es in der Politik und den Medien keine Bewegung gegeben. Jetzt gab es im Bundestag eine Sondersitzung, eine Bildungsministerin die sich rechtfertigen muss und viele viele andere positive Entwicklungen.
3. Bildung ist jetzt wieder Thema in den Medien. Und viele Menschen aus der Bevölkerung sehen jetzt die Probleme.
4. Ohne die Besetzung hätte kein Rektor sich die Probleme der Studenten angehört. Es mag wohl auch Kritik an der Durchführung des Plenums mit Grüske geben, aber dass Herr Grüske nun einmal Politiker ist und jeden von uns an die Wand reden kann, war klar. Dennoch ist ein Dialog entstanden und er war sichtlich beeindruckt.
5. Ohne die Besetzung wären nicht so viele gleichgesinnte Studenten zusammengetroffen und hätten sich organisieren können.
Dieser Druck muss aufrecht erhalten bleiben, sonst verläuft sich das ganze tatsächlich. Es muss ein fester Ort als Anlaufstelle bestehen bleiben. Nur so kann sich jetzt übers Wochenende neu strukturiert werden und weiter konstruktiv an den Zielen gearbeitet werden. Alle die gedacht haben, auf 10 Tagen wird die Welt wieder in Ordnung, sind naiv.
@jawosimmerdenn:
“10% Wahlbeteiligung an der PhilFak beschämt die gesamte Studierendenschaft der Fakultät!”
Wozu wählen, wenn meine Vertreter kein Stimmrecht haben? Ist ja schön und gut, wenn die Profs sie anhören, aber da hörts dann auch auf… Bin zwar an der TechFak und hab sogar gewählt, kann aber all jene verstehen, die das nicht für nötig erachten.
Außerdem möchte ich Mark recht geben: Es ist viel erreicht, mehr, als man sich für Erlangen hätte träumen lassen. Daran lässt sich anknüpfen – evtl auch mittels eines Bildungsbündnis, damit der Protest kein Einzelfall bleibt. Und wer mal in die Zeitung blickt, der merkt, dass es zwar nicht Thema Nr. 1 ist, aber doch eins der Top-Themen die letzten Wochen.
Und zu guter Letzt: Es geht nicht nur um Studiengebühren und Bachelor/Master-System, sondern auch um Anwesenheitspflichten, Semesterticket etc… und damit auch um Punkte, die Grüske ganz klar beeinflussen kann (wenn er wirklich so wenig Einfluß hat wie er uns weismachen will, kann er seinen Job ja an den Nagel hängen), auch wenn er lieber gar nichts macht und sich rausredet. Aber klar, es sind immer nur die anderen: Die Profs, die Landesregierung, die Bundesregierung…