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19. Pressemitteilung der Besetzer des Audimax der FAU Erlangen-Nürnberg vom 18.12.2009, 14:30
18. December 2009 14:30

Erstellt von Presseteam in : Pressemitteilungen , trackback

Selbstbestimmte Auflösung der Audimaxbesetzung

Die Hochschulen Bayerns setzen seit gestern größtenteils die Besetzung der Räume aus. Im Zuge der durch den bayerischen Solidaritätspakt entstandenen Gemeinschaft erklären wir, die Besetzer des Audimax der Universität Erlangen-Nürnberg, uns mit den anderen Hochschulen solidarisch.

Jedoch haben wir uns nicht dem gemeinsamen Räumungstermin der anderen Hochschulen angeschlossen, da unsere Arbeit im Audimax Erlangen noch nicht getan ist: gestern wurde im Plenum der bayerische Forderungskatalog und die Leitlinien zur Überarbeitung der Prüfungsordnungen vorgestellt. Außerdem wurde das weitere Vorgehen diskutiert.

Die verbleibenden Tage werden wir zur Planung des weiteren Vorgehens nutzen. Denn auch nach der Besetzung sollen unsere Arbeitskreise weiter tagen und es sollen regelmäßige Plena einberufen werden. Außerdem wird das Audimax in diesem Zeitfenster für den regulären Vorlesungsbetrieb nach den Weihnachtsferien wieder hergestellt. Wir werden das Audimax deshalb bis Dienstag, 22. 12. 2009, 23:59 Uhr freigeben.

Das letzte Plenum im aktuell besetzten Audimax ist am Montag, den 21. 12. 2009, um 18:00 geplant. Hier möchten wir ein Resumé aus den Aktionen und der Arbeit während der fünf Wochen dauernden Besetzung ziehen und die Versammlung über das weitere Vorgehen informieren. Zu diesem Plenum möchten wir neben den Studenten auch interessierte Mitbürger und selbstverständlich Vertreter der Presse einladen.

Wir geben das Audimax frei, weil es niemals unseren Absichten entsprach, die Lehre zu behindern. Vielmehr liegt unser Bestreben nun darin, die Umsetzung unserer Forderungen zu verfolgen. Wir sehen in diesem Zusammenhang nun die zuständigen Stellen in die Pflicht genommen, dies zu gewährleisten und ihren Teil dazu beizutragen. Sollte sich in angemessener Zeit nichts bewegen, behalten wir uns vor, erneute Schritte einzuleiten, um zu zeigen, dass wir nicht aufgeben werden und es sich bei diesen Protesten nicht um ein Strohfeuer gehandelt hat.

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