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Programm für Freitag den 27.11.2009
27. November 2009 09:22

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Tag 11 der Besetzung des Audimax. Es erwartet uns heute folgendes Programm:

Die Lernphasen finden heute auch wirklich statt.

Programm für Dienstag 24.11.
24. November 2009 10:42

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-> zum aktuellen Programm

Programm für Montag, 23.11.
22. November 2009 20:33

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10:00-13:00 Lernphase (Absolute Ruhe!)
ab 12:00 Warmes Mittagessen
13:00 Infoplenum
14:00-16:00 Lernphase (Absolute Ruhe!)
17:00 Vortrag von Prof. Schoberth
18:00 Plenum
18:00 Abendessen
20:00 Live Musik: Zaunkönigin (Songwriter)
ab 21:00 Sing-Star auf der großen Bühne

Bitte beachtet, dass das Plenum von 16 auf 18Uhr verschoben wurde. Außerdem: Plenum ist grundsätzlich der wichtigste Termin der gesamten Besetzung!

Programm für Sonntag, 22.11.
21. November 2009 23:02

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10:00-12:00 Gesellschaftsspiele
12:00 Treffen aller AKs und Helfer im Audimax
12:00-14:00 Mittagessen
13:00-15:00 Lernphase (Absolute Ruhe!)
15:00-17:00 SchülerInnenversammlung
17:00-19:00 Lesebühne mit Michel Jakob, Clara Nielsen und Bybercap
19:00-20:00 Tabu spielen
20:00 Tagesschau
20:30-23:00 Live-Musik von Gymmick
ab 23:00 Live-Musik Chimp

Entfällt wegen Krankheit, Alternativprogramm wird noch bekannt gegeben.

ab 1:30 Nachtruhe

Programm für Samstag, 21.11.
20. November 2009 23:12

Erstellt von Presseteam in : Programm , 10Kommentare

12:00-14:00 Warmes Mittagessen

13:00 Infoplenum

14:00 Treffen aller AKs

Auch Neueinsteiger sind gerne willkommen!

14:00-16:00 Lernphase

Das bedeutet, dass im Audimax absolute Ruhe herrschen soll. Statt in die Bib zu gehen könnt ihr also auch hier bei uns lernen und arbeiten. Wir alle haben die letzten Tage unsere Studien aus gutem Grund vernachlässigt. Aber wir sind hier für eine bessere Bildung und daher darf auch unsere persönliche trotz Protest nicht zu kurz kommen.

16:00 Vortrag David Rossi

Besuch von italienischer Bildungsgewerkschaft

18:00 Liveschaltung nach München

18:00-20:00 Filmabend

Creative Commons-Filmabend. Es werden sehenswerte Kurzfilme und Musikvideos präsentiert, die frei weitergegeben werden dürfen. Auch können die Filme gleich auf USB-Stick oder externe Festplatte kopiert werden, um die Streifen mit nach Hause zu nehmen.

18:00-20:00 Abendessen

20:00 Tagesschau

ab 21:00 Superdance Orchestra (Electro-Indie)

im Anschluss: Nievida (Punk)

ab 1:30 Nachtruhe

Festes Programm
20. November 2009 21:50

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Geplant ist es ein festes Tagesprogramm einzurichten, um ein wenig mehr Struktur in den Tagesablauf im Audimax zu bekommen. Insbesondere feste Essenszeiten sollen euch helfen besser zu planen und euren Aufenthalt bei uns angenehmer zu gestalten. Geplant ist dieses ab Sonntag auch in die Tat umzusetzen. Die Treffen der AKs werden gesondert bekannt gegeben und sind bei Interesse auch bei der Orga zu erfragen.

8:00 Wecken und Wachwerden

9:00-12:00 Vormittagsprogramm

12:00-14:00 Mittagessen

Eine warme Mahlzeit. Ihr braucht nicht extra in die Mensa gehen, wir stellen Verpflegung zur Verfügung.

13:00 Infoplenum

14:00-16:00 Lernphase

Ruhe im Audimax! Statt in der Bib oder zuhause könnt ihr einfach bei uns im Audimax lernen.

16:00-20:00 Nachmittagsprogramm

ab 18:00 Abendessen

Eine kalte Mahlzeit.

20:00 Tagesschau (LIVE!)

danach Abendprogramm

spätestens 1:30 Nachtruhe

Wir wollen hier konstruktiv arbeiten und nicht nur Party machen. Daher respektiert bitte die Nachtruhe. Lasst darum bitte auch die schlafen, die sich hier den ganzen Tag abmühen und organisieren.

Programm für Freitag, 20.11.
19. November 2009 23:06

Erstellt von Presseteam in : Programm , 2Kommentare

10:00 Offene Diskussion

Thema “Bildung in der Gesellschaft”

14:00 Demo

Treffpunkt vor dem Audimax
Sprecher bei der Kundgebung u.a. SPD Erlangen

16:00 Plenum

21:00 Livemusik mit Doktorjewski (Punk)

23:00 DJs Der Reverend & Dirk Diggler

Erste Podiumsdiskussion mit Professoren
19. November 2009 22:40

Erstellt von Presseteam in : Programm , Ein Kommentar bisher

Heute Morgen, zum Beginn des 3ten Streiktages, wurde zum erstenmal auf dem Podium zusammen mit Professoren diskutiert. Mitdiskutierende waren die Studenten Ates und Christian und Prof. Dr. Mathias Jahn und Prof. Heiner Bielefeldt. Moderiert wurde das ganze von Christoph und Sebastian.

Die Regeln waren einfach. Die Moderatoren stellten eine Frage an das Forum und jeder Teilnehmer hatte kurz Zeit dazu Stellung zu nehmen.

Die erste und wohl brisanteste Frage handelte von den Studiengebühren. Wohin fließen sie, ist ihre Verwendung sinnvoll und wären Alternativen denkbar.

Studiengebührenbefürworter Matthias Jahn meldete sich als erster zu Wort. Er verstehe unsere Situation, da er selbst als Student Bafög bezogen und sich mit allen möglichen Jobs durchgeschlagen habe. Jedoch bestehe zur Zeit nicht das politische Klima in Bayern um diese Forderung durchzusetzen, deshalb sollten wir uns auf die anderen, auf Bologna bezogenen Punkte zu konzentrieren. Außerdem kann er mit gutem Gewissen behaupten, dass das Geld in seinem Fachbereich direkt in die Lehre fließt, und wir sollten es anprangern und skandalisieren, wenn es in anderen Studiengängen nicht so ist.

Christian konterte darauf hin, dass wir nicht aufhören können, etwas zu fordern nur, weil die Regierung ungünstig ist. „Wenn wir jetzt davon abkommen, werden kommende Generationen, die schon gar nicht mehr wissen, dass es auch ohne Studiengebühren geht, sich einfach damit zufrieden geben.“ Zwar haben die Erhebungen sicherlich einiges verändert, doch lautet die Frage, ob die Studenten dafür zahlen sollten. „Wir müssen wieder stärker in das Ressource Wissen investieren.“ Denn, wie Ates betonte, wollen wir von niemandem Geld abzocken, wir setzen unser Wissen ein und auch das kann als Arbeit angesehen werden.

Eine etwas andere Sichtweise hat Professor Bielefeldt, der kein genereller Studiengebührengegner ist. Als Grund für die radikale Ablehnung, sieht er die hinzukommenden Unsicherheiten. „Kann ich nach meinem Bachelor noch einen Master machen? Werde ich einen Job bekommen?“. „Deshalb sollten Gebühren nach einem vernünftigen System erhoben werden, denn Bildung darf keine Hürden haben!“

Zweites Diskussionsthema war die Mehrbelastung der Studenten durch die Einführung der Bolognabeschlüsse.

Die Gäste hielten diese Frage für durchaus berechtigt und wichtig. Und dass dieser Zeitpunkt eine große Chance ist etwas an der Bolognaumsetzung zu ändern. Schließlich nennt die Bundesbildungsministerin Schavan die Proteste für berechtigt, wann passiert das schon mal?

Ates wies darauf hin, dass es einen Unterschied zwischen Bilden und Ausbilden gibt, der im neuen System nicht beachtet wird und Christian fügte hinzu, dass die Arbeitsbelastung einfach zu hoch ist und man über ein alternatives Prüfungssystems nachdenken sollte.

Auf die Frage, was sich die 4 Teilnehmer von dieser Reform erhofft haben und wo diese hingehen solle, antwortete Christian, dass er sich eine einfache Mobilität zwischen Europa im Studium wünscht. Professor Bielefeldt meinte, dass diese Bereitschaft für Auslandserfahrungen nicht durch den Notenstress erstickt werden darf, dass es eine bessere Strukturalisierung in der Realität der Massenunis geben muss, die eine Atmosphäre für freies lernen, Phantasie und Kreativität bieten kann. Es kann nicht sein, dass man in ein 3 Jähriges Studium ein auf 5 Jahre ausgelegtes hineinpresst.

Eine Strukturalisierung dürfe jedoch keines Falls zur „Verschulung“ führen, wie Christian anmerkte.

Ist durch diese Strukturalisierung nun auch mehr Bürokratieaufwand entstanden?

Beide Seiten konnten dies nicht bestreiten. Sowohl die Prüfungsämter beschweren sich als auch die Studenten, die sich in ein Netz von Internetforen zurechtfinden müssen um alltägliche Unidinge erledigen zu können.

Ein weiteres Thema ist der Kontakt zwischen Fachschaften und Dozenten. Alle waren sich einig, dass dieser prinzipiell gut ist. Ates forderte die Dozenten deshalb auf, mitzuwirken, zu kommen, mitzudiskutieren. Denn dies sei kein Streit, sondern ein Streik!

Warum bisher sowenig öffentlicher Rückhalt der Dozenten kam beantwortete Prof. Dr. Jahn damit, dass die Dozenten einfach weniger leiden, als die Studenten. Jedoch besteht dieser Rückhalt, wie auch das Schreiben des Rektors beweist: es sollen keine Nachteile für die Studenten, die sich am Streik beteiligen wollen, entstehen. Heiner Bielefeld denkt, dass es daran liegt, dass die Forderungen noch nicht sehr zentriert und nicht hauptsächlich auf die Bolognaprozesse bezogen sind. Wie Ates betonte ist eine stärkere Zentrierung jedoch nicht möglich, da ein breites Spektrum an Studenten vertreten wird und Solidarität mit jedem sehr wichtig ist. Dozenten sollten nicht nur anonym unterstützen sonder öffentlich Stellung beziehen. Denn die Probleme in der Uni gehen uns alle etwas an.

In der letzen halben Stunde wurde nun das Wort an alle gerichtet.

Die erste Studentin fragte, wie es möglich sei, dass es innerhalb von so vieler Jahre vom Bolognabeschluss(1999) bis zur Einführung des Bachelors, nicht geschafft wurde eine vernünftige Prüfungsplanung zu schaffen, da die Diplommodalitäten einfach 1:1 übernommen wurden. Da jedoch beide teilnehmenden Professoren dabei nicht mitgewirkt haben, konnten sie keine Auskunft darüber geben.

Mehrere bemängelten die schlechten Zustände in einigen Instituten, dass Kopien und Skripte immer noch selbst bezahlt werden müssen, dass der Magisterstudiengang sogar seine Fächervielfalt einbußen muss und das alles trotz Studiengebühren. „Braucht die Univerwaltung wirklich 500 Euro?“ Darauf antwortete der Vorsitzende der Studiengebührenkommission. Für die Sättigung gebe es weder nach unten noch nach oben Grenzen. Würden weniger Studiengebühren erhoben, könnte auch weniger gemacht werden und der prozentuale Anteil der für die Verwaltung verwendet werden muss wäre höher. Man könnte auch die Gebühren nach Studiengängen staffeln, da es günstige und teuere gibt, doch dann wäre auch streitwürdig wie man die zentralen Ausgaben finanziert.

Klar ist, dass Dinge, die vorher selbstverständlich waren, nun als durch Studiengebühren finanzierter Luxus angesehen werden. Und diese Refinanzierung dieser Dinge durch die Studenten sei gefährlich, denn wenn man so beginnt wird am Schluss alles von den Studenten bezahlt.

Auch Professor Bielefeldt gab zu, dass es in Deutschland ein generelles Finanzierungsdefizit gibt, welches auch mit den Studiengebühren nicht getragen werden kann.

Deshalb sollten Studenten und Dozenten zusammenhalten, denn im Endeffekt wollen doch alle dasselbe.: Mehr Geld für Bildung. Die Realität der Massenunis akzeptieren, aber ohne die Verschulung die Bologna vorsieht!

Kundgebung auf der Demonstration um 12:30
19. November 2009 13:27

Erstellt von Presseteam in : Programm , 6Kommentare

Dieser Text wurde heute auf der Kundgebung der Demonstration verlesen:

(more…)

Programm für Donnerstag, 19.11.
18. November 2009 21:52

Erstellt von admin in : Programm , 4Kommentare

10:00 Podiumsdiskussion

Es diskutieren Prof. Jahn (Jura/Lehrstuhl Strafrecht) und Prof. Bielefeldt (Politikwissenschaft/Lehrstuhl Menschenrechte) mit zwei Studierenden (Ates G. und Christian Weis) auf der Bühne und mit dem Publikum. Außerdem wird Prof. Kudlich, der Studiendekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft, für Fragen zur Verfügung stehen.

Bitte erscheint zahlreich zu den ersten konstruktiven Gesprächen, an denen sich auch Hochschullehrer beteiligen.

Für die Debatte sind 90 Minuten veranschlagt, danach soll es 30 Minuten Raum für weitere Fragen geben.

12:30 Demo

Treffpunkt wieder vor dem Audimax. Geplant ist ein Demonstrationszug an der Schule am Lorlebergplatz vorbei, danach geht es in Richtung Innenstadt weiter.

14:00 Infoplenum

Es wird zuerst einen Rückblick über die Plena und Aktionen der vergangenen Tage und einen Bericht über die Demo um 12:30 geben, dann werden wir unsere ausgearbeiteten Forderungen verlesen.

WICHTIG: Das Plenum dient in erster Linie der Information über die vergangenen Tage und die Situation in den anderen Städten! Es ist keine Diskussion über die bereits am 17. und 18. 11. beschlossenen Forderungen mehr geplant!

UPDATE: Es wird zu Beginn ein offener Brief an die Bundesregierung verlesen.

15:00 Arbeitskreise

Geplant sind Treffen der folgenden Arbeitskreise:

Falls ihr euch an einem der Arbeitskreise beteiligen wollt, dann kommt bis 15 Uhr ins Audimax!

UPDATE:

18:00 Plenum

21:00 Besuch von Malte Pennekamp von der LandesAstenKonferenz (LAK) mit einem Bericht über die Situation in München

danach Abendprogramm

Bands FlatWhite (AccouRock) und Mr. Onion atV (Ska)