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Versammlung aller Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
23. November 2010 15:18

Erstellt von admin in : Bilder und Videos, Information, Plenum, Pressemitteilungen , Kommentar hinzufügen

Knapp ein Jahr seit dem letzten Plenum, im damals noch besetzten, Audimax der Universität Erlangen-Nürnberg begann die Versammlung aller Studierenden und mit folgender Tagesordnung:

  1. Eröffnung
  2. Einführung: Studentische Mitbestimmung
  3. Studiengebühren
    1. Information
    2. Diskussion
    3. Meinungsbilder
  4. Bologna: Analyse, Bewertung
    1. Information
    2. Diskussion
    3. Meinungsbilder
  5. Semesterticket
    1. Information
    2. Diskussion
    3. Meinungsbilder
  6. Karte für alles
    1. Information
    2. Diskussion
    3. Meinungsbilder
  7. Sonstiges
    1. Weitere vorgeschlagene Themen, jeweils:
      1. Diskussion
      2. Meinungsbilder
    2. Freie Diskussion
      1. Diskussion
      2. Meinungsbilder
  8. Schließung

Geplante Dauer: circa vier Stunden.

Und nun noch ein Bild aus dem vollem Audimax:

Ein voller Audimax

Pressemitteilung 17 . November 2010: Internationale Aktion für Bildung (inkl. Fotos)
18. November 2010 06:38

Erstellt von rom_ak_pr in : Aktion, Information, Pressemitteilungen , 2Kommentare

Internationale Aktion für Bildung

Jahrestag der Audimax-Besetzungen

An der “Global Wave of Action for Education” [1], einer internationalen Aktionswoche für freie Bildung und gegen die Ökonomisierung derselben, beteiligten sich heute auch Studierende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit einer künstlerischen Aktion direkt vor dem Erlanger Audimax.

Damit wurde unter anderem erneut an die dringend notwendige Abschaffung der Studiengebühren erinnert, eines der Hauptziele der Studierendenproteste des letzten Jahres. Genau vor einem Jahr, am 17. November 2009, führten die Proteste zur mehr als vierwöchigen Besetzung des Audimax.

Heute wurde die Vorderseite des Audimax vollständig mit Sprüchen beklebt, die zum Nachdenken über die Zukunft der Universität anregen sollen, wie “Ausverkauf der Bildung”, “30000 Brains for sale” und “Uni zu verhökern”. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten Absperrbänder, sowie Grablichter und sogenannte “Bildungsleichen”. Letztere stellen Bezug her zu den vielen Studierenden-Demonstrationen im letzten Jahr, welche die Bildung symbolisch zu Grabe trugen.

Mit der Aktion verdeutlichten die Studierenden ihre Befürchtung, dass Studiengebühren sowie die ständig drohenden Kürzungen im Bildungswesen erste Schritte zu einer Abschaffung von freier Bildung sind — im Extrem hinführend zu einer Privatisierung von Hochschulen. Dass dies kein unrealistisches Schreckensszenario ist, belegen auch die jüngsten Äußerungen des FAU-Präsidenten Karl-Dieter Grüske, der aufgrund von potentiellen Mittelkürzungen von einem “klaren Vertrauensbruch” [2] durch die Landesregierung sprach und wohl offensichtlich überrascht ist, wie die Zukunft der Universität aussehen könnte.

[1] Die Ausformulierung der Ziele sowie eine Liste weltweit teilnehmender Gruppen der “Global Wave of Action for Education” ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.emancipating-education-for-all.org/joint_statement_2010

[2] “Uni vom ‘Vertrauensbruch’ tief enttäuscht”, Artikel vom 6. November 2010 auf nordbayern.de:
http://www.nordbayern.de/region/erlangen/uni-vom-vertrauensbruch-tief-enttauscht-1.294335

Fotos

Aktion17Nov2010_Bild_1
Logo der weltweiten Aktionswoche für Bildung
Aktion17Nov2010_Bild_2
Eingangstüre des Audimax mit Sprüchen und Absperrband
Aktion17Nov2010_Bild_3
"Bildungsleichen" vor dem Audimax und Sprüche an den Fensterwänden
Aktion17Nov2010_Bild_4
"Uni zu verkaufen"

PM zur Übergabe des bayerischen Forderungskatalogs
10. June 2010 16:00

Erstellt von svn_ak_pr in : Pressemitteilungen , Kommentar hinzufügen

Im Zuge der erneuten bundesweiten Bildungsproteste wurde der bayerische Forderungskatalog heute offiziell bei einem Besuch im bayerischen Landtag an Wissenschaftsminister Heubisch übergeben.

Der bayerische Forderungskatalog wurde bereits während der Bildungsproteste im Winter 2009 vom bayerischen Bildungsplenum erarbeitet und im Laufe der letzten sechs Monate stetig weiterentwickelt. Der Katalog kritisiert die gravierenden Missstände an den Hochschulen, wie die fortschreitende Ökonomisierung, hohe soziale Selektivität und mangelnde studentische Mitbestimmung . Gefordert wird deshalb unter anderem eine Demokratisierung der Universitäten, die Abschaffung der Studiengebühren und eine Reform des Bachelor / Master-Systems.

Das bayerische Bildungsplenum ist ein Zusammenschluss der Besetzenden der bayerischen Universitäten und Hochschulen mit dem Ziel den gemeinsamen Forderungen bei den Entscheidungsträgern Gehör zu verschaffen.

Am Donnerstag, den 10. Juni 2010, wurde der vom bayerischen Bildungsplenum unterzeichnete Forderungskatalog stellvertretend von Erlanger Studierenden im bayerischen Landtag persönlich an Wissenschaftsminister Heubisch übergeben. Die Studierenden Bayerns erhoffen sich nun eine zügige Reaktion auf die gestellten Forderungen und deren unverzügliche Umsetzung.

20. Pressemitteilung der Besetzer des Audimax der FAU Erlangen-Nürnberg, 28.12.2009
28. December 2009 21:36

Erstellt von Presseteam in : Pressemitteilungen, Uncategorized , 6Kommentare

Betreff: Solidaritätsversprechen mit der heute ungerechtfertigt geräumten LMU München

Mit Bitte um Veröffentlichung

Sehr geehrte Vertreter der Presse,

heute Vormittag wurde das Audimax der LMU München polizeilich geräumt. Nachdem die Hochschulleitung vergeblich versucht hat die friedlich protestierenden Studierenden zur Aufgabe zu bewegen, indem sie die Verpflegung verhinderten, ließ die Hochschulleitung heute doch die Polizei diese Aufgabe übernehmen.Mit dieser absolut ungerechtfertigten Räumung sind wir nicht einverstanden und protestieren entschieden gegen ein solch unmenschliches Verhalten, wie es die Hochschulleitung der LMU zeigt.

Am 5.12.2009 wurde bei einem Vernetzungstreffen der bayerischen besetzten Hochschulen ein Solidaritätspakt verabschiedet, nachdem sich alle Unterzeichner zu einem Bündnis zugehörig erklären, welches deutlich machen soll, dass wir eine gut vernetzte, koordiniert operierende Gemeinschaft sind. Im Falle ungerechtfertigter Räumungen werden in allen Städten beteiligter Hochschulen Aktionen stattfinden, die den Protest zum Ausdruck bringen sollen.
Diesen Solidaritätspakt unterzeichneten die Besetzer der Hochschulen: Bamberg, Würzburg, München, Nürnberg, Coburg, Passau, Weihenstephan, Regensburg und Erlangen-Nürnberg.

Wir, die Besetzer des Audimax der FAU haben am 22.12.2009 unsere Besetzung der Hochschulräume unterbrochen. Dies sollte keineswegs ein Zeichen der Aufgabe sein, sondern vielmehr der Hochschulleitung der FAU Zeit zum Reagieren auf unsere Forderungen einräumen.
Wir erklären uns mit den Hochschulen, die einen anderen Weg wählten und aus diesem Grund die Besetzung auch über die Feiertage aufrechterhalten haben, absolut solidarisch.

19. Pressemitteilung der Besetzer des Audimax der FAU Erlangen-Nürnberg vom 18.12.2009, 14:30
18. December 2009 14:30

Erstellt von Presseteam in : Pressemitteilungen , Kommentar hinzufügen

Selbstbestimmte Auflösung der Audimaxbesetzung

Die Hochschulen Bayerns setzen seit gestern größtenteils die Besetzung der Räume aus. Im Zuge der durch den bayerischen Solidaritätspakt entstandenen Gemeinschaft erklären wir, die Besetzer des Audimax der Universität Erlangen-Nürnberg, uns mit den anderen Hochschulen solidarisch.

Jedoch haben wir uns nicht dem gemeinsamen Räumungstermin der anderen Hochschulen angeschlossen, da unsere Arbeit im Audimax Erlangen noch nicht getan ist: gestern wurde im Plenum der bayerische Forderungskatalog und die Leitlinien zur Überarbeitung der Prüfungsordnungen vorgestellt. Außerdem wurde das weitere Vorgehen diskutiert.

Die verbleibenden Tage werden wir zur Planung des weiteren Vorgehens nutzen. Denn auch nach der Besetzung sollen unsere Arbeitskreise weiter tagen und es sollen regelmäßige Plena einberufen werden. Außerdem wird das Audimax in diesem Zeitfenster für den regulären Vorlesungsbetrieb nach den Weihnachtsferien wieder hergestellt. Wir werden das Audimax deshalb bis Dienstag, 22. 12. 2009, 23:59 Uhr freigeben.

Das letzte Plenum im aktuell besetzten Audimax ist am Montag, den 21. 12. 2009, um 18:00 geplant. Hier möchten wir ein Resumé aus den Aktionen und der Arbeit während der fünf Wochen dauernden Besetzung ziehen und die Versammlung über das weitere Vorgehen informieren. Zu diesem Plenum möchten wir neben den Studenten auch interessierte Mitbürger und selbstverständlich Vertreter der Presse einladen.

Wir geben das Audimax frei, weil es niemals unseren Absichten entsprach, die Lehre zu behindern. Vielmehr liegt unser Bestreben nun darin, die Umsetzung unserer Forderungen zu verfolgen. Wir sehen in diesem Zusammenhang nun die zuständigen Stellen in die Pflicht genommen, dies zu gewährleisten und ihren Teil dazu beizutragen. Sollte sich in angemessener Zeit nichts bewegen, behalten wir uns vor, erneute Schritte einzuleiten, um zu zeigen, dass wir nicht aufgeben werden und es sich bei diesen Protesten nicht um ein Strohfeuer gehandelt hat.

18. Pressemitteilung der Besetzer des Audimax der FAU Erlangen-Nürnberg vom 07.12.2009, 21:00
7. December 2009 21:31

Erstellt von admin in : Pressemitteilungen , 4Kommentare

Aktion “Bildung im öffentlichen Raum” vom 7. bis zum 11. Dezember

Eine der zentralen Forderungen der sich im Bildungsstreik befindenden Studierenden ist ein von sozialer Herkunft und finanziellen Mitteln unabhängiger Zugang zum Hochschulstudium. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, gehen sie in der Woche vom 7. bis zum 11. Dezember auf die Straße.

Unter dem Motto “Bildung für alle” werden Dozenten und Studenten Lehrveranstaltungen im öffentlichen Raum abhalten – trotz der kalten Jahreszeit.

Dabei werden die Kurse und Seminare in gewohnter Weise stattfinden.

Lediglich der Ort ändert sich und so finden die universitären Veranstaltungen abwechselnd auf dem Hugenottenplatz, dem Rathausplatz und in der Fußgängerzone vor dem Peek&Cloppenburg statt. Der “Stundenplan” kann auf der Homepage der streikenden Studierenden eingesehen werden. http://www.faubrennt.de/

Bei den Lehrveranstaltungen stehen freie Sitzplätze, Decken und Tee zur Verfügung, damit interessierte Bürger daran teilnehmen können – ob durch aktives Mitdiskutieren oder nur durch Zuhören. So wird Bildung eine Woche lang wirklich für jeden zugänglich; die Studenten hoffen, dass die Politik in diesem Punkt bald nachzieht.

Folgende und weitere Veranstaltungen werden stattfinden:

Montag 7.12.

Dienstag 8.12.

Mittwoch 9.12.

Donnerstag 10.12.

Weitere Veranstaltungen und aktuelle Information finden Sie auf: http://faubrennt.de

17. Pressemitteilung der Besetzer des Audimax der FAU Erlangen-Nürnberg vom 06.12.2009, 22:00
6. December 2009 23:53

Erstellt von Presseteam in : Pressemitteilungen , Ein Kommentar bisher

Sehr geehrte Vertreter der Presse:

Nikolaus las Bildungsreformern die Leviten

Heute, am 06. Dezember, um 20:00 Uhr, ist spontan der Nikolaus erst auf dem Weihnachtsmarkt am Schlossplatz und anschließend auf dem

Mittelalterweihnachtsmarkt am Neustädter Kirchenplatz zu Gast gewesen. In seiner Rede in Reimform, die er dort hielt und die – überraschenderweise – ganz im Zeichen der aktuellen Bildungsproteste stand, stellte er der aktuellen Bildungssituation ein schlechtes Zeugnis aus und las Uni-Leitung und Politik die Leviten. Mangelnde studentische Mitbestimmung, die Bologna-Reformen und ihre Umsetzung, die Ökonomisierung der Hochschulen, die katastrophale Bildungsfinanzierung, Studiengebühren und Bildungsschranken seien die Übel, die Studenten und Hochschulen derzeit plagten, gab er mit gewohnt tiefer Stimme kund.

Ein kleiner Auszug:

Wir fordern statt sozialen Schranken
Mehr Subvention für UNS, nicht Banken.
Wir fordern BAföG frei und auch gerecht
Die Zugangsbestimmungen sind einfach schlecht.

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16. Pressemitteilung der Besetzer des Audimax der FAU Erlangen-Nürnberg vom 06.12.2009, 15:45
6. December 2009 22:07

Erstellt von Presseteam in : Pressemitteilungen , 5Kommentare

Sehr geehrte Vertreter der Presse:

Unterstützung vom Nikolaus!

Selbst der Nikolaus ist sich der traurigen Lage der Bildung bewusst und hat deshalb angekündigt, den Bildungsstreik aktiv zu unterstützen. Er wird heute Abend, 6. Dezember, um 20.00 Uhr seine Meinung zur Bildungsmisere auf dem Erlanger Weihnachtsmarkt kundtun und dem Vernehmen nach ein Gedicht vortragen.

Erlanger Kulturgespräch im Audimax zum Thema Bildung

Für Montag, den 7.12.2009, haben wir für 14.30 Uhr ein Kulturgespräch im Audimax arrangiert. Hierfür haben wir mehrere kulturelle Vertreter aus Erlangen eingeladen.

Unsere Gäste:

Thema des Gespräches wird „Bildung” sein, genauer: der Aspekt „Freiheit der Bildung”. Im Anschluss an das Gespräch ist eine Diskussion geplant.

Bildung im öffentlichen Raum

In dieser Woche werden im öffentlichen Raum in Erlangen Vorlesungen und Seminare stattfinden – gemäß dem Motto „Bildung für alle, und zwar umsonst“. Eine der Forderungen der Besetzer des Audimax der Friedrich-Alexander-Universität ist ja ein von sozialer Herkunft und finanziellen Mitteln unabhängiger Zugang zum Hochschulstudium. Einige Dozenten konnten für diese Aktion gewonnen werden, die ihre Lehrveranstaltungen im Rahmen einer Aktionswoche vom 7. bis 12. Dezember 2009 im öffentlichen Raum abhalten – trotz der kalten Jahreszeit.

Die Lehrveranstaltungen werden nach Lehrplan stattfinden. Lediglich der Veranstaltungsort wurde verlegt und so finden diese Veranstaltungen abwechselnd auf dem Hugenottenplatz, dem Rathausplatz, dem Bohlenplatz und an der Kreuzung Nürnberger Straße/Südliche Stadtmauerstraße statt. Für interessierte Bürger werden weitere Sitzplätze zur Verfügung stehen, um mit an der Veranstaltung teilzunehmen – entweder aktiv durch Mitdiskutieren oder auch einfach nur durch Zuhören.

Ein Zeitplan der öffentlichen Lehrveranstaltungen wird noch bekannt gegeben.

Pressemitteilung der Besetzer des Audimax der FAU Erlangen-Nürnberg vom 26.11.09
29. November 2009 20:05

Erstellt von Presseteam in : Pressemitteilungen , Kommentar hinzufügen

Podiumsdiskussion mit Rektor Prof. Karl-Dieter Grüske und Vizerektorin
Prof. Johanna Haberer

Sehr geehrte Damen und Herren,

in einer intensiven vierstündigen Podiumsdiskussion stellten sich
Mittwochabend der Hochschulleiter Prof. Karl-Dieter Grüske sowie seine
Vizepräsidentin Prof. Johanna Haberer den Fragen der über tausend Anwesenden
im besetzten Audimax der Universität Erlangen-Nürnberg. Obwohl der Rektor
bei Detailfragen Verständnis signalisierte, konnte er sich bei den zentralen
Forderungen der Studierenden nicht zu konkreten Zugeständnissen durchringen.

Themen der Diskussion waren die Forderungen nach mehr studentischer
Mitbestimmung, Reform des Bologna-Prozesses und Abschaffung der
Studiengebühren.

Hinsichtlich seiner voraussichtlichen Bestätigung im Amt durch den
Universitätsrat kritisierten die Studenten besonders, dass dort 15 Stimmen
aus Hochschule, Wissenschaft und Wirtschaft einer einzigen Stimme der 27.000
Studenten insgesamt gegenüberstehen.

13. Pressemitteilung der Besetzer des Audimax der FAU Erlangen-Nürnberg vom 27.11.2009, 17:15
27. November 2009 17:12

Erstellt von Presseteam in : Pressemitteilungen , 7Kommentare

Protestmarsch durch die Erlanger Innenstadt

Anlässlich der Wahl des bisherigen Rektors der Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Karl-Dieter Grüske, zum neuen Präsidenten, beteiligten sich heute knapp 500 Studierende an einem Protestmarsch durch die Erlanger Innenstadt. Die mit Bannern und Spruchbändern ausgerüsteten Demonstranten forderten mehr studentische Mitbestimmung in der Hochschulpolitik. Bei einer Kundgebung auf dem Schlossplatz verlasen die Demonstranten eine Rede mit ihren Forderungen. Nach einem spontanen Sitzstreik vor dem durch die Polizei abgeriegelten Schloss erklärte sich die Hochschulleitung bereit, einem Studierenden den Zutritt zu gewähren. Der Vertreter überreichte dem Kanzler der Universität, Thomas A.H. Schöck, eine Abschrift der Rede.

Dem Motto der Demonstration „Wir haben keine Wahl, aber tausend Stimmen“ folgend, beklagten die Studierenden ihre fehlenden Mitspracherechte in der Hochschulpolitik. Besonders kritisierten sie die Zusammensetzung des höchsten Gremiums der Universität, des Hochschulrates. In diesem sehen sich die über 27.000 Studierenden deutlich unterrepräsentiert: einer Stimme des Studierendenvertreters stehen 15 nicht-studentische Stimmen gegenüber, davon acht universitätsfremde.

Schon am Vormittag hatten ca. 50 Studierende mit einer Mahnwache vor dem Schloss auf die Missstände aufmerksam gemacht. Den Mitgliedern des Hochschulrates überreichten die symbolisch geknebelten Demonstranten Säcke voller Stimmzettel mit der Aufschrift „Hier hätte die Stimme eines Studenten stehen können“.

Der Redetext als PDF-Dokument