Unterstützer
Hier findet ihr eine Liste von Gruppen und Vereinigungen, die uns unterstützen:
Wir möchten darauf hinweisen, dass wir von folgenden Gruppen unterstützt werden, dies aber nicht zwangsläufig auch in die andere Richtung der Fall ist.
Fachschaften, Fachschaftsinitiativen und Studierendenvertretung:
- FSI Informatik
- FSI Informations- und Kommunikationstechnik
- FSI Computational Engineering
- FSI WiSo
- FSV & FSI Medizin “Kanüle”
- FSI Philosophie
- FSI Studienschwerpunkt Moderner Vorderer Orient
- FSI Mathe/Physik
- FSI Germanistik
- FSI Medizintechnik
- FSI Biologie/Integrated Life Science
- FSI Werkstoffwissenschaften
- FSI Geschichte
- FSV PhilFak
- FSI Geographie
- FSI Politik
- FSI Geowissenschaften
- FSI Psychologie
- Studentischer Konvent
- FSI Nordische Philologie
- FSI EWF
- FSI Wirtschaftsingenieurwesen
- FSI Maschinenbau
- Stellungnahme des Mittelbaus des Fachbereichs Theologie und der Theologiestudierenden: doc 1doc 2
Studentische Gruppen:
- http://www.fauna.uni-erlangen.de
- http://luks.blogsport.de
- http://www.jusos-fau.de
- http://www.aegee.studierende.uni-erlangen.de/
- Evangelische Studierendengemeinden Erlangen und Nürnberg
- KHG
- Corps Rhenania Brunsviga
- Convent Deutscher Korporationsverbände
- Liberale Hochschulgruppe Erlangen-Nürnberg
Uni-intern
- Institut für Geographie (hier)
- Institut für Theater- und Medienwissenschaft (hier)
- Wissenschaftliche Mitarbeiter (hier)
Wohnheime:
- http://www.hofmann.stw.uni-erlangen.de
- http://www.rommelwood.de
- http://www.hawo-net.de
- http://www.roethelheim.stw.uni-erlangen.de
- http://www.ratnet.stw.uni-erlangen.de/
- http://www.sieglitzhof.net
- http://www.amselnetz.de/
- http://www.stud-weh.de/
Politische Gruppen:
- Piratenpartei Deutschland und Bayern
- Jusos Erlangen UB + KV und Nürnberg
- SPD Erlangen
- DIE LINKE – Landesverband Bayern
- GEW Landesverband Bayern
- ATTAC Erlangen
- Radikale Linke Nürnberg
- ver.di
- IG Metall Erlangen/Nürnberg
- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Erlangen-Stadt
- Grüne Liste Erlangen
- Ortsjugendausschuss Fürth IG Metall
Gemeinnützige Vereine:
- Die Tafel
- Erlanger Sozialforum
- Gemeinsame Initiative von und für SchülerInnen und StudentInnen in Nürnberg e.V.
- Stadtteilzentrum DESI
- Stadtjugendring Fürth
- Arena der jungen Künste
- Evangelische Jugend Erlangen
- Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (hier)
Bildungseinrichtungen:
- Hermann-Kesten-Kolleg
- Der Landesschülerrat Bayern
- Augustana Hochschule Neuendettelsau
Bands:
- Skapirinha
- Mr. Onion and the vegetables
- Flat White
- Doktorjewski
- Superdance Orchestra
- Nievida
- Gymmick
- My New Zoo
- Black Taxxi
- Appetite Apes
- ERNST
- Lucid Twilight
- Coke Pepper and the Cranking Self
Künstler und Kunstgruppen:
Firmen/Einzelhandel:
- Sound & Light Concept
- Dritte Welt Laden Erlangen
- Backwerk
- Saturn
- Yayla Suppenbar Erlangen
Falls ihr auf dieser Seite gerne stehen würdet, meldet euch bei info (at) faubrennt.de
Comments»
Ich finde es wahnsinnig toll dass uns bis jetz, (Audimax erst 2 Tage besetzt) schon so viele Gruppen unterstützen. Traurig finde ich nur, dass bis jetzt nur zwei Fachschaftsinitiativen sich zum Bildungsstreik bei uns bekannt haben.. was ist mit den Anderen?
Ihr habt doch da unten rechts ne karte Besetzter Unis.
schreibt denen mal eure richtigen koordinaten in die Kommentare
danke
Markiert ist das Südgelände (TechFak) der Uni. Von daher passt das schon (wobei man den Sitz der Verwaltung wohl eher markieren sollte, aber zeigt ja nicht mitten in den Wald).
Oder wurde das schon korrigiert?
War die SPD nicht eine der Parteien, die uns die ganze Scheiße eingebrockt hat? Oder hab ich da was verpasst…
DIE LINKE Kreisverband Erlangen-Höchstadt und der Landesverband unterstützen eure Aktionen!
Lieber Martin,
da hast du etwas verpasst. Aber du hättest auch ohne große Probleme selbst eine Antwort auf deine Frage bekommen können. Gibt man bei wikipedia “Bologna-Prozess” in die Suchmaske ein, findet man den Gliederungspunkt “Historische Entwicklung”.
In diesem kann man nachlesen, wie Bologna auf den Weg gekommen ist. Begonnen hat der Prozess am 11. April 1997 auf Initiative des Europarats (nicht der Europäische Rat!) und der UNESCO gestartet.
Da Bildungspolitik in Deutschland vornehmlich Ländersache ist, nach der Föderalismusreform II hat der Bund z.B. nur noch Befugnisse die den Hochschulzugang betreffen, ist von der Bundesregierung auf dem Weg zur Sorbonne- und Bologna-Erklärung kein Schritt ohne Absprache mit den Ministerpräsidenten und Bildungsministern der Länder gegangen worden.
Zusätzlich ist in unserem föderalen System auch noch die Zustimmung des Bundesrates, der sog. Länderkammer, notwendig.
Verbockt haben es also alle in bundes- und landespolitischer Verantwortung stehende Parteien. CDU, CSU, SPD, Grüne und Linkspartei (zu Beginn des Prozesses noch PDS).
Interessant ist meiner Meinung nach jedoch weniger das Verhalten der Parteien zum damaligen Zeitpunkt, der Bologna-Prozess hat seine Tücken und Fehler ja erst im Nachhinein offenbart, sondern der aktuelle Umgang mit den Studenten und ihren Problemen.
Die politische Linke aus SPD, Grüne und Linkspartei z.B. kämpft gegen Studiengebühren und für ein besseres Bafög.
Wenn wir mit unserer Aktion Einfluss auf Parteigliederungen nehmen können unterstützt das sicherlich unsere Sache.
Solange Parteien nicht versuchen uns zu beeinflussen, sondern sich für unseren Einfluss öffnen finde ich das sehr gut.
GO GO GO!
falls ihr noch bilder für die faubrennt.de-seite braucht…
http://www.bilder-speicher.de/fotoalbum.php?album=118058
Es macht keinen guten Eindruck nach aussen, wenn unter den Unterstützern die “Radikale Linke” steht.
sidsam du bist ein spaltpilz
…und das macht keinen guten eindruck “nach außen”
Seh ich genauso.
Lieber Sidsam,
wir haben es oben bereits erwähnt: dass diese Gruppierung auf dieser Seite steht bedeutet nicht dass wir mit ihnen über die Tatsache hinaus, dass sie sich mit uns solidarisiert haben, in Verbindung stehen.
Wir geben hier bewusst neutral wieder welche Gruppen uns Ihre Unterstützung ausgesprochen haben.
Dabei sind wir selbst unpolitisch.
Die Verbesserung des Bildungssystems ist ein Anliegen unabhängig von politischen Parteien, hinter das sich jedes Individuum in nicht politisierender Weise stellen kann und darf.
Mit freundlichen Grüssen,
das presseteam
Danke für die Klarstellung!
@ un-G-sittet : Dein Kommentar zeugt nicht von sonderlich hohem Niveau.
Die Aktionen der Studierenden als unpolitisch zu bezeichnen finde ich unglaublich!
Natürlich ist das Besetzen von Unis und die Entwicklung von Forderungen zur Verbesserung des Bildungssystems politisch! Was denn sonst?
Wenn kein Wille zur politischen Veränderung hinter all unseren Aktionen stecken würde, wäre es ehrlich gesagt nichts anderes als ein großer Affenzirkus!
Also bitte, zukünftig vorsichtiger sein mit dem Begriff unpolitisch!
Wir möchten uns für die ungenaue Verwendung des Begriffs “politisch” entschuldigen.
Das passendere Wort wäre an dieser Stelle wohl “parteipolitisch”.
Wir sind nicht parteipolitisch.
Unsere Forderungen sollen umgesetzt werden von vernünftigen Menschen – da legen wir uns nicht auf eine Partei, Gesinnung oder Ideologie fest.
Mit freundlichen Grüssen
das presseteam
Das Erlanger Sozialforum unterstützt die Proteste und erklärt sich solidarisch mit den Streikenden. Wir waren gestern abend mit einer Gruppe im Audimax zu Besuch.
Wollen wir vielleicht auch Privatpersonen als Unterstützer aufnehmen?
Weiß nicht, wie sinnvoll das ist, spontan halte ich es eigentlich für eine gute Idee. Wenn ein Großteil z.B. auch seine Eltern überzeugt, könnte das eine ziemlich lange Liste werden…
Hallo,
ich sehe das wie sidsam…
Egal wie ihr dazu steht, es sieht nicht gut aus.
Oder würdet ihr auch gerne die JUNGEN NATIONALDEMOKRATEN in eure Liste aufnehmen (müssen)?
Ich habe auch große Bedenken und es wäre gut, wenn das Thema “nicht parteipolitisch” ein für alle mal geklärt wird. Es ist nicht Ziel politische Gruppierungen auf den Zug des “Bildungsstreiks” auffspringen zu lassen.
Es is auch absolut inakzeptabel, wenn im Plenum beschlossen wird eine Rednerin der SPD bei der Kundgebung zuzulassen, der Moderator des Zuges von “Bauchschmerzen” und “Vorbehalte gegen Hartz4″ ?!? redet, wenn er ihr das Mikrofon übergibt. Dagegen aber im weiteren Verlauf zwei mal die Internetadresse einer linken Gruppierung ankündigt.
Wenn das Plenum nicht parteipolitisch sein will, dann müssen auch alle Vertreter das akzeptieren und einfach mal die Klappe halten.
Dieser Meinung bin ich, unabhängig von meier politischen Einstellung.
Was heute mit dem Linken abgezogen wurde, fand ich auch nicht richtig, man hätte wenigstens den Respekt aufbringen können und ihn fertig reden lassen. Mit Demokratie hatte das nicht viel zu tun, was dort geschehen ist (Ich meine damit das “demokratische” Abbrechen).
Selbst wenn die Rede politisch war, war sie doch in vielen Punkten richtig und auch interessant.
Ansonsten kann ich dem Mark zustimmen.
@fdk89
wer sagt dass seine Rede in vielen Punkten richtig war?
Das ist doch immer Ansichtssache?!
genau das was Mark sagt stört mich auch sehr. Es ist nicht fair, dass wir – eine Studentengruppe, die wegen Studentenanliegen demonstrieren und sich Parteiunabhängig zusammengeschlossen haben – sich Reden der Linken oder der SPD anhören sollen… Ich habe mit Ihnen nichts zu tun.
Außerdem wurde von “bestimmten Anhängern” die Aussprache des Rektors heute morgen gestört und zum Schluss auch noch beendet.
Dabei waren wir alle da um ihn zu hören ! ! !
@ Katrin
Ja sicher ist das Ansichtssache, aber wir demonstrieren auch hier, um uns für eine bestimmte Sache einzusetzen. Der Typ von der Linken hatte auch viele Punkte genannt, bei denen Konsens herrscht. Zudem ist es auch eine Sache des Respekts jemanden ausreden zu lassen.
Es wurde davor auch im Audimax abgestimmt, ob diese auch reden dürfen. Also sehe ich da auch keine Probleme.
Zudem sind es die Politiker die letztendlich die Situation ändern können. Mit der Demo können wir lediglich Druck ausüben- auf die Politiker. Ich sehe da kein Problem wenn wir die Politiker auch unterstützen, die für unsere Interessen dann eintreten.
Das die Rede vom Rektor unterbrochen wurde ist bedauerlich. Dafür kann ich aber auch nichts.
@fdk89:
Mich stört das schon, dass diese Politiker bei unserer Demo mitreden, denn ich -und offensichtlich sehr viele andere – kann mich nicht damit identifizieren. Das machts mir einfach schwerer mich komplett dahinterzustellen und mitzumachen. Ich bringe ja auch nicht meine parteipolitische Gesinnung zum Ausdruck.
Der Druck auf die Politik wurde durch diese beiden Redner keinesfalls größer und letztendlich sind ausgerechnet diese beiden Parteien in der Opposition…wenn ein Landtagsabgeordneter der CSU gesprochen hätte (was auch nicht meine Gesinnung ist) DANN würde es evtl.zu einem erhöhten Druck kommen, denke ich…
Naja… und komischerweise hatte der Redner auf dem Schloßplatz dann auch keine Mehrheit mehr…
Hey Leute,
ich find das super was ihr macht:O)
ich stehe absolut hinter euch..
aber ich denke mit den studiengebühren wird das so nix..vielleicht könnten wir erreichen, dass sie halbieren…
Liebe Grüße, Miri
Wir müssen erstmal das fordern, was wir wirklich wollen. Kompromisse kann man dann immernoch eingehen. Aber die Forderungen abschwächen bevor man sie stellt bringt wohl kaum was.
@ mark: sorry aber es ist doch wohl ein unterschied ob eine studentengruppe da vorgestellt wird, die nicht nur die erste Demo, die zu unserer Besetzung führte organisiert hat, sondern deren Leute auch seit Tagen hier im Audimax mit am start sind und alles mitgestalten. Oder ob da irgendwelche Politiker reden. Die linke Studengruppe ist ein Teil von uns, so eine Landtagsabgeordnete nicht!!!
Und wenns um die Inhalte geht, dann waren mir die aussagen von der linken gruppe sympatischer als das was die “gruppe” der frau, die SPD so alles macht (Hartz IV, Afghanistan-krieg).
@ alle: viele grüße und bis morgen
@ Katrin
Ich denke, das wir da lange diskutieren können, auf einen gemeinsamen Nenner werden wir wahrschenlich nicht kommen.
Ich sehe zumindestens keine Probleme, wenn Politiker unsere Sache unterstützen. Diese Misststände wurden durch die Politik hebeigeführt und sie können auch nur mit Hilfe der Politik wieder beseitigt werden. Die Hochschulleitung hat da anscheinend wenig Einfluss.
Das einer aus der bayrischen, schwarz-gelben Regierung bei uns aufkreuzt, da können wir wohl ewig warten.
“Naja… und komischerweise hatte der Redner auf dem Schloßplatz dann auch keine Mehrheit mehr…”
Im Audimax waren ja auch viel weniger da als auf der Straße. Da ist es auch kein Wunder, wenn ein anderes Ergebnis herauskommt.
Ja, hier kann ich mich mit dir einigen
Stimmt auch, dass im Audimax weniger Leute waren…
Das Problem ist – denke ich – dass die, ich nenne uns mal Normalos, gedacht haben, dass dieses Projekt Streik wieder irgendein linkes oder ungehörtes, unorganisiertes oder Spinner- Projekt wird, das nix bringt. Jetzt zeigt sich, dass das Projekt doch gehört wird und nun sind -wenn auch nicht offiziell- doch eher mehr linksdenkende Leute in der Orga und bei den Aktiven der ersten Stunde, als es der prozentuale Anteil bei den Studenten ist. Das Projekt zeichnet sich deswegen so positiv aus, weil doch viele Normalos dabei sind, aber leider nicht genug. Viele sind sich zu gut oder haben Vorurteile. Bei mir war es ja genauso… Aber viele identifizieren sich auch immernoch nicht damit, denn es herrscht doch so ein bisschen Kommunenstimmung unter der Stehlampe und der linke Dresscode ist stark vertreten…
Naja, das ganze gehört ja jetzt gar nicht mehr hier her… off topic.
Schönen Abend noch! Bis morgen!
zu den vorrigen Posts und @mark
Ich bin bisher bei fast jedem Plenum anwesend gewesen (hab übernachtet usw.) und bin mir sehr wohl bewusst, dass ursprünglich die Initiative für die Demonstration am Dienstag von “luks” ausgegangen ist, und deren Mitglieder gute und wertvolle Arbeit leisten, wie auch viele andere Mitglieder von Gruppierungen.
Wichtig an der ganzen Sache ist mir festzuhalten, dass im Plenum, und das ist nunmal bei solch einer basisdemokratischen Bewegung das entscheidende Gremium, beschlossen wurde, dass der “Bildungsstreik in Erlangen” keine parteipolitische Veranstaltung ist.
Diese Entscheidung ist zu akzeptieren. Von mir, wie auch von allen anderen. Ich habe auch eine abweichende politisch Meinung, aber für den Erfolg der gesamten Bewegung ist es einfach unheimlich wichtig, dass es um unsere Forderungen geht.
Und nur um unsere Forderungen geht.
Deshalb halte ich meine Kritik aufrecht, dass Themen wie Hartz4, kritische Stimmen bei der Demonstration vom Moderator gegen die SPD-Sprecherin, aber auch Kritik gegen Burschenschaftler von “Luks” bei der Abschlusskundgebung nichts zu suchen haben.
Inwieweit diese Statements richtig sind, spielt dabei absolut keine Rolle.
sorry, meinte @andi
luks ist glaube ich keine partei
Hallo liebe Besetzer,
wir haben gute Nachrichten für euch!
Die Vollversammlung des Stadtugenrings Fürth (SJR Fürth, http://www.sjr-fuerth.de) hat gestern beschlossen, dass sie eure Aktion unterstützen möchte. Wir finden es klasse, was ihr macht und vor allem,, wie ihr das macht! Wir möchten euch Mut zusprechen, dass ihr euren Forderungen weiter Ausdruck verleiht und euch motivieren weiter durchzuhalten! Wir wissen, wie demotivierend es ist, wenn von allen Seiten Verständnis gezeigt wird, aber dann nicht weiter passiert!
Deswegen macht weiter! Ihr könnt was erreichen!
Viele liebe Grüße aus Fürth,
euer SJR
Es ist ja verständlich dass zumindest Parteipolitik aus den Bildungsprotesten ausgelagert wird – aber leider ist der gängige Beißreflex gegenüber einer grundsätzlichen Debatte über die gesellschaftlichen und politischen Zusammenhänge, in denen sich Bildungsabbau vollzieht, eher ein Zeichen für den leider etwas beschränkten Horizont vieler StudentInnen. Die negativen Entwicklungen im Bildungswesen sind EIN Teil einer umfassenden Ökonomisierung der Lebensbereiche und einer Effizienzsteigerung im Dienste kapitalistischer Anforderungen. Es ist schlichtweg borniert, gesellschaftliche Zusammenhänge auszublenden, bloß um eine vermeintlich größere Masse von unzufriedenen “Normalos” in rein symbolhaften Aktionen in Stellung bringen zu können. Die Leute dort abholen wo sie stehen – schön und gut – aber bitte nicht um den Preis des kritischen Gehalts solcher Proteste.
Ich will die Proteste nicht grundsätzlich kleinreden – das Ausmaß ist sicherlich ein Novum für Erlangen und bietet auch zumindest Potential für eine weitergehende Organsierung größerer Teile der Studentenschaft. Allerdings ist es immer wieder schade zu sehen, dass der grundlegende Blick über den eigenen Tellerrand immer wieder durch vermeintlich “anti-ideologische” bis a-politische Positionierungen verstellt wird. Um hierbei geht es nicht darum, eine Lanze für “linken Dresscode” oder “Kommunenstimmung” zu brechen, sondern die Proteste in einen kapitalismuskritischen Kontext zu stellen, der auch eine Verknüpfung der sozialen Kämpfe zulässt.
Hier hat die Organisierung in Nürnberg den Erlangern einiges voraus, was wohl auch daran liegen mag dass sie dort maßgeblich von Leuten getragen wird, die nicht nur alle paar Jahre mal ihre Protestphase durchlaufen, sobald es um den eigenen Geldbeutel geht…
Ich bin dabei mit dir einer Meinung. Die Ursachen für die derzeitige Hochschulbildung liegen natürlich auch in der “Ökonomisierung der Lebensbereiche und einer Effizienzsteigerung im Dienste kapitalistischer Anforderungen” wenn du es so nennen magst.
Um dafür ein Bewusstsein zu schaffen ist es aber doch so wichtig der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es Studenten gibt, die frei denken, sich weiterentwickeln und Veränderungen fordern. Diese Veränderungen müssen aber konstruktiv vorrangetrieben werden.
Das ist aber nur möglich, wenn die demokratischen Entscheidungen des Plenums akzeptiert und fortgeführt werden.
Von mir auch großen Respekt an die bisherige Entwicklung in Erlangen und die vielen Leute, die in der Orga und den AK’s so zielgerichtet arbeiten. Hoffentlich bleibt es so produktiv.
Hallo, ich wollte mal anmerken, dass man, wenn man einfach mal alle hier hinschreibt, die den Streik unterstützen, ihnen dabei auch eine Plattform gibt, für sich selbst zu werben.
Ich halte es für fraglich, hier Namen wie Saturn oder Backwerk zu nennen, die hier eindeutig Werbung für ihre Sache machen (von uns gewollt oder nicht gewollt).
Auch halte ich es für sehr dikussionswürdig, ob man hier elitären und sexistischen Studentenverbindungen einen Platz geben will, um neue Mitglieder zu “keilen” (werben).
Hallo,
man sollte mal bedenken, dass man wenn man hier alle auflistet, die das ganze (angeblich) unterstützen, dass man ihnen hier ein Podium für Eigenwerbung gibt.
Ich halte es für fraglich, ob hier Ketten wie z.B. Saturn oder Backwerk das hier unterstützen können (oder diejenigen, die das entschieden haben, es nicht lieber als Einzelpersonen tun sollten), oder dies nur aufgrund eines besseren Image und Werbung für die eigene Sache tun – und sie nutzen dies hier – selbst wenn das nicht ihre einzige Motive sein sollten – auf alle Fälle als Eigenwerbung und Imageverbesserung!
Auch finde ich es nicht haltbar und sehr sehr diskussionwürdig, dass/ob sexistische und elitäre (!!!!) Studentenverbindungen – die also gegen das stehen, was hier gefordert wird – hier Platz haben, um neue Mitglieder zu “keilen”(werben) und ihre Ideologie hier verbreiten können.
Von daher halte ich es nicht sinnvoll, dass hier einfach jedeR aufgelistet wird, der/die das auch (angeblich) unterstützt. Ich glaube es wäre sinnvoll, die Organisationen und ihren Hintergrund und ihre Motive mal zu hinterfragen.
Zitat:
“Auch finde ich es nicht haltbar und sehr sehr diskussionwürdig, dass/ob sexistische und elitäre (!!!!) Studentenverbindungen – die also gegen das stehen, was hier gefordert wird – hier Platz haben, um neue Mitglieder zu “keilen”(werben) und ihre Ideologie hier verbreiten können.”
Danke, genau meine Meinung…
mit solchen Unterstützern muss man sich wirklich zehnmal überlegen diese Aktion noch länger zu besuchen und daran mitzuarbeiten… =/
Einerseits kann ich politische Vorbehalte gegen Studentenverbindungen nachvollziehen, allerdings hätte ich da auch Vorbehalte gegen andere aufgezählte Gruppen, deswegen finde ich eine Totalablehnung ungerechtfertigt. Mir geht’s um die Sache und was dieser erwähnte Convent auf seiner Seite zu den Studentenprotesten schreibt, klingt für mich ganz sinnvoll.
Außerdem gebe ich zu bedenken, wie man denn die Unterstützer selektieren soll: Plenumsabstimmung über jede Organisation, die aufgeführt werden will? Das wird ein Spaß, dann sind wir nur noch am abstimmen.
Es stellt sich eben die Frage, wie “demokratisch” die Organisation der Besetzung abläuft – klar, wenn man Demokratie schlicht mit Mehrheitsdiktatur gleichsetzen will, mag der Prozess der Entscheidungsfindung diesem Anspruch gerecht werden… Als fortschrittlich oder emanzipatorisch ist er dann allerdings kaum zu betrachten. Eine kritische Auseinandersetzung mit allem, was über isolierte Forderungen zur Bildungspolitik hinausgeht, wird in der Regel im Ansatz abgewürgt. Auf welchem geistigen und politischen Niveau man sich hier bewegt, zeigt schon die Distanzierung auf der Titelseite unter dem Motto “Erlangen bleibt sauber” – die Gleichsetzung, die hier hinsichtlich linker und neo-faschistischer Positionen betrieben wird, ist schlicht widerlich und wird nur noch durch die Aussagen so einiger Besetzer übertroffen, die Antifa mit Judenverfolgung gleichsetzen oder in den Rassisten und Holocaustleugnern bestimmter einschlägig bekannter Burschenschaften tatsächlich vermeintliche Verbündete und respektable Diskussionspartner sehen.
Die Distanzierung von “jeglichem Radikalismus”, die wohl eigenmächtig von den Wortführern des Protestes kurzfristig auf Plakaten im Audimax kundgetan wurde, schlägt hierbei auch in die Kerbe einer totalitarismustheoretischen Ideologie, die jedem Anhänger einer kritischen Gesellschaftswissenschaft die Schamesröte ins Gesicht treiben müsste. So etwas an einer Hochschule sehen zu müssen, verdeutlicht wirklich die intellektuelle Bankrotterklärung, die gerade von denen abgegeben wird, die eigentlich noch am ehesten mit kritischem Bewusstsein ausgestattet sein sollten. Dass dies gerade nicht so ist, zeigt auch die Tendenz der Bildungsmisere auf – weg von der geistigen Entwicklung hin zur Heranbildung eines rein ökonomischen Subjekts der Konkurrenz.
Kapitalismuskritik? Fehlanzeige, könnte ja wohl auch als “radikalistisch” verstanden werden und dem Konsens der politischen Beliebigkeit zuwiderlaufen. Ich für meinen Teil hätte z.B. gerne eine Podiumsdiskussion mit Robert Kurz erlebt, verstehe aber dass man angesichts des herrschenden Klimas davon abgesehen hat, auch wenn schon ein fahler Nachgeschmack zurückbleibt.
Bei indymedia ist inzwischen auch ein kritischer Beitrag zu Protesten erschienen: http://de.indymedia.org/2009/11/266728.shtml
Aha, wenn eine Mehrheit eines Protestes gegen verkorkste Bildungspolitik nicht in einen Topf geworfen werden will mit extremistischen Strömungen jedweder Art, dann ist das Mehrheitsdiktatur. Das finde ich ja mal mindestens so bezeichnend wie die Reaktion der entsprechenden Fraktion auf die Abstimmung zur Gewaltfreiheit.
Und jemandem die intellektuelle Reife abzusprechen, nur weil er scheinbar nicht die eigenen ideologischen Denkmuster benutzt, das finde ich wiederum widerlich.
Ich finds immer toll, wenn die Intolerantesten am lautesten nach Toleranz schreien… Ich interessier mich weder für Burschenschaften, noch für die Antifa, sondern für Bildung. Debatten über Tierschutz, Emanzipation der Frauen, welche Schuhe der Sicherheitsdienst trägt und wer nun rechts oder links oder beides is, sind mir sowas von egal. Was nich im Forderungskatalog steht, hat auch in der Diskussion nichts mehr zu suchen. Alle anderen können ja gerne mal ne Kapitalismuskritikdemo machen…
@Demokrat: Die Mehrheit des Protestes wäre vermutlich nicht einmal dazu in der Lage, Begriffe wie “Extremismus” näher zu definieren, geschweige denn darzulegen, welche Positionen linke oder rechte Gruppen vertreten. Exakt diese unkritische Haltung ist es, die solche Proteste zum Sturm im Wasserglas degradiert.
Dabei geht es nicht darum, “Ideologien” zu verbreiten, sondern Debatten jenseits bornierter Ein-Punkt-Forderungen anzuregen – klar, wenn man mit einigen mickrigen Zugeständnissen zufrieden ist, die allerhöchstens bei dem Ganzen herauskommen mögen, dann kann einem eine weitergehende Perspektive gänzlich schnuppe sein.
Es bleibt bloß zu hoffen, dass vielleicht zumindest ein kleiner Teil den Weg aus seiner egoistischen Nusschale findet.
Hallo zusammen!!
studiere auch in Erlangen, bin aber grad in nem Praktikum in DD voll eingespannt…besuch aber regelmässig die Seite hier. Haltet durch! Solange wie möglich!!!
Aber was muss ich da lesen? Da tanzen Burschenschaftler im Plenum und auf den Parties rum, und ihr habt die Antifaplakate gleichzeitig abgehängt?? sach ma hackts bei euch?
Bin ja auch gegen die Politisierung der Debatte, v.a. wenns dann gegen Hartz&Co geht – das ist zwar ein gr. Problem, gehört aber nicht in denaktuellen Studentenprotest – aber gerade Burschenschaftler sind doch nur an dem Gefeiere interessiert und zerstören dadurch wieder alles!!
Trotzdem noch viel Erfolg und Sitzfleisch!!
gruss chris
Ach jetzt plötzlich springt auch der studentische Konvent auf den Zug auf, nachdem er vorher mit der Mehrheit aus dem RCDS der CSU und konservativen FSI-Vertretern die Proteste abgelehnt hatte.
Sehr glaubwürdig!
Oder haben hier manche tatsächlich etwas dazugelernt? Das wäre wiederum sehr erfreulich!
Falsch, der Konvent hatte sich bisher einfach nicht dazu äußern können. Wir hatten erst heute wieder eine Sitzung, da nach Satzung eine Woche Ladefrist eingeräumt werden muss und konnten demnach auch erst heute dazu einen Beschluss fassen.
erstaunlich wie gerne hier von manchen diskussionsteilnehmern linker und rechter extremismus gleichgestetzt wird ohne auch nur einen moment zu erwägen, dass es wohl doch signifikante unterschiede geben könnte,…
auch das argument, die proteste sollten so politikfrei wie möglich ablaufen, halte ich nicht wirklich für tragbar. irgendwo miüssen die streikenden ihre gemeinsame basis und gemeinsamen werte finden, um sich nicht in völliger beliebigkeit zu verlieren, wo jeder nur noch für seinen eigene vorteil kämpft und soldiartät verloren geht,…
ein streik und die durchsetzung von forderungen haben immer einen politschen charakter, da sie die gesellschaftliche realität betreffen und anstreben dieselbe zu verändern.
übrigens wer in der einführung der studiengebühren keine parallelen zu einer schrittweisen privatisierung der bildung sieht und deshalb sich frei von jeglicher kapitalismuskritik sieht, sollte sich schleunigst ein wenig genauer mit dem thema kapitalimus und die folgen für die gesamte menschheit beschäftigen. vllt. entdeckt der betreffende vielleicht noch den ein oder anderen linken, kapitalismukritischen standpunkt, den er versehentlich angenommen hat.
@enfant terrible: Danke für den link zu indymedia! (http://de.indymedia.org/2009/11/266728.shtml). Leider trifft der Artikel genau ins Schwarze… Es wird aber deutlich übertrieben: Man kann wirklich nicht sagen, dass dort besonders viele Burschis anwesend wären: Ich war letzte Woche jeden Tag da und mir sind zumindest keine entsprechend gekleideten Personen aufgefallen, wie der Artikel behauptet. Bleibt zu hoffen, dass sich wieder vermehrt kritische Studis an der ganzen Sache beteiligen – ich bin jedenfalls auch weiterhin insgesammt positiv zu der Besetzungsaktion in Erlangen eingestellt.
Dass Mehrheitsentscheide im Plenum in vielen Fällen keine geeigneten demokratischen Werkzeuge sind, ist klar. Aber es gäbe ja auch noch die AKs, also Möglichkeiten zur Einflußnahme sind jedenfalls gegeben!
Gruß,
Simon
Hi!
Wir finden es große klasse was ihr da mit der Besetzung macht.
Ich studiere selbst und bin auch gegen die Bologna-Reform.
Diese prangern wir selbst in unseren Liedern an!
Macht weiter so…
mal ne frage…ich hab auch banner (auch auf demos) von der FSI Jura gesehen, nur sind die nicht als Unterstützer gelistet. hat das n Hintergrund oder hab ich die übersehen?
Das Campus Radio bit eXpress der FAU hat Euch verlinkt und berichtet seit Beginn der Aktionen im “bit Day” (Di 16-18 Uhr) über die aktuellen Entwicklungen.
Zu empfangen ist bit eXpress über die digitalen Übertragungswege Digital Radio Mondiale (DRM) auf 15,896 MHz & 909 kHz, Webradio auf biteXpress.de sowie Digital Video Broadcasting (Radio 2.0) DVB-H / DVB-SH und DVB-T.
Also wenn hier Leute den Protesten fernbleiben weil sie nicht ertragen können, dass auch Studentenverbindungen die Forderungen der Studierenden unterstützen, dann zeugt das von nichts anderem als Ingoranz und Borniertheit.
Besonders in Erlangen findet man ein buntes Spektrum an Verbindungen, die natürlich nicht alle mit elitär und sexistisch charakterisiert werden können. Es sollte endlich als Faktum wahrgenommen werden, dass sich Verbindungen an sich nicht mehr in diverse Schemata pressen lassen. Hier ist eine differnzierte Betrachtungsweise notwendig. Das Corps Rhenania Brunsviga ist in der Liste z.B. gut aufgehoben.
@Tonin Steuer:
“die natürlich nicht alle mit elitär und sexistisch charakterisiert werden können.”
Genau das können sie eben doch. Oder willst du mir erzählen, dass es keine Netzwerke gibt? Genau das ist mit elitär beschrieben. Sehr seltsam, dass sie doch keine Studiengebühren mehr befürworten, immerhin haben sie das bis vor sehr kurzer Zeit…
Ein kleines Beispiel zum Sexismus findet man direkt auf der Homepage der Corps (d.h. des Dachverbandes aller Corps, zu dem auch die Brunsviga gehört):
„Natürlich gab und gibt es einige Tabus in den Corps für das schönere Geschlecht. Corps sind nun einmal tradionell Männerbünde. Ich kann mir auch beim besten Willen keine Frau auf der Mensur vorstellen. Doch kann ich mir andererseits keine Fete, keinen Ball oder auch nur ein gemütliches Beisammensein auf dem Corpshaus ohne Damen vorstellen.“ (http://www.die-corps.de/Frauen_und_Corps.172.0.html)
Die Rolle der Frau ist also die des schmückenden Beiwerks. Hier werden Männer und Frauen nicht gleichgestellt, sondern es wird ein starr bipolares Geschlechterverhältnis gefestigt.
Wer jetzt meint: “Da werden keine Frauen benachteiligt”, sollte sich mal mit dem Begriff bzw. der Definition von “Sexismus” auseinandersetzen.
Die FSI Jura war auf der Demo mit einem Banner vertreten, haben sich aber nicht als Unterstützer aufschreiben lassen.
so langsam ist’s auch mal wieder genug, angehört worden sind jetz alle und ab nun bringts nur noch Nachteile für den Rest der (studierenden) Studenten.
Wir wollten z.B. am Freitag den 11.12. im Audimax Biochemieklausur schreiben können das jetzt aber nicht und müssen am Samstag schreiben, d.h. für alle die wichtige Termine am Wochenende hatten, fallen diese nun aus.
Es ist Zeit, dass die Besetzung beendet wird.
ach wieso denn genug, sind doch bisher auch “nur” 60 % der kurse
der jura erstis ausgefallen/verschoben worden, woraus sich finanzielle/zeitliche und bildungstechnische nachteile ergaben …
den besetzern kann das doch weiterhin egal sein – solange die zu
ihren vorlesungen ziemlich problemfrei kommen können …
zuerst war ich passiv – positiv der sache gegenüber eingestellt,
mittlerweile schließe ich mich der wachsenden gruppierung an,
die genervt ist und das ganze nicht mehr ernst nehmen kann …
denn für parties und diskussionen andere zu benachteiligen
finde ich weder demokratisch noch fair oder clever …
da 542 €, welche ich gezahlt habe nicht wirklich zur geltung kommen
können werd ich auch für mich (aber das muss jeder für sich selbst
entscheiden) in erwägung ziehen, schadenersatz geltend zu machen
…
danke an die besetzer
Kleine Info John: Früher wurden alle Biochemie-Klausuren am Samstag geschrieben. Du hast es auch unter anderem deinen älteren Kommilitonen zu verdanken, dass das nun nicht mehr so ist.
Zu meiner Zeit wurde sogar mal noch am Tage der Klausur der Raumplan geändert, weil im Hörsaal Chemie Aufzeichnungen für die Zaubervorlesung gemacht worden sind. Ich an deiner Stelle wär froh gewesen den Freitag noch zum Lernen gehabt zu haben.
@genervt:
Interessant, dass du Parties und Diskussionen gleichsetzt. Ich kann mir nicht helfen, aber die letzten Abende sah es eher nach letzterem aus. Und wenn abends ab 22:00 Uhr ne Band spielt – und? Lass mich raten, du gehst nie abends weg sondern lernst?
Naja, viel Glück bei deiner Schadensersatzklage…
Im Übrigens sind am Südgelände Freitag nachmittag genug Hörsäle frei, um einen Riesenkurs Klausur schreiben zu lassen. Wie auch immer eure Profs drauf kommen, dass es nur Samstags geht.
uni-erlangen.de -> univis
Hallo erstmal…
War jetzt auch einige mal mit Freunden bei euch im Audimax und muss trotzedem mal ein wenig Kritik üben.
Finde das was ihr/wir versuchen zu erreichen auf jeden Fall Klasse, muss aber an dieser Stelle wieder etwas betonen.
Meine Kommilitonen und ich kommen nicht auf diese Veranstaltungen, um uns dann rechtfertigen zu müssen! Wir sind und das habe ich auch breitwillig zugegeben Burschenschafter in Erlangen und sind trotzdem gegen Studiengebühren und das verkorkste Bachelor/Master-System!!!
Wir wurden von vielen Leuten dann teilweise beschimpft und an einem Abend sind wir sogar unprovoziert angegriffen worden!
Und das können wir eben nicht verstehen, da es erst die Burschenschaften waren, die nach den Karlsbader Beschlüssen von 1819 die freie Meinungsäußerung vorantrieben und das Ganze heute im Audimax quasi mit möglich machten!
Leider ist die Auffassung in Erlangen weit verbreitet, dass alle Burschensschaften rechts und frauefeindlich sind. Doch das ist nicht wahr. Die 30/40er Jahre verherrlichen wir ebenfalls nicht und nehmen selbstverständlich auch nicht nur Deutsche bzw. Deutschstämmige auf! Es macht ebenfalls keinen Unterschied, ob mal Zivildienst leistete, ausgemustert wurde oder beim Bund war
Wollte dies nur nochmal hier für alle klarstellen!
@jens:
interessant, dass du nur den Punkt “Party” eingehst und nicht die eigentlich relevanten Punkte meiner Aussage ansprichst – scheinbar
fehlen dir in der hinsicht die argumente …
… mir scheint du hast wirklich einen anspruch auf den streik,
damit dir jemand vielleicht doch mal das richtige argumentieren
beibringt …
benachteiligungen auch aufgrund von diskussionen die ja unbedingt
im audimax stattfinden müssen findest du wahrscheinlich fair …
dass der staat finanziell und aufgrund des bachelor/master system
euch das studieren versaut, wird dementsprechend dann halt
durch euch auf andere übertragen, so dass nicht nur euer studium
versaut wird …
dass die hürden durch den staat existieren, darüber war ich mir im
vorfeld im klaren, dass ich auch durch kommilitonen benachteiligt
werde, ist leider neu … schade solche entwicklungen!
Zum Punkt Party: dass das audimax für solche herhalten muss,
und dank euch nicht für seine eigentlichen zwecke zur verfügung
steht ist unumstritten ich war selber einige mal anwesend und konnte
mich davon überzeugen!
und ob ich privat party mach und weggehe geht dich wenig an,
heißt jedoch noch lange nicht, dass ich, wenn ich unterwegs bin
dadurch andere benachteiligen muss …
@Sandler: Natürlich sind nicht alle Burschenschaften rechtsextrem wie es z.B. die “Frankonia” ist.
Gleichwohl halte ich auch nicht viel oder besser gar nichts von Burschenschaften halte, weil sie zu einem zumindest konservativen, rechten Umfeld gehören. Ich kenne in der Tat auch Leute, die in einer Verbindung/Burschenschaft sind und eine linke bzw. linksliberale politische Einstellung haben (natürlich nicht in einer von den rechtsextremen). Ich frag mich zwar, warum die bei so was Mitglied sind, sie sind ja auch nicht bei der CSU, wenn sie links eingestellt sind, aber ich akzeptiere es.
Wenn Du und Freunde von Dir ebenfalls gegen Studiengebühren und den Ba/Ma-Druck seid, dann solltet Ihr auch zum Audimax kommen können. Halte ich sogar für wünschenswert, aber bitte ohne die “Bändel” oder wie das heißt. Leider habe ich schon einige Burschenschaftler gesehen, die meinten, hier dekoriert erscheinen zu müssen. Das geht nicht.
„Bildung für alle – nur nicht für uns!!!“
Heute kamen ca 50 von uns Jurastudenten (allein 350 Erstsemester!) zum Audimax, um die Streikenden zu bitten, das Audimax für unsere Vorlesungen zu öffnen, da wir durch die Besetzung große Probleme mit ausfallenden oder verschobenen Lehrveranstaltungen haben. Dieser vernünftige Vorschlag wