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Bilder/Videos

Wenn ihr Bilder, Videos oder Tonaufnahmen aus dem Audimax habt, bitte diese beim AK Presse (vorne Links auf der Bühne) oder per Mail an info@faubrennt.de abgeben. Wir können sie hier veröffentlichen.

Eine Sammlung von visuellen Eindrücken:

Videos

Es dürfen Auszüge aus den Videos weiterverwendet werden. Auf Wunsch können wir die Originaldateien gerne zur Verfügung stellen.

Bilder

18.11.09

35 Photos

19.11.09

4 Photos

20.11.09

32 Photos

17.11.09

20 Photos

Demo 20.11.2009

5 Photos

21.11.09

7 Photos

22.11.09

16 Photos

23.11.09

4 Photos

24.11.09

10 Photos

25.11.09

14 Photos

27.11.09

27 Photos

28.11.09

2 Photos

29.11.09

2 Photos

30.11.09

4 Photos

01.12.09

Prof. Goetze: 1968 und heute; Plenum; My New Zoo Konzert

22 Photos

02.12.09

1 Photos

03.12.09

2 Photos

04.12.09

5 Photos

05.12.09

6 Photos

06.12.09

22 Photos

07.12.09

8 Photos

10.12.09

6 Photos

15.12.09

21 Photos

16.12.09

Kunst im Audimax

2 Photos

17.12.09

Großdemo in Nürnberg mit kleinem Abstecher auf die A73

43 Photos

21.12.09

Abschlussplenum und -feier

55 Photos

Comments»

1. ne unzufriedene Studentin - 18. November 2009

Schöne Sache, die ihr da macht. Aber glaubt ihr nicht, dass andere Vorlesungsräume außer dem Audimax zu besetzen nicht noch besser wäre? Ich meine, die von der Techfak haben von dem Bildungsstreik im Audimax nichts. Denn viele trauen sich nicht, ihre Vorlesungen ausfallen zu lassen und nehmen deshalb nicht daran Teil, was eigentlich wirklich schade ist, da es sie ja auch besonders trifft.

2. c. - 18. November 2009

andere räume zu besetzen, damit seminare ausfallen ist wirklich alles andere als der sinn der sache.
die von der techfak können genauso am streik in der philfak teilnehmen!
in der FH in nürnberg sitzen ja auch studenten aus der wiso!

wenn es um die fehlstunden geht…
lieber zum prof gehen und ihm sein anliegen persönlich vortragen, dass man mitstreiken + sich einsetzen will.
bei uns hat bisher noch keiner nein gesagt!

in allein schon zwei seminaren/vorlesungen von mir wurde zu gunsten des bildungsstreiks die anwesenheitsliste nicht herumgegeben!

….und selbst wenn man doch geht: bei einem rund um die uhr gehenden bildungsstreik hat man genug möglichkeiten, sich auch neben den kursen noch zu beteiligen!

3. peter - 18. November 2009

gibts bier?

4. kritische - 18. November 2009

was hat die antifa mit studium und bildungsstreik zu tun?

5. admin - 18. November 2009

die banner hängen nicht mehr, es wurde mehrheitlich entschieden das Banner politischer Gruppen nicht aufgehängt werden sollen.
Dies betraf auch die PiratenPartei

6. daumendrücker - 18. November 2009

muss man mit einberechnen, dass sich in so einer solchen situation dritte miteinbeziehen, in wien waren zB hartnäckige feministinnen mit dabei. o-ton: “unterdrückung fängt dann an wenn männer breitbeinig im hörsaal sitzen”.
und weil das an sich schon so lächerlich ist, würde ich mir darüber nicht weiter gedanken machen. ist die gendersache in erlangen eigentlich auch son großes thema oder sind die frauen da zufrieden(er)?

7. Rainer Müller - 18. November 2009

Nein, wir sind hier für eine Verbesserung der Lehre und Bildung. Andere politische Gruppen und deren Forderungen sind hier nicht relevant.

8. Martin B - 18. November 2009

Ich schlage vor, dass wir zusätzlich noch mehr konkrete Forderungen stellen, die unsere Uni betrifft, wie z.B. das Semesterticket. Denn diese Forderungen können wir direkt an die Uni-Verwaltung stellen! Was mir da noch einfällt ist z.B. die Tiefgarage an der Techfak, die seit diesem Semester für Studenten 55€ pro Semester kostet. Der Beschluss wurde von der ZUV gefasst ohne jemals eine plausible Begründung dafür zu nennen!
Wurden im Plenum mal so konkrete Forderungen erwähnt bzw. besprochen?

9. eine Bachelor-Studentin - 18. November 2009

Ich würde mich gerne mehr einbringen, aber die Dozenten lassen uns einfach nicht gehen, auch wenn man ihnen die Sache erklärt. Und nen Fehltag kann ich mir doch nicht erlauben, wenn man teilweise nur einmal fehlen darf.
Ich sag nur: STREIK MUSS MÖGLICH SEIN! – Irgendwelche Ideen?

10. admin - 18. November 2009

Heute hat der Rektor einen Brief an alle Dozenten geschickt, mit der Bitte auf die Anwesenheitskontrollen diese Woche zu verzichten.

11. Y - 18. November 2009

Hey, ich wäre auch dafür diese Gelegenheit gleich mal zu nutzen um auch Uni-spezifische Dinge anzusprechen und zum Beispiel für ein Semestertickt zu kämpfen! Ich weiß dass es eigentlich ein Bildungsstreik is und es um das große Ganze geht, aber die Gelegenheit wär doch echt günstig, wenn die von der FAU jetzt schonmal zuhören…

12. . - 18. November 2009

@Rainer Müller:

Schon mal daran gedacht, dass das Bildungssystem mit dem Gesellschaftssystem zusammenhängt? Der Bildungsstreik sollte eine emanzipative Aktion sein, die gleiche Rechte für alle bringt.
Es geht bei anderen politischen Gruppen nicht um deren Forderungen, die stehen nämlich wirklich nicht zur Diskussion. Das mit der Argumentation aber eine gesunde Einstellung gegen Nationalismus, Sexismus etc. diskreditiert wird, ist schade.

13. revoluzzer - 18. November 2009

Servus!

Der Streik sollte definitiv auf das Südgelände ausgeweitet werden. Die Forderung, man dürfe den Uni-Alltag nicht stören widerspricht doch der Idee des Streiks. Wir gehen hier auf die Straße – was leider eine Seltenheit ist – um zu zeigen, dass Uni ohne uns Studenten nicht funktioniert. Und so finde ich es beschämend, zu wissen, dass im Südgelände normaler Uni-Alltag stattfinden kann, völlig unberührt von den Ereignissen in der Stadt, während sich die relativ wenigen Aktiven im Audimax verstecken.

Also lasst uns noch weiter gehen und nach den Sternen greifen!

14. Rainer Müller - 18. November 2009

Warum denn unbedingt das Südgelände? Die Studenten kommen sogar aus Nürnberg hierher. Bewegt euren Hintern doch einfach ins Audimax. Mehrere Hörsäle gleichzeitig besetzt zu halten ist nicht realistisch, da nur hier konkret in Arbeitskreisen an unseren Forderungen gearbeitet werden kann.

15. Christine Just - 18. November 2009

Hey Leute!

Toll, dass der Streik jetzt schon 2 tage dauert- wir müssen bis Freitag ( mindestens ) duchhalten,

Vor allem müssen wir es schaffen, noch mehr Studenten dazu zu mobilisieren-aufklären, zeigen, was wir tun, und Unterstützung gewinnen.
Es muss klar sein, dass dieser Streik alle Studierende betrifft-und auch von allen unterstützt werden sollte, weil es um unsere Zukunft geht, und wir hier auch Mitgestallten können sollten.- Und das auch wollen!
Noch eine andere Idee: Wie wäre es mit einer Unterschriftensammlung-
diese Geste können dann auch Studis geben, die in ihren Seminaren bzw. Vorlesungen sitzten bleiben wollen, oder denen schlicht die Zeit fehlt- nur so ne anregung=)

Noch eine Idee, weil ich morgen früh nich kommen kann:

16. admin - 18. November 2009

Es sind auch viele von der TechFak im Audimax. Vermutlich würden die, die nicht hier her kommen, sich auch nicht an der TechFak engagieren. Was natürlich sehr schade ist.
Aber wenn du etwas machen willst, dann versuch doch an der TechFak auf uns hinzuweisen und vielleicht auch eine Gruppe von Menschen zusammen zu bekommen mit denen du dann zum Audimax kommst.
Oder vor Vorlesungen von den Protesten berichten und dazu auffordern mitzumachen, die meisten Dozenten lassen das zu.

17. Wladi - 19. November 2009

Heute Mittag wurde bekannt, dass die Uni Passau ihren Studierenden Zugeständnisse gemacht hat. Die Regelstudienzeit wurde verlängert und die Anwesenheitspflicht wurde abgeschafft. Da stellt sich doch die Frage, an wen sich unsere Proteste eigentlich richten. Verständnis und Solidarität von Seiten der Hochschulleitung sind ja nett, aber offensichtlich haben die das Heft in der Hand. Und auch die Höhe der Studiengebühren kann von der Unileitung festgelegt werden (siehe Bamberg). Also: Grüske, ab ins Audimax! Diskutieren, nicht faseln!

18. eine Solidarische - 19. November 2009

Grüße aus dem AudiMax in Wien! Weiter so :)

19. Katharina & Nina - 19. November 2009

Wir finden super, was ihr macht und unterstützen eure Forderungen. Leider können wir nicht aktiv am Streik teilnehmen, weil wir gerade in Stockholm studieren.
Macht weiter so!!!
lg aus Schweden von Katharina & Nina

20. mark - 19. November 2009

morgen gehts weiter! ich find es toll wie es bis jetzt gestaltet wird, ich kann mich damit identifizieren!°

21. tristan - 20. November 2009

Ich bin ja begeistert von den einzelnen Gruppen. Dachte zuerst, dass da nur linke Spinner Party machen. Hatte aber eher den Eindruck, dass da 300 Mediziner rumhängen und noch bis 4Uhr früh über Bildung diskutieren! Dabei haben die noch nich mal BaMa, kannten sich aber trotzdem besser aus als ich…respect

22. Hank Smith - 20. November 2009

Klasse was ihr da macht… vor allem das alles so geordnet vor sich geht.

Mehr Bilder wären super, zum einen für die aussenstehenden, zum anderen für die Presse… Also los, Fotografen sind ja genug da ;-)

23. Presseteam - 20. November 2009

@Hank: Ja, das sollte auch ein Aufruf an alle sein, ihre Bilder beim AK Presse rechts auf der Bühne vorbeizubringen. Wir werden sie dann auf die Website hochladen.

24. domi - 20. November 2009

parkplätze an der techfak wären mal ne sinnvolle forderung an die unileitung…

25. chris f - 20. November 2009

http://vimeo.com/7713210

zeigt das evtl. ma im Audimax, ist ein nettes Video aus München!

26. Katrin - 20. November 2009

Hallo,

ich war auch positiv überrascht von dem Streik – ich finde es ist gut organisiert und deswegen gibt es auch eine so hohe mediale Aufmerksamkeit. Trotzdem stört mich (wie ich auch bei “Unterstützer” geschrieben habe) dass die Radikale Linke als Unterstützer drinsteht, dass die SPD an der Demo reden darf, einem von der Linkspartei das Mikro in die Hand gedrückt wird, obwohl eindeutig beschlossen ist, dass die Sache parteipolitisch neutral ist.
(Danke übrigens an den Kerl, der ihm wieder das Wort entzogen hat – das war großartig!)

Aber was soll das? Wir Studenten brauchen weder diese Form der Unterstützung noch solche Redner. Wir haben uns, die Presse, sind von der Uni geduldet, viele Dozenten stehen hinter uns. Also macht es wirklich neutral und gebt uns nicht das Gefühl, dass die Orga PARTEIISCH ist und auch ihre privaten Interessen vertritt…

Davon abgesehen Respekt für die tolle Arbeot und den Zusammenhalt – es hat sich was gutes draus entwickelt!
Wir sehen uns im Audimax.

27. admin - 20. November 2009

Applaus und Bewunderung! Toll gemacht!

28. Heini - 20. November 2009

Moin an alle,

ein paar statements zum bildungsstreik:

@parkplätze: ich finds ein wenig pervers, wenn in eine debatte um verbesserung der lehre bzw. der bildungsbedingungen platitüden wie der parkplatzsituation am südgelände oder andere bildungsferne politika eingestreut werden. es wird ja nicht aus jux und tollerei am südgelände gebaut, sondern um dem kommenden doppeljahrgang räumlichkeiten zu bieten. erlangen war und ist nunmal eine radfahrerstadt; wer aus den umliegenden käffern net auf sein auto verzichten kann, ist der letzte, der sich über mangelnde parkmöglichkeiten echauffieren sollte.
@studiengebühren: wenn die unileitung sich zwischen 200€ und 500€ hat entscheiden können, sollte sie eher am unteren limit anfangen und das sinnvoll einsetzen anstatt in endlosen sitzungen auszudiskutieren, wohin der ganze mammon schlussendlich verschwinden soll…
@techfak: bin diplomer (eei) an der techfak und muss sagen, dass uns die studiengebühren einen haufen gebracht haben (gebundene, _gut_ ausgearbeitete skripte, neue hard-/software für praktika, viele hiwi-stellen, tutorien für viele fächer etc.) sowie dass die studiensituation (finanziell) hier in deutschland wesentlich entspannter ist als anderswo (schaut euch mal den vorleger für BA/MA an: die USA…). die frage ist nur, warum in vielen anderen bereichen a) die umstellung der alten auf die neuen abschlüsse katastrophal ist, b) die studierenden von ihrem geld _nichts_ (außer evtl. nem haufen schulden) haben und c) die antifa und ähnliche organisationen wieder mal die ganze debatte mit kruden forderungen durch den kakao ziehen…

Ich wünsch allen im Audimax noch viel ausdauer, macht weiter so!!!

29. Chris - 20. November 2009

Was soll dieses Video?

In meinen Augen gibt es keinen Grund protestierende Rechtsextreme oder die NPD auf irgendeine Art und Weise im selben Zusammenhang mit der Piratenpartei, Antifa oder irgendwelchen Technoleuten zu setzen. Auch wenn letztes wohl als Gag gedacht ist, ist das Video undifferenziert und doof.

Wieso diskreditiert man sich selbst wo man vorher durch konstruktives und überlegtes Verhalten gepunktet hat?

30. Erik - 20. November 2009

Wieso sollte man die NPD NICHT mit der ANTIFA in einem Zusammenhang zeigen? Ist doch der gleiche Müll!

Die Piratenpartei soll wohl nur stellvertretend für politishce Parteien stehen, wie sie nachträglich auch vom Streik ausgeschlossen wurde…

31. jens - 21. November 2009

es ist widerlich hier zu sehen, das antifaschisten mit nazis, die die ganze welt und dieses land ins Verderben stürzten, gleichgesetzt werden.

Pfui deibel sag ich da nur.
und kommt jetzt bloß nicht mit “ohne parteipolitik”. damit hat das nichts mehr zu tun!

32. Svenja - 21. November 2009

Großes Lob an dieser Stelle an AK Öffentlichkeitsarbeit und Homepage. Die Videos sind klasse sowie informativ und geben besonders Leuten von außerhalb einen guten Einblick in den Streik!

