Aktuelle Arbeitsversion unserer Forderungen
19. November 2009 13:28
Erstellt von Presseteam in : Plenum , 67Kommentare
Achtung: kursive Textteile sind Vorschläge, die noch nicht vom Plenum angenommen wurden. Textteile in orange/blau sind alternative Formulierungen.
Kurzbericht über Plenum 16:00
18. November 2009 21:27
Erstellt von admin in : Plenum , 2Kommentare
Fortsetzung der abgebrochenen Diskussion nach Plenum 10:00
4. Verbesserung der Studienbedingungen
4a. Verbesserung der finanziellen Situation der Studierenden
Angenommen mit Veränderungen.
4b. Kostenloses Semesterticket an der FAU
Angenommen mit Veränderungen.
4c. Finanzierung des Umstellungsprozesses der Studiengänge auf BA/MA
Angenommen mit Veränderungen.
4d. “Besserer” Studentenausweis für die FAU
Neu eingebracht, daher noch nicht endgültig angenommen.
Zusätzlich wurden weitere Punkte eingebracht, die dann morgen im Plenum zur Abstimmung gegeben werden.
Sonstiges
Vorstellung von Forderungen der Schüler von Erlanger Gymnasien:
- Abschaffung des Dreigliedrigen Schulsystems
- Mehr Mitbestimmungsrecht für Schüler
- Einführung eines effektiven Kurssystems
Das Plenum beschließt, die Forderungen der Schüler zwar zu unterstützen, sie werden aber nicht in unseren Katalog aufgenommen werden.
Punkt 3a. “Reduzierung der Arbeitsbelastung, des Notendrucks und der psychischen Belastung” wurde erneut vertagt.
Das Plenum wurde etwa um 19:00 beendet.
Plenum 16:00 s.t.
18. November 2009 15:32
Erstellt von Presseteam in : Plenum , Ein Kommentar bisher
Tagesordnung:
1. Organisatorisches:
Zeitplan, weitere Programmgestaltung, Berichte aus den AGs
2. Forderungen:
Fortsetzung der Diskussion von 10:00 Uhr
3. Sonstiges
Vertagte Diskussion über unser Verhältnis zu verschiedenen politischen Gruppierungen, Verlesung eines Offenen Briefes bzgl. Security (wird vorgezogen)
Bericht über Plenum 10:00
18. November 2009 15:29
Erstellt von Presseteam in : Plenum , Ein Kommentar bisher
1. Vorstellung der Moderation/Redeleitung
Kurze Vorstellung der Moderatoren und erneutes Verlesen der Geschäftsordnung. Anträge zur Geschäftsordnung können jederzeit gestellt werden und werden mit Priorität behandelt. Anzeichen durch das Aufstehen und Heben beider Hände. Es wird eine Redeliste geführt in deren Reihenfolge die Wortmeldungen behandelt werden. Die Moderation bewertet die Beiträge nicht, aber fasst zusammen.
2. Bericht aus Erlangen
Das Presse-Echo auf unsere Aktion sehr hoch, mehrere lokale und regionale Radiosender sowie Franken TV berichteten auch mit Interviews.
Nochmals Aufruf an alle Studenten sich zu beteiligen und ins Audimax zu Gesprächen zu kommen.
Bericht über Aktivitäten gestern, siehe auch den Bericht hier im Blog. Etwa 50 Leute haben im Audimax übernachtet und das Putzteam hat heute morgen bereitswieder für Ordnung gesorgt.
Erneut der Hinweis darauf, dass wir hier nur solange geduldet werden solange wir keine Schäden an Gebäude und Menschen verursachen. Dieser Protest verläuft friedlich und das soll er auch bleiben. Durch Abstimmung wurde dies nochmal bestätigt.
3. Bericht aus Nürnberg
Grußworte aus der GSO in Nürnberg. Mehr als 5000 Studenten haben in Nürnberg demonstriert und im Anschluss ein Hörsaal besetzt. Ähnlicher Ablauf wie in Erlangen mit eigener Geschäftsordnung.
4. Diskussion über Forderungen
Vorstellung der Forderungen, die im Laufe des gestrigen Tages koordiniert und durch andauernde Rücksprache mit dem großen Plenum erstellt wurde.
Die Hochschulleitung hat angeboten mit uns hier im Audimax zu diskutieren. Das ist momentan geplant für Donnerstag. Am Sonntag findet die nächste LAK (LandesAstenKonferenz) bei der bayernweit mit Vertretern anderer Hochschulen diskutiert werden kann.
4.1 Einführung einer verfassten Studierendenschaft
Einstimmig vom Plenum angenommen.
4.2 Abschaffung von Studiengebühren
Vereinzelte Wortmeldungen zur sinnvollen Verwendung zu Studiengebühren.
Mit deutlicher Mehrheit vom Plenum angenommen.
4.3 Grundlegende Überarbeitung des aktuellen Studiensystems
Vorwort zum Abschnitt unverändert angenommen.
4.3a Reduzierung der Arbeitsbelastung, des Notendrucks und der psychischen
Abstimmung vertagt.
4.3b Förderung der Mobilität
Angenommen mit Veränderungen.
4.3c Akkreditierung aller Studiengänge
Angenommen mit Veränderungen.
4.3d Masterplätze für jede/n Bachelor-Absolvent/in
Unverändert angenommen.
4.3e Sicherung bzw. Wiederherstellung der Vielfalt des Studiums
Angenommen mit Veränderungen.
4.3f Ermöglichung des Studienbeginns sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester
Angenommen mit Veränderungen.
4.3g Ersatz des NC-Systems durch fachspezifische Auswahlverfahren
Soll erneut im Arbeitskreis diskutiert werden und dann dem Plenum zur Abstimmung vorgelegt werden.
4.4 Verbesserung der Studienbedingungen
An dieser Stelle wurde das Plenum unterbrochen und auf 16:00 vertagt.
Überarbeiteter vorläufiger Forderungskatalog
18. November 2009 14:42
Erstellt von admin in : Plenum , 5Kommentare
Bitte beachten: Dieser Forderungskatalog ist vorläufig. Punkte können noch geändert, ergänzt oder entfernt werden.
1) Einführung einer Verfassten Studierendenschaft
Wir fordern eine Wiedereinführung einer verfassten Studierendenschaften, die die Interessen der Studierenden aktiv nach außen vertritt.
2) Abschaffung der Studiengebühren
Das Recht auf Bildung ist garantiert gemäß Artikel 26 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ und gemäß Artikel 13 des „Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte“ (PwskR), welcher von Deutschland 1968 unterzeichnet wurde.
Wir fordern die Staatsregierung auf, für eine Refinanzierung des Studiensystems zu sorgen, ohne die Studierenden zu belasten.
3) Grundlegende Überarbeitung des aktuellen Studiensystems
Die Studierendenvertretungen müssen maßgeblich an dem Überarbeitungsprozess beteiligt sein. Unsere Forderungen im Einzelnen lauten:
3a) Reduzierung der Arbeitsbelastung, des Notendrucks und der psychischen Belastung
Wir fordern die Staatsregierung auf, den Arbeits- und Zeitaufwand im Bachelor- Master-Studium in Zusammenarbeit mit den Hochschulen zu senken bzw. die Regelstudienzeit entsprechend anzupassen.
Wir fordern die Staatsregierung auf, in Zusammenarbeit mit den Hochschulen die zeitliche Gestaltung des Studienablaufs zu flexibilisieren und dabei besonders die Regelstudienzeit zu erweitern und die Kulanz bei Regelstudienzeitüberschreitungen zu erhöhen sowie Teilzeitstudiengänge zu ermöglichen
3b) Verbesserung der Mobilität
Wir fordern die Nationale und Internationale Anerkennung von Studienleistungen. Die Staatsregierung wird aufgefordert, auf Europa- und Bundesebene mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dass die versprochene Mobilität des Bologna-Prozesses Realität wird. Die Anerkennung aller Leistungen eines oder mehrerer Auslandssemester muss durch entsprechende Vorschriften des Wissenschaftsministeriums und durch den Ausbau entsprechender Stellen an den einzelnen Hochschulen sichergestellt werden (– im Sinne der Lissabon Konvention).
3c) Akkreditierung aller Studiengänge
Die zügige Akkreditierung aller Studiengänge muss das erklärte Ziel des Staatsministeriums sein und sowohl finanziell als auch personell gewährleistet werden. Nur eine Akkreditierung gewährleistet eine dauerhafte Qualität der Studiengänge.
3d) Masterplätze für jede/n Bachelor-Absolventen/-in
Die Staatsregierung wird aufgefordert, auf Europa- und Bundesebene mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dass jede/r Bachelor-Absolvent/in auch ein kostenloses und zulassungsfreies Master-Studium aufnehmen kann, sofern von ihr oder ihm gewünscht.
3e) Sicherung bzw. Wiederherstellung der Vielfalt des Studiums
Wir fordern die Staatsregierung auf, die Anzahl der wählbaren Nebenfächer im Bolognaprozess wieder stark auszubauen. Die individuelle Auswahl, besonders bei kleinen Fächern, muss erhalten bzw. wieder aufgebaut werden. Auch eine breite, auf Interessen und Fähigkeiten abgestimmte Hochschulbildung soll gewährleistet werden.
Die Staatsregierung soll mit Nachdruck auf die Hochschulen einwirken, die Anzahl von Pflichtveranstaltungen zu Gunsten von Wahl- oder Wahlpflichtveranstaltungen wieder deutlich zu reduzieren. Ein Hochschulstudium muss die Möglichkeit für Selbstbestimmtes Lernen bieten. Selbstbestimmtes Lernen heißt auch, dass die Anwesenheit nicht kontrolliert wird.
3f) Ermöglichung des Studienbeginns sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester
3g) Ersatz des NC-Systems durch fachspezifische Auswahlverfahren
4) Verbesserung der Studienbedingungen
4a) Verbesserung der finanziellen Situation der Studierenden
Die Staatsregierung soll auf Bundesebene auf eine Erhöhung des BAFöGs hinwirken. Außerdem soll der berechtigte Personenkreis ausgeweitet werden. Das Ziel ist ein elternunabhängiges BAFöG.
Wir fordern die Staatsregierung auf, ein praxistauglicheres Studienfinanzierungsmodell
einzuführen. Dabei ist darauf zu achten, eine bedingungslose Finanzierung des Masterstudiums zu gewährleisten, unabhängig von der Konsekutivität und zeitlichen Planung des Masters.
Das Staatsministerium sollte das Versprechen eines umfassenden Stipendiensystems endlich umsetzen und dabei vor allem die finanzielle Situation der Studierenden stark berücksichtigen.
4b) Günstiges und faires Semesterticket an der FAU
4c) Finanzierung des Umstellungsprozesses der Studiengänge auf BA/MA
Wir fordern die Staatsregierung auf, ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, um eine der größten Hochschulreformen der letzten Jahrzehnte zu realisieren. Die Einrichtung, Ausgestaltung und Umsetzung der Bachelor- und Masterstudiengänge ist zweifellos Grundvoraussetzung für die Studierbarkeit der neuen Studiengänge.
Insbesondere ist hier auf den momentan häufigen und ungesetzlichen Einsatz von Studienkoordinatoren und –Beratern aus Studiengebühren für die Verwaltung und Ausarbeitung von Bachelor- und Masterstudienordnungen zu verweisen!
Plenum 10:00 Uhr c.t.
18. November 2009 09:57
Erstellt von admin in : Plenum , Ein Kommentar bisher
Tagesordnung
- Vorstellung der Moderation/Redeleitung
- Bericht aus Erlangen
- Bericht aus Nürnberg
- Ergebnisse der Arbeitsgruppen – Diskussion über Forderungen
- Einteilung AGs (Orga, Infotheke, neue Moderation)
- Zeitplan, Programmgestaltung der nächsten Tage
- Sonstiges
Vorläufiger Forderungskatalog als Arbeitsgrundlage nach Plenum am Dienstag um 18:00
17. November 2009 21:10
Erstellt von Presseteam in : Plenum , 12Kommentare
***** Die meisten Forderungen sind im Plenum diskutiert und abgestimmt worden **** Pressemitteilung mit dem aktuellen Katalog folgt demnächst *****
Bitte beachten: Hierbei handelt es sich um die Arbeitsgrundlage für weitere Diskussion – Punkte können noch geändert, hinzugefügt oder entfernt werden.
1) Studiengebühren abschaffen - Refinanzierung ohne die Studierenden zu belasten
Weil das Recht auf Bildung garantiert ist
- Artikel 26 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“
- und gemäß Artikel 13 des „Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte“ (PwskR)
von Deutschland 1968 unterzeichnet
2) Mobilität verbessern – Nationale und Internationale Anerkennung von Studienleistungen
Die Staatsregierung wird aufgefordert auf Europa-und Bundesebene mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dass die versprochene Mobilität des Bologna-Prozesses Realität wird. Die Anerkennung aller Leistungen eines oder mehrerer Auslandssemester muss durch entsprechende Vorschriften des Wissenschaftsministeriums und durch den Ausbau entsprechender Stellen an den einzelnen Hochschulen sichergestellt werden – im Sinne der Lissabon Konvention.
3) Übergang von Bachelor zu Master
Die Staatsregierung wird aufgefordert auf Europa- und Bundesebene mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dass jeder Bachelor-AbsolventIn auch ein Master-Studium aufnehmen kann, sofern von ihr oder ihm gewünscht.
4) Vielfalt des Studiums sichern bzw. wiederherstellen
Die Staatsregierung wird dazu aufgefordert die Anzahl der wählbaren Nebenfächer im Bolognaprozess wieder stark auszubauen. Die individuelle Auswahl besonders bei kleinen Fächern muss erhalten bzw. wieder aufgebaut werden. Auch eine breite, auf Interessen und Fähigkeiten abgestimmte Hochschulbildung soll gewährleistet werden.
Die Staatsregierung soll mit Nachdruck auf die Hochschulen einwirken, die Anzahl von Pflichtveranstaltungen zu Gunsten von Wahl- oder Wahlpflichtveranstaltungen wieder deutlich zu reduzieren. Ein Hochschulstudium muss die Möglichkeit für Selbstbestimmtes Lernen bieten.
5) Finanzielle Situation der Studierenden gerade im Hinblick auf den Bologna-Prozess
Die Staatsregierung soll auf Bundesebene auf eine Erhöhung des BAFöGs hinwirken. Außerdem soll der berechtigte Personenkreis ausgeweitet werden; das Ziel soll ein elternunabhängiges BAFöG sein. Die Staatsregierung wird aufgefordert ein praxistauglicheres Studienfinanzierungsmodell einzuführen. Dabei ist darauf zu achten, dass unabhängig von der Konsekutivität und zeitlichen Planung des Masters auch eine bedingungslose Finanzierung des Masterstudiums gewährleistet wird. Gerade auch im Hinblick auf die höhere Arbeitsbelastung im Zuge der Bologna-Reform ist dafür zu sorgen, dass soziale Gründe als Tatbestand zur Studiengebührenbefreiung eingeführt werden. Das Staatsministerium sollte sein Versprechen eines umfassenden Stipendiensystems endlich umsetzen und dabei neben Leistungskriterien vor allem die wirtschaftliche Situation der Studierenden stark berücksichtigen.
6) Optionales Semesterticket an der FAU
7) Finanzierung des Umstellungsprozesses der Studiengänge auf BA/MA:
Wir sprechen uns gegen eine Verwendung von Studiengebühren für die Einrichtung, Ausgestaltung und Umsetzung der Bachelor- und Masterstudiengänge aus, denn dies stellt keine Verbesserung der Lehre oder Studienbedingungen dar, sondern ist zweifellos Grundvoraussetzung für die Studierbarkeit der neuen Studiengänge. Wir fordern die Staatsregierung auf, ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Dass eine der größten Hochschulreformen der letzten Jahrzehnte kostenneutral abläuft, ist nicht realistisch anzunehmen. Insbesondere ist hier auf den häufigen und ungesetzlichen Einsatz von Studienkoordinatoren und –Beratern aus Studiengebühren für die Verwaltung und Ausarbeitung von Bachelor- und Masterstudienordnungen zu verweisen.
8 ) Akkreditierung aller Studiengänge als Ziel
Die zügige Akkreditierung aller Studiengänge muss das erklärte Ziel der Staatsministerium sein und sowohl finanziell als auch personell gewährleistet werden. Nur eine Akkreditierung gewährleistet eine dauerhafte Qualität der Studiengänge.
9) Reduzierung des Arbeitsbelastung, des Notendrucks und der psychischen Belastung
Die Staatsregierung wird aufgefordert den Arbeits- und Zeitaufwand im Bachelor-Studium in Zusammenarbeit mit den Hochschulen zu senken bzw. die Regelstudienzeit entsprechend anzupassen. Die Staatsregierung wird aufgefordert in Zusammenarbeit mit den Hochschulen die zeitliche Gestaltung des Studienablaufs zu flexibilisieren und dabei besonders die Regelstudienzeit zu erweitern und die Kulanz bei Regelstudienzeitüberschreitungen zu erhöhen sowie Teilzeitstudiengänge zu ermöglichen.
10) Verfasste Studierendenschaft
Bitte beachten: Dieser Forderungskatalog ist vorläufig.