33. Benedikt - 21. November 2009

der kommentar zum video “besuch des rektors im audimax” ist vollkommen undifferenziert und polemisch. mit solchen videos disqualifizieren wir uns eher selbst , als dass wir auf unser Anliegen hinweisen. ehrlich!

ansonsten weiter so und noch viel Ausdauer!!

34. FAU Brennt! » Protokoll vom Infoplenum 21.11.2009, 13:00 - 21. November 2009

[...] Bilder/Videos [...]

35. Eva - 21. November 2009

Warum Konzerte? Habt ihr das Audimax besetzt, um Feste zu feiern? Was haben Konzerte, Bier und Protest miteinander?
Lernt lieber mehr als 2-3 Stunden am Tag!

36. Setzkasten - 22. November 2009

Hallo Eva,

ich denke jeder der Demonstranten ist selbst in der Lage zu entscheiden, wann und wieviel Zeit er am Tag lernt. HIER gibt es keine Anwesenheitslisten ;-) und so kann jeder selbst entscheiden, ob er sich ein Konzert reinzieht oder nicht.
Warum aber werden Konzerte veranstaltet? Ich gehör nicht zu den Konzert-Organisatoren, seh aber durchaus einen Sinn darin. Zum einen gehts bei ner Demo um Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, aber zunächst auch mal allein an der Uni. Durch Konzerte kommen vielleicht auch Studenten ins Audimax, die sonst nichts mit der Besetzung zu tun haben und können sich dort ihr eigenes Bild machen von dem was läuft und sich überzeugen, dass hier wirklich konstruktiv gearbeitet wird und nicht nur ein paar ultralinke Spinner einen auf “große Pause” machen.
Zum anderen arbeiten viele Leute echt hart an den Protesten, organisieren, planen, diskutieren, kochen, putzen, und und und. Ich denke es fördert die Gemeinschaft so einer Gruppe, wenn man nicht nur miteinander arbeitet sondern auch miteinander feiert, den Ausgleich haben sich die fleißigen Jungs und Mädels auf jeden Fall verdient.

37. ich - 22. November 2009

jeder der tagsüber mal länger als 5 min reingeschaut hat würde niemals schreiben, dass nur party gemacht wird.
also liebe eva, dass soll eine hezliche einladung sein vorbeizuschauen! es gibt genügend arbeitsgruppen da ist bestimmt was für dich dabei :-)

38. Eva - 23. November 2009

Ich habe schon vorbeigeschaut, das länger als 5 Minuten.
Was ich da gesehen habe, ist Euphorie viel Energie und leere Bierflaschen.

Es ist mir klar, dass hart gearbeitet wird und hoffe stark dass, was erreicht wird.

Feiern im Audimax finde ich jedoch unangemessen, unter solchen Umständen.
Klar kann jeder für sich entscheiden, wie viel gelernt wird, bin aber der Meinung, dass schon allein für die Öffentlichkeit gezegt werden muss, dass Schwerpunkt das lernen hat und nicht die Belohnung der Jungs und Mädels die so hart gearbeitet haben. Wenn schon eine Belohnung, dann auf andere Weise, durch Meditation oder klassische Musik.

Mit Konzerte werdet ihr bestimmt nicht mehr Mitläufer einlocken können.

Ihr solltet vorsichtig sein, die Situation kann leicht eskalieren, vor allem durch provozierende Musik oder Künstler.
Ich wünsche Euch viel Erfolg!

39. martin - 23. November 2009

Ich würde das nicht als Belohnung bezeichnen. Man muss doch auch einfach mal abschalten. Du kannst doch sicher auch nicht tagelang durchlernen. Irgendwann muss man auch mal raus – an die frische Luft – einen trinken gehen – was auch immer.. wir sind alles erwachsene Menschen – und da ist feiern schon angebracht. (Es heisst nicht umsonst Feierabend *g*)
Gemeinschaftsgefühl stärken. Und wie gesagt, vor allem mal abschalten. Mal an was anderes denken. Und was spricht da gegen gute Musik in Form von Konzerten, gegen Tabu-spielen oder mal einen über den Durst trinken? Genau das, was man sonst eben auch tut. Meditation und klassische Musik sind nunmal nicht jedermanns Sache. Aber ich denke es hätte keiner was dagegen wenn du als Abendprogramm mal ein paar meditative Texte vorliest und passende Musik dazu auflegst.

Aber schön, dass du dir Gedanken machst!

40. Julian - 23. November 2009

Hallo,
ich finde es grundsätzlich gut, dass die Besetzer des Audimax ohne Parteien und Gruppen auskommen wollen. Dadurch können sich einzelne Personen, die nicht aus einem solchen Hintergrund kommen besser einbringen und der Protest bleibt auch Vielfältiger.
Trotzdem finde ich das Video in dem Nazis, die Piratenpartei und das Logo der Antfia Bewegung gleichgesetzt werden fehl am Platz.
Auch unter der Gefahr als der linke Spinner angesehen zu werden, möchte ich nur einmal klar stellen, dass Antifa nicht unbedingt was mit spinnernden Jugendlichen zu tun hat. Das Logo kann jeder verwenden, der gegen Nazis ist. Ob das nun Kz Überlebende sind (von denen das Logo glaube ich auch ürsprünglich kommt), die Gewerkschaften oder irgendwelche Gruppen sind.
Also bitte erst mal nachdenken was ihr eigentlich vermitteln wollt. Die (meisten) Parteien und Antinazibewegungen haben nichts mit menschenverachtender Ideologie zu tun.

41. M.Pervere - 24. November 2009

Auch wenn das Logo “jeder verwenden” darf ist die Antifa in ihrer rein ideologischen Handlungsweise nicht von anderen politisch extremen Gruppierungen zu unterscheiden, wie die regelmäßige Lektüre der entsprechenden Seiten bei Indymedia klarstellen dürfte.

Die meisten Antifa-Anhänger, die ich kenne, haben einen an der Klatsche, sind in hohem Maße selber intolerant und neigen zu totalitären Denkmustern. Hinzu kommt ein nicht zu unterschätzendes Gewaltpotenzial, mangelnde politische Bildung etc. pp.

Für mich eine der Unorganisationen (jaja ich weiß, dezentralistisch, syndikalistisch…blablabla) überhaupt.

Und was “Antifaschisten” nun mit dem Bildungsstreik zu tun haben wollen…ich denke mal es geht wieder ums auffallen, Stunk machen und sich produzieren.

Finde es generell gut, dass man sich an der Sache, nicht an Parteien orientiert. Insofern: weiter so!

42. Nina - 25. November 2009

Ich bin froh, dass ihr die Unterstützung der Antifa und der Piratenpartei sehr bald schon aufgegeben habt. Es hat nicht wirklich ein gutes Licht auf euch geworfen. Es geht hier schließlich um Bildung und nicht darum, dass irgendwelche politischen Gruppierungen ihren Senf dazu geben können, um wieder einmal darauf hinzuweisen, dass es sie auch noch gibt.

Was ich jedoch sehr schade finde, ist die Einstellung, mit der manche Besetzer versuchen Werbung für ihre Sache zu machen und neune Mitstreiker zu finden. Ich muss hierzu sagen, ich finde eure Inhalte gut und nachvollziehbar, jedoch beteilige ich mich nicht aktiv an diesem Streik. Die Gründe dafür sind persönlicher Natur. Wenn ich nun also dazu aufgefordert werde, mich zu beteiligen und ich lehne ab, passiert etwas, dass eigentlich nicht passieren dürfte: ich werde beleidigt. Man beschimpft mich als Bonzenkind, als eliteliebende Rechte, als assoziales Mitglied unserer Gesellschaft und als Untergang unserer Bildung.

Wenn ich mich nicht an einem Streik beteilige, ist dies mein gutes Recht und meine Mitmenschen müssen dieses respektieren. Diese Art von Vorgehen – man macht Werbung für eine Sache und jeden öffentlich nieder, der sich nicht dafür einsetzt – ist ein Armutszeugnis. Es beweist, dass nicht argumentiert werden kann. Wenn ihr erfolgreich Werbung für eure Sachen machen wollt, dann geht das Ganze doch anders an. Überlegt euch vorher, womit ihr ködern wollt. So, wie es im Moment läuft, schreckt es eigentlich nur ab.

43. Victoria - 25. November 2009

Zunächst: ich bin auch der Meinung, dass bei der Umsetzung des Bologna – Prozesses einiges schief gelaufen ist. Daher konnte ich euren Protest letzten Dienstag und Mittwoch gut verstehen.
Als Jurastudentin im ersten Semester habe ich aber alle Vorlesungen im Audimax und durch die Besetzung sind sie natürlich alle (inzwischen fast 10) ausgefallen. Auch wenn jetzt manche Vorlesungen verschoben werden, sie kollidieren doch mit PÜs, Tutorien oder Fremdsprachenkursen. Somit können wir seit einer Woche nur noch die Hälfte an Lehrveranstaltungen wahrnehmen. Ich weiß, auch ihr verpasst Vorlesungen, Übungen etc, aber ist doch ein großer Unterschied, ob man sich freiwillig für ein Fernbleiben entscheidet, oder ob man schlicht und einfach daran gehindert wird, an Vorlesungen teilzunehmen.
Gestern hat man uns gesagt, ihr wollt so lange bleiben, bis alle Forderungen durch sind. In realistischer Einschätzung der Zeit, die dieses Vorhaben in Anspruch nehmen würde, habt ihr daher auch schon einen Weihnachtsbaum aufgestellt. Aber ehrlich gesagt, ich finde diese Äußerung ziemlich provokant.
Man hat uns Jurastudenten ja gesagt, wir würden uns nicht solidarisch mit den Protestierenden zeigen. Aber bleibt ihr bis Weihnachten oder länger – ihr seid ebenso wenig solidarisch mit uns!
Auch wir zahlen Studiengebühren, die vielen nicht leicht fallen. Aber wenn wir sie schon zahlen, dann wollen wir wenigstens das Bildungsprogramm, von dem wir noch im Oktober dachten, dass wir es bekämen.
Am Montag hat mir ein Streikender erzählt, man demonstriere auch für die Renaissance des Humboldtschen Bildungsideals. Ob dazu aber auch die Batterien an leeren Bierflaschen zählen, die sich letzte Woche vor dem Audimax stapelten, darüber bin ich mir noch nicht so ganz sicher….

44. abc - 25. November 2009

Meiner Meinung nach spielt es auch überhaupt keine Rolle welche Gesinnung ein Student in dem Moment hat wo er z.B. die Abschaffung der Studiengebühren fordert. Ich finde es höchst undemokratisch, einem den Mund zu verbieten (wie bei z.B. der Burschenschaft geschehen) weil er einen politischen Richtung zugeneigt ist. Ich finde Rechte sowie auch extreme Linke nicht gut. Aber das spielt doch hier absolut keine Rolle. Wenn ein Student was zu sagen hat, was nicht politisch wird, dann sollte er das sagen dürfen.
Er ist solange er nicht politisch wird meiner Meinung nach dazu berechtigt seine Meinung über unser Bildungssystem zu äußern.
Aber man sollte sobald er sich über politische Themen äußert, was nichts mit der Sache Bildung zu tun hat das Mikrofon wenehmen.

Schöne Grüße
abc

45. Thereupon - 25. November 2009

Sind noch mehr Interviews mit Dozenten zu erwarten?

46. ursl - 26. November 2009

Gebt den Audimax wieder frei und besetzt was anderes. Ich muss zahlen und habe ein Recht das Bildungsangebot der FAU wahrzunehmen.

Ihr blockiert Jurastudenten bei der Arbeit. Genau die Studierenden, die noch ein sehr hohes Maß an Freiheit haben, die noch vor haufenweise Büchern sitzen und ihre Bildung größtenteils freiwillig und selbstständig erarbeiten. Die Studierenden, die nicht alles vorgekaut bekommen, sondern noch denken müssen. Lasst uns wenigstens unsere Vorlesungen als Orientierungshilfe im Meer von Rechtsregeln und Meinungsstreits.

47. Georg - 26. November 2009

Ja, für heute wurden alle Dozenten der Universität ins Audimax eingeladen! Bin schon sehr gespannt darauf.

48. jurastudent - 26. November 2009

ich finde es sehr peinlich und auch unangemessen, wie sich hier einige Jurastudenten verhalten. Ich, selber Jurastudent und im 1. Semester, erkenne die Problematik, die einige MitkommilitonenInnen haben, dennoch bin ich auch enttäuscht von Ihnen.

Das Probleme was ich sehe, ist dies, dass viele dieser Studenten, weder Zivildienst noch Wehrdienst abgeleistet haben und somit sofort von der Schule in die Uni kamen. Was ich als große Problematik sehe, da meine Mitkommilitonen somit von einem Schulsystem ins andere gerutscht sind und keinen Demokratiegeist entwickeln konnten, weil sie nie die echte Welt kennen gelernt haben. Ich spreche nicht alle an, aber eine große Mehrheit. Es gibt natürlich Spezialfälle etc., aber dennoch bi ich enttäuscht von den Juristen. Sollten nicht die Juristen, die Ersten sein, die gegen Ungerechtigkeit handeln müssen? Sollten nicht die Juristen mit ihrem umfangreichen Wissen, die Ersten sein, die ein Hochschulgesetzt und die Befugnisse eines Rektors in Frage stellen?

Ich richte mich jetzt mal an alle Juristen, wieso versteckt ihr euch hinter euren hochgeklappten Polohemden und Burberryschals. Wieso könnt ihr euch nicht einfach zusammen reißen und kämpfen, wie es ein Jurist sollte und nicht wie kleine Kinder aufführen, ich will ins Audimax, ich verpasse sonst meine Vorlesungen. Ihr wollt doch Juristen werden, die idealistisch handeln, die sich für die Schwächeren einsetzten, dann fangt an und unterstützt die Leute im Audimax, die wirklich für eine gute Sache sind.

Noch was kurzes, an die Orga vom Audimax, die Diskussion gestern, war eine Farce. Die Moderation miserabel, der Grüske hat euch viele Möglichkeiten gegeben ihn anzugreifen, jedoch habt ihr es nicht genutzt.
Desweitern ihr hättet vielleicht besser recherchieren sollen, was eine verfasste Studierendschaft ist. Tipp: eine öffentlich-rechtliche Teilkörperschaft, sie übernimmt eigentlich die Aufgaben, was ein heutiges Studentenwerk macht, jedoch nicht von der Uni verwaltet sondern von den Studenten selber…es gibt noch weitere Vorteile…aber naja ohne Bildung konnte es ja nichts werden…

Danke.

49. theophanu - 26. November 2009

mal ne frage: wie viele jurastudenten gibt es denn, die unbedingt ins audimax müssen? ich schätze, dass es nicht so viele sind, dass es keinen anderen hörsaal gäbe, in dem man unter halbwegs anständigen bedingungen (sowas geht nämlich an dieser uni nur recht selten) den dozenten lauschen kann… ich glaube schon, dass es wichtig ist, dass ihr einen hörsaal habt, in dem jedenfalls jeder sitzen kann (ja, auch auf der treppe, wie in anderen studiengängen üblich), aber ich denke ebenfalls, dass es wichtig ist, einen raum zu haben, in dem sich alle, die irgendeine meinung zu dem streik haben, austauschen können.
ich kann von mir persönlich sagen, dass ich nicht ausschließlich für mich, sondern auch für jeden einzelnen der 27.000 studierenden protestiere! ich komm einigermaßen durch und habe (glücklicherweise) sogenannte “reiche eltern” abbekommen, aber ich denke, dass ich eine der wenigen studierenden bin, die das von sich behaupten können.
also bitte: geht denken! und zwar nicht nur an euch selbst…

50. kaierlei - 27. November 2009

“ich komm einigermaßen durch und habe (glücklicherweise) sogenannte “reiche eltern” abbekommen, aber ich denke, dass ich eine der wenigen studierenden bin, die das von sich behaupten können.”

Du lebst anscheinend an der realität vorbei…. es gibt genug studenten mit wohlhabenden eltern. Die meisten studenten haben wohlhabende eltern. Oder kann man inzwischen auch ohne allgemeine Hochschulreife an eine Universität?
Nur wenige weniger gut ausgestatte schüler erreichen das abitur und die wenigen, die es erreichen studieren nicht wirklich alle. Aber “nicht wohlhabend” ist man bei dir anscheinend schon wenn das einkommen der Eltern “nur” 5000 € netto beträgt.

51. X - 27. November 2009

*Ich richte mich jetzt mal an alle Juristen, wieso versteckt ihr euch hinter euren hochgeklappten Polohemden und Burberryschals. Wieso könnt ihr euch nicht einfach zusammen reißen und kämpfen, wie es ein Jurist sollte und nicht wie kleine Kinder aufführen, ich will ins Audimax, ich verpasse sonst meine Vorlesungen. Ihr wollt doch Juristen werden, die idealistisch handeln, die sich für die Schwächeren einsetzten, dann fangt an und unterstützt die Leute im Audimax, die wirklich für eine gute Sache sind.*

Das ist schon sehr aus der Luft gegriffen.
1.Klischees sind nun das weiss man ja inzwischen – schön zum hetzen mehr dann aber auch nicht.
2. Verpasste Vorlesungen sind ein Problem – muss man darüber tatsächlich noch debattieren ? Sinn und Zweck dieses Streiks ist ja – zumindest offiziell – eine Verbesserung des Bildungssystems. Vorlesungen zu verhindern kann doch nicht wirklich im Sinne dieses Streiks sein.
3. Idealistisch Handeln? Die Schwächeren schützen? – In welcher Welt lebst du?

Streiken kann man auch ohne eure Kommilitonen und Kommilitoninnen zu blockieren – hier auf dieser Internet-Seite habe ich schon recht nette Ideen gelesen:
- Protest vor dem Landtag in München
- Oder gar vor dem Bundestag in Berlin
Klar braucht man hierfür mehr Energie, als für das rumlungern im Audimax, aber für mich persönlich klingt das erfolgsversprechender.

52. David - 30. November 2009

An weiteren Dozenten-Interviews arbeiten wir gerade. Vermutlich schon diese Woche, an dieser Stelle!

Solltet ihr Dozenten kennen, die sich gerne vor der Kamera zum Streik äußern würden (in welcher Form auch immer!), dann schreibt bitte an studio-itm[at]phil.uni-erlangen.de – Dankeschön!

53. thereupon - 30. November 2009

“3. Idealistisch Handeln? Die Schwächeren schützen? – In welcher Welt lebst du?”

Schön demaskierend. Ich danke für dieses bezeichnende Statement.

54. Genervt - 30. November 2009

Langsam gehts mir wirklich auf die nerven… räumt das audimax, ich will wieder meine vorlesungen hören. Find ich wirklich eine frechheit von euch, uns nun schon die dritte woche vom lernen abzuhalten.

Rebelliert woanders gegen eure reichen eltern oder sucht euch nen anderen grund um nicht studieren zu müssen…

55. X - 30. November 2009

@ 53
musste man da wirklich etwas demaskieren?
Idealistisch Handeln
Die Schwächeren schützen

Das sind doch lediglich politische Schlagworte – hinter steckt doch nur heisse Luft.

56. Thereupon - 30. November 2009

@X
Mit so einer Argumentation kann man sich natürlich wunderbar vor Verantwortung drücken und seinen Egoismus voll ausleben und am Besten noch jeden, der sich für andere engagiert, als weltfremden Spinner diffamieren.

57. X - 1. December 2009

@ Thereupon

Also Verantworung übernehmen die Streiker sicherlich keine.
Ganz im Gegenteil sie blockieren knapp 300 Juristen und wer sonst noch alles im Audimax Unterrich hat und das nur weil ein kümmerlicher Haufen Streiker (heute morgen waren es 15 ?? wenn überhaupt) nutzlos drin rumlungern will.
Ich sage nutzlos weil ich den Erfolg dieserAktion nicht sehe, bisher wurden doch nur wichtige Vorlesungen verhindert,

58. Tschu - 2. December 2009

Das Problem ist (weiterhin und mit andauernder Besetzung immer mehr), dass das Plenum keinen repräsentativen Durchschnitt der Studenten darstellt. Wenn darüber abgestimmt wird, ob die Besetzung fortgeführt wird, sind die Gegner nicht da weil die ihre Zeit nicht damit verplempern wollen im Plenum zu sitzen. Zum Beispiel weil sie ihre Vorlesungen nachholen müssen, die ausfallen…^^.
Deshalb der Rat an die Besetzer: Hört auf bevor sich Studenten gegen Besetzer wenden,das wäre nun wirklich nicht Sinn der Sache.
Aktionen in der Öffentlichkeit bewirken viel mehr als wenn ihr eure Kommilitonen vom Studieren abhaltet.

59. @Tschu - 2. December 2009

Da würde mich doch – wirklich ernsthaft – interessieren, wie viele Nachholvorlesungen zu Plenumszeiten (heute beispielsweise 20:00 Uhr) stattfinden. Wie schon mehrfach erwähnt sind auch alle Gegner der Besetzung herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mit uns zu diskutieren.
Ich persönlich habe drei Jobs, die mir mein Leben inkl. Studium finanzieren, daneben engagiere ich mich in mehreren studentischen Gruppen. Trotzdem bin ich in jeder freien Minute im Audimax. So viel Zeiteinsatz kann und will ich von niemandem verlangen, aber ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, sich ein bis zwei Stunden an einem Plenumstag Zeit zu nehmen, um seine Meinung einzubringen. Gerade euch geht es ja auch an, deshalb ist es wohl kaum verplemperte Zeit, oder?
Ich gebe zu, die Anzahl der (dauerhaft) aktiven Besetzer ist bei einer Studierendenanzahl von 25.925 nicht repräsentativ, ich gebe allerdings gleichfalls zu bedenken:
1. Hier sitzen tatsächlich fast immer Vertreter aus allen Fakultäten
2. Wie anhand der Demos zu sehen, beteiligen sich zwar nicht alle Befürworter aktiv an der Besetzung, aber wir kommen einer repräsentativen oder repräsentativeren Anzahl an Studierenden doch zumindest nahe.
3. Sollte man sich auch einmal die statistische Verteilung der Studierenden anschauen, wenn man schon von Repräsentativität sprechen will: http://www.uni-erlangen.de/universitaet/statistik/studierende/
4. Bisher gibt es keine unabhängige repräsentative Umfrage unter den Studierenden, weshalb bereits gefallene Ausagen, wie z.B. “die schweigende Mehrheit ist gegen die Besetzung”, ebenso jeder Grundlage entbehren, wie gegenteilige Behauptungen. In einer Gesellschaft wie der unseren, in der die meisten nur sich selbst die Nächsten sind, ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit die vorherrschende Meinung der schweigenden Mehrheit ganz einfach nur eine: Desinteresse. Sei es, weil sie nicht mehr von jeglichen Umstellungen betroffen sind, weil sie denken, protestieren bringe sowieso nichts oder sonstiges.
5. Erfolgreiche Konzepte setzen sich durch. Bis sie erfolgreich sind, kann es jedoch lange dauern. Sobald sie es jedoch sind, springen die meisten Leute auf den Zug auf. Auch derzeit “passive Protestler” werden sich in so einem Falle eher zu uns bekennen, als uns abzulehnen, denn im Grunde sind die von uns gestellten Forderungen zum Vorteil aller Studierender. Und auch, wenn es vielleicht in der breiten Öffentlichkeit nicht so aussieht – wir haben schon einiges erreicht und arbeiten weiter an der konkreten Umsetzung unserer Forderungen. Insofern heißt es für uns gerade jetzt, “Weitermachen!”

Ich stimme dir vollkommen in dem Punkt zu, dass sich Studierende nicht gegen Studierende wenden sollten. Darum geht es schließlich nicht. Klärt mich auf, falls ich mich irre, aber wurden nicht mittlerweile sogar extra neue Räumlichkeiten für die vormals im Audimax stattfindenden Veranstaltungen angemietet?

Abschließend möchte ich sagen, dass ich es als äußerst bedauerlich empfinde, dass so manchem Kommentar hier (wohlgemerkt aus allen Lagern) die argumentative und sachliche Grundlage fehlt. Vom Niveau mag ich erst gar nicht sprechen. Einige sollten sich wirklich vor dem posten eines solchen Beitrags ein paar Minuten Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, dass sie als Studierende der sogenannten Bildungselite (wie auch immer man zu diesem Begriff stehen mag) dieses Landes angehören. Und dann auch danach handeln.

Mfg,

- CAKE

60. Krissi - 2. December 2009

Ich bin auch davon betroffen,dass Vorlesungen im Audimax entfallen, trotzdem bin ich für die Besetzung und nehme auch aktiv daran teil! Meine Psychologievorlesung hole ich selbsständig mit zur Verfügung gestellten Folien und Texten nach! Denn für diese Vorlesung gibt es auch keinen Ausweichraum. Zusätzlich gehe ich auch in meine anderen Seminare, dass heißt ich lunger nicht nur rum, wie vorgeworfen wird!
Unterhaltet euch doch bitte erstmal mit den Besetzern, bevor ihr euch ein Urteil darüber bildet!
Habt ihr euch auch einmal die Frage gestellt, warum zeitweise nur weniger Leute im Audimax sind? Das hat wohl damit zu tun, dass wir auch Vorlesungen und Seminare haben und diese nicht schleifen lassen, da wir ja FÜR bessere Bildung streiken und nicht DIE Bildung AN SICH bestreiken! Wir geben unser bestes alles unter einen Hut zu bringen.
Wir kämpfen für eine bessere Zukunft für unsere Nachfolger, denn uns selber bringt es oft nicht mehr viel. Aber wenn kein Anfang gemacht wird, dann wird sich nie etwas ändern und wir leben immerhin in einer Demokratie, in der jeder seine Meinung sagen kann und darf!
Das gilt auch für die Gegner der Besetzung, aber bitte nicht mit unhaltbaren Vorwürfen. Die beiden Parteien können sich jederzeit zusammensetzen und darüber reden. Ich denke viele von uns sind dazu auch außerhalb des Plenums bereit!
Wenn wir wirklich die Minderheit sind, warum habt ihr euch dann nicht organisiert und uns gestern im Plenum überstimmt? Das hätte eine halbe Stunde Zeit gekostet und ihr hättet dafür den Audimax wieder für eure Vorlesung gehabt. Ich denke nur eine ausführliche Umfrage würde ergeben wer die Minderheit ist u wie viele Enthaltungen es wirklich gibt! Aus dem Grund finde ich es irrsinnig darüber zu diskutieren wer es ist, denn das kommt je auf den Standpunkt an!

Mfg

Krissi

61. Abstimmung - 2. December 2009

*Wenn wir wirklich die Minderheit sind, warum habt ihr euch dann nicht organisiert und uns gestern im Plenum überstimmen?*

Man könnte doch zwei Listen aushängen, eine für die Streiker und eine für die Streikgegner. Eintragen kann sich jeder Student der FAU (natürlich nur einmal).

Damit hätte man doch einmal einen Überblick über das Meinungsbild zum Streik. Das würde die lästigen Diskussionen über: Wer ist in der Minderheit – wer in der Mehrheit, beenden.

62. @ CAKE - 2. December 2009

Meine Bemerkung war eher daraufhin gemünzt, dass erstens nach wie vor nicht ALLE Vorlesungen stattfinden und einige deshalb in Eigenarbeit zuhause nachgeholt werden müssen, was oft länger dauert als sich die Vorlesung anzuhören. Und man deshalb keine Zeit hat ins plenum zu kommen.
Außerdem ist das Halten der Vorlesungen in kleineren Räumlichkeiten, zu anderen Zeiten und Wochentagen kein äquivalenter Ersatz, besonders nicht wenn am Stück von 10-20 Uhr nachgeholt wird was sonst auf mehrere Tage verteilt gewesen wäre.

Natürlich kann man erwarten dass die Gegner zum Plenum kommen um dort ihre Meinung kund zu tun, da stimme ich dir zu. Aber leider wird im Plenum immer weniger diskutiert, ich hatte am Dienstag leider den Eindruck dass ihr gerade mal bereit seid, euch eine andere Meinung anzuhören (und selbst da wird unterbrochen!), nicht aber darüber nachzudenken und evtl. einen Kompromiss einzugehen.

Und noch eine Sache zum Abschluss: Nicht jede Meinung, die nicht deiner eigenen entspricht, ist deshalb automatisch unsachlich.
Das Argument, dass andere Studenten unter der Besetzung leiden, ist nicht wegzudiskutieren, sondern eine Tatsache. Wenn du dich dafür entscheidest, deine Zeit einzusetzen (evtl. auch Veranstaltungen zugunsten der Besetzung ausfallen zu lassen), so ist das deine freie Entscheidung. Andere aber dazu zu “zwingen” (so nach dem Motto “den Einsatz kann man ja wohl erwarten wenn es um das Wohl aller geht”), ist egoistisch und diktatorisch.

@Krissi: Wenn du dieselbe Psychologie-Vorlesung verpasst wie ich, dann ist dein “Opfer” nicht vergleichbar mit dem derjenigen Studenten, die auf mehrere (und wichtigere/schwerere) Vorlesungen verzichten oder mindestens große Unbequemlichkeiten auf sich nehmen müssen.

63. @ CAKE - 2. December 2009

Entschuldige, der vorige Eintrag stammt von mir.
Tschu.

64. yanis - 3. December 2009

Lösungsvorschlag: Vorlesung wird auf Audio und/oder Video aufgezeichnet und zeitnah übertragen UND danach online verfügbar gemacht. Die technischen Möglichkeiten sind alle da (dank Studiengebühren^^). Es geht also nur darum, dass es online gestellt wird – ich denke, das ist ein Opfer, was gebracht werden kann… es sollte weder lange dauern es einzurichten, noch lange dauern es hochzuladen/zu übertragen.

Natürlich ist die Situation für euch Juristen ungünstig, aber ich hab bisher wenig konstruktive Verbesserungsvorschläge gehört – eigentlich nur Polemiken gegen die Besetzer. Und, nachdem ich mich unter den Erstis etwas umgehört hab, scheint ja auch das nicht grade vom ganzen Kurs getragen zu werden.

Also schlagts euren Profs mal vor… falls technische oder logistische Unterstützung von Nöten ist, kann man sicherlich bei den Besetzern nachfragen… die meisten sind auch gewillt, konstruktiv Lösungen zu finden.

65. Tschu - 3. December 2009

Danke, yanis.
Leider wurde eben dieser Vorschlag (VL aufzuzeichnen und online zu stellen) am Dienstag ausgebuht bzw. als “nicht Aufgabe der Besetzer” abgetan.
Konstruktive Lösungen? Schön wärs…
Wie die Stimmung bei den Juristen ist oder ob da vernünftige Vorschläge kommen kann ich nicht beurteilen, ich bin keiner. ;-)

66. Nina - 5. December 2009

Bei den Juristen kam der Vorschlag sehr gut an, denn er würe sich als wesentlich intelligenter und nützlicher erweisen, als alles, was bisher geplant ist. Ob es jedoch wirklich zur Umsetzung kommt, ist fraglich.

Was viele von uns stark getroffen hat, war die Aussage, dass die b
Besetzer sich nicht verantwortlich dafür fühlen, dass unsere Vorlesungen ausfallen und von daher sich auch nicht in der Lage sehen, uns bei der Lösung des Problems zu helfen. Diese Einstellung ist nicht nur schade, sie ist reine Blasphemie. Denn wer, wenn nicht die Studenten, die sich im Audimax befinden, soll denn dann für den Ausfall er Vorlesungen verantwortlich sein?

Dass dann auch noch gesagt wurde, dass die Besetzer in Form des Plenums es nicht einsehen, ihre Zeit damit zu verschwenden, uns zu helfen, war ein wirklich harter Schlag. Es wird auch Gemeinschaft gepocht, Solidarität, Mithilfe und Mitarbeit und vieles mehr. Doch wenn man selbst betroffen ist und Hilfe benötigt, dann heißt es auf einmal, dass man sich selber darum kümmern soll?

Solche Aussagen stärken nicht gerade den Rückhalt der Besetzer bei den Studenten. Natürlich gibt es jene, die sagen, die Juristen hätte es provoziert, gar verdient, dass sie jetzt solche Probleme haben. Aber ist das nicht etwas einfach? Und ist dieses Denken nicht sogar falsch? Ein Ziel der Besetzer ist es, bessere Studienbedingungen für alle zu schaffen. Doch muss dies auf Kosten eines anderen Studienganges sein? Denn sind wir etwa kein Teil der Studierendenschaft? Sind wir nicht schutz- und hilfsbedürftig?

Und sagt jetzt nicht, wir hätten es verdient, nur weil wir von Anfang an unser Recht auf Bildung eingefordert haben. Viele von uns müssen hart arbeiten, um sich das Studium zu finanzieren. Denn bei en Juristen ist der Anteil derer, die “reiche Eltern” haben nicht größer, als in irgendeinem anderen Studiengang. Er ist genauso groß.

Denn um Jura studieren, gibt es keinen Voraussetzungenkatalog, auf dem steht “zwingend notwendig: reiche Eltern”. Nein, ein Jurastudium besteht man durch Engagement, harte Arbeit, Disziplin, Wissensdurst und viel, viel Übung. Reiche Eltern sind zwar schön, haben jedoch keinen direkten Einfluss auf das Studium. Denn nur weil der Student vielleicht im Anzug dasitzt und nicht aussieht, als wäre es aus der nächsten Mülltonne gekrochen, wird er deswegen noch lange nicht die Prüfungen bestehen, wenn er es nicht kann.

Ich bitte also darum, zu verstehen, warum viele Juristen euch nicht sonderlich wohl gesinnt sind, warum sie eure Sache nicht unterstützen wollen und warum sie immer noch insgeheim die Räumung des Audimax fordern.

67. SOLIDARNOST' - 5. December 2009

Liebe Nina,

ich darf Dich darauf hinweisen, dass es eine falsche Behauptung ist ist, zu unterstellen, die Besetzer hätten sich von Anfang an nicht dafür verantwortlich gefühlt, Ausweichmöglichkeiten für ausfallende Vorlesungen zu finden. Es stimmt einfach nicht. Das Gros aller Vorlesungen ist bereits in den ersten Besetzungstagen (also Mitte/Ende November) umgelegt worden – und die Besetzer haben sich sehr wohl konstruktiv darum bemüht, bei diesen Vorgängen nach ihren Möglichkeiten mitzuhelfen. Und das gilt auch für die aktuell noch bestehenden Probleme und die Frage der evtl. Aufzeichnung/Übertragung von Vorlesungen via Internet.

Was diesen Punkt betrifft, kann ich nur Yanis (Post Nr. 64) zitieren: “Also schlagts euren Profs mal vor… falls technische oder logistische Unterstützung von Nöten ist, kann man sicherlich bei den Besetzern nachfragen… die meisten sind auch gewillt, konstruktiv Lösungen zu finden.” Und diese konstruktive Haltung seitens der Besetzer besteht nach wie vor, d.h. es wurde vom Plenum kein Beschluss gefasst, dass wir so etwas kategorisch nicht unterstützen würden. Aber: Für eines fühlen sich die Besetzer in der Tat nicht verantwortlich, nämlich dafür, an die entsprechenden Dozenten der jeweiligen, problematischen Vorlesungen heranzutreten und sie um eine solche Regelung (Aufzeichnung/Übertragung) überhaupt erst zu bitten. Das ist schlicht und ergreifend die Sache derer, die das wollen. Und wenn diese sich dafür eingesetzt haben, können sie mit der technischen, logistischen etc. Unterstützung der Besetzer rechnen. Mehr können wir nicht tun, denn wir sind nicht (auch wenn das manche meinen) allmächtig und allverantwortlich, d.h. wir sind nicht die Univerwaltung.

Bevor ich mich näher mit Deiner Kritik befasse, möchte ich eines klarstellen: Ich halte überhaupt nichts von jedweden Klischees über Juristen oder jede andere Gruppe von Studierenden. Sie sind schwachsinnig und jeder, der mit ihnen um sich wirft, entlarvt sich selbst als unsachlich. Das gilt für unqualifiziertes, pauschales Juristen-Bashing ebenso wie für haltlose Vergleiche á la Besetzer = Revoluzzer, Untergrundmarxisten, faules Pack, gescheiterte Studenten. In diesem Punkt sind wir uns, wie ich annehme, ausnahmsweise einig.

Aber nun zu dem, was ich an Deinem Beitrag bedenklich finde. Es heißt darin: “Ein Ziel der Besetzer ist es, bessere Studienbedingungen für alle zu schaffen. Doch muss dies auf Kosten eines anderen Studienganges sein? Denn sind wir etwa kein Teil der Studierendenschaft? Sind wir nicht schutz- und hilfsbedürftig?”

Was soll man aus diesen Sätzen anderes schlussfolgern als Deinen Vorwurf, die Besetzer würden gegen andere Studenten bzw. auf deren Kosten streiken, als würden die Besetzer alle nicht Streikenden bewusst schädigen wollen. Dieser Vorwurf ist nicht nur haltlos, er ist infam.

Wie oft soll man noch erklären, dass die Auswirkungen des Streiks – wie bei jedem Streik – teilweise leider auch diejenigen treffen, gegen die sich der Streik nicht richtet. Bei einem Streik der Lokführer gegen ihren Arbeitgeber sind leider auch normale Bahnkunden betroffen. Keiner käme aber auf die Idee, den Lokführern zu unterstellen, sie streikten gegen das Volk und wollten bewusst Millionen Bahnfahrer schädigen. Bei jeder Demonstration kommt es zu massiven Eingriffen in den Straßenverkehr, in das Alltagsleben einer Stadt, etc., von denen viele Menschen, die nichts mit dem Ablauf oder den Zielen der Demonstration zu tun haben, in verschiedener Weise betroffen sind. Was ist aber – um Dich zu zitieren – mit den Autofahrern, die wegen dieser Demonstration zu spät zur Arbeit kommen? Sind sie etwa kein Teil des Volkes? Sind sie etwa nicht “schutz- und hilfsbedürftig”? Das alles mag man legitimerweise fragen. Ich stelle jedoch die nicht minder legitime Gegenfrage: Sollte man aufgrund der Verspätungen der Autofahrer und anderer Einschränkungen im Leben einer Stadt das im Grundgesetz verankerte Demonstrationsrecht abschaffen? Sollte man das ernsthaft tun?

Allen, die vom streikbedingten Ausfall ihrer Vorlesungen betroffen sind und gleichzeitig – was ihr gutes Recht ist – selbst nicht streiken wollen, ergeht es wie dem normalen Bahnfahrer im Falle eines Lokführerstreiks oder dem Autofahrer in der Innenstadt am Tage einer Demonstration. Das ist bedauerlich, aber schlicht und ergreifend nicht zu vermeiden. Außerdem bitte ich doch darum, endlich anzuerkennen, dass die Besetzer alles in ihrer Macht stehende getan haben und tun, um die Folgeerscheinungen des Streiks auf diejenigen, die er nicht treffen soll, so gering wie möglich zu halten. Man bedenke die Lernphasen, das Angebot kostenloser Nachhilfe im Audimax, etc.

Es wird also alles dafür getan, die leider unvermeidlichen Folgen des Streiks für alle, die er nicht treffen soll, zu lindern. Mehr können wir einfach nicht tun, es sei denn, jemand stellt unser Streikrecht grundsätzlich in Frage und versucht, es uns abzusprechen. Aber dieses Recht können und werden wir uns nicht nehmen lassen, denn wir tun nichts anderes, als uns gegen die Missstände an dieser Hochschule und im deutschen Hochschulsystem insgesamt zur Wehr zu setzen. Die Alternative, vor die Du und andere Kritiker uns zu stellen scheinen, lautet: Hört auf zu streiken, wehrt Euch nicht, verzichtet auf Eure Rechte, denn dann entfallen auch keine Vorlesungen und es entstehen auch keine Unannehmlichkeiten für Studenten, die selbst nicht mitmachen wollen. Eine – zumal im juristischen Sinne – höchst bedenkliche Argumentation! Denn: Diese Alternative ist keine, und das weißt Du genau. Also: So leid es uns tut, dass alle nicht Streikenden auch von den Folgen des Streiks betroffen sind, so wenig lassen wir uns von Euch unser Recht absprechen, uns zur Wehr zu setzen. Und den Vorwurf, wir wollten bewusst andere Studenten schädigen, lassen wir uns nicht gefallen – genausowenig wie es sich die im Beispiel angeführten Lokführer und Demonstranten, die auf die Wahrnehmung ihrer Grundrechte nicht freiwillig verzichten, gefallen lassen würden!

68. kafka - 6. December 2009

<>- und er drehte sich lachend um!

69. kafka - 7. December 2009

(sollte eigentlich dastehen)

70. Rudolph - 7. December 2009

Am Dienstag vor einer Woche wurde im Plenum beschlossen die Besetzung fortzusetzen und keine Abstimmungen mehr darüber zuzulassen. Eine sehr interessante Vorstellung von “Basisdemokratie”, einem Wort welches man bei Diskussionen im Audimax von allen Seiten an den Kopf geschmissen bekommt! In der letzten Woche hat sich unter den Studenten mehr und mehr Widerstand gegen die Besetzung formiert, insofern besteht die Möglichkeit, dass die Mehrheit der Studenten mittlerweile gegen den Streik ist. In dieser Phase Abstimmungen (über die Besetzung) zu verbieten ist schon leicht sowjetisch angehaucht: demokratie wird nur so lange angewendet wie man die Mehrheit sicher hinter sich weiß!!!

71. Rudolph - 7. December 2009

PS: “WIR werden einen Moderator stellen, der zu Beginn der Diskussion kurz UNSERE Sichtweise schildern wird. Danach wird das Thema zur allgemeinen Diskussion freigegeben, wobei jegliche ABSTIMMUNG über eventuelle Streitpunkte AUSGESCHLOSSEN ist.”

quod erat demonstrandum!!!

72. Tschu - 7. December 2009

Was die Besatzer anscheinend nicht verstehen (wollen?) ist, dass eine Aufgabe der Besetzung nicht einer generellen Aufgabe gleich kommt. Die Demos und sonstigen Aktionen können doch weiterhin stattfinden! nur weil wir aus dem Audimax verschwinden geben wir weder unsere Rechte auf, noch das recht diese zu vertreten. Entscheidend ist doch, womit man Druck auf Hochschulleitung und Kultusministerium ausüben kann. Und mit der Besetzung des Audimax meiner Meinung nach sicher nicht.

73. Thereupon - 8. December 2009

Ich denke, dass gerade die große Anzalh an besetzten Hörsälen in Deutschland und anderswo ein Bild ergibt, dass Druck auf die Politik ausübt. Daher wäre eine Aufgabe der Besetzung ein falsches Signal “nach oben”.

74. SOLIDARNOST' - 11. December 2009

In aller Kürze: Es ist schlicht und ergreifend Unsinn und eine böswillige Lüge, dass wir angeblich (in “sowjetischer” Art und Weise, wie Rudolph behauptet) ein “Verbot” weiterer Abstimmungen über die Fortsetzung oder das Ende der Besetzung beschlossen hätten. Wer so etwas behauptet, war entweder im Plenum nicht dabei und lässt sich Märchen erzählen, oder war zu bequem, während der Diskussion die Kopfhörer aus den Ohren zu nehmen!
Für alle, die es wirklich interessiert (und sich nicht mit Lügenmärchen zufrieden geben wollen), sei klargestellt: Es wurde letzte Woche beschlossen, den Streik auf unbefristete Zeit fortzusetzen. Diese Entscheidung kann jederzeit durch eine Abstimmung im Plenum revidiert werden und der Antrag dazu, kann in jeder Sitzung des Plenums gestellt werden. So viel zum Thema eines angeblichen, “sowjetisch angehauchtes Verbots” einer erneuten Abstimmung. Ich habe selten so einen Schwachsinn gehört!

75. Thereupon - 14. December 2009

Gibt’s eigentlich Bilder von unseren Mädels und Jungs in Bonn?

76. w.B. - 18. December 2009

ey nina du bist keine besetzerin und ich bin kein besetzer. aber ich sympatisiere mit denen und du bist dagegen. vorschlag von mir als adäquate antwort auf dich:
wir treffen uns montag um 15 Uhr vor dem audimax und machens aus.

77. paul - 18. December 2009

was sind denn da für Vögel bei der Demo mitgelaufen? Nachdem wir die in Erlangen ja gleich zum Anfang rausgeworfen haben, haben sie jetzt gedacht sie können sich ein bisschen in Nürnberg aufführen?

Großartige Aktion, genau so erreicht man seine Forderungen: Im Berufsverkehr mit einer Bande Linksradikaler die Autobahn blockieren. Hut ab!

78. Nina - 20. December 2009

Sorry, W.B. Du scheinst mich wieder einmal nicht richtig verstanden zu haben. Ich streike nicht mit und ich finde auch die Art und Weise, wie der Streik durchgezogen wird, nicht passened, doch kann ich die Ziele, die einst im Vordergrund standen nochvollziehen.

Zu deiner Einladung: Ich kann leider nicht kommen, da ich da gerade eine Probeklausur schreibe und mir mein erfolgreiches Studium leider nun mal etwas wichtiger ist, als mich mit dir über diesen Streik zu streiten. Sorry.

79. cora - 22. December 2009

gibts den film über die vier wochen auch irgendwann noch zum online angucken für alle die heute nicht da sein konnten?

80. Fuchs - 25. February 2010

hier tut sich sehr viel in letzter zeit, da haben wohl einige gemerkt, dass man auch beim studium lernen muss und nicht nur streiken !

81. 2 Jahre Hochschulpolitik – und nun?! | Stuve Uni Erlangen-Nürnberg - 13. October 2011

[...] Was folgte wissen ein paar vielleicht noch aus eigener Erfahrung. Alle anderen können im Archiv dieser Seite einen kleinen Einblick erhalten. Langweilig wurde es für mich spätestens seitdem nicht mehr [...]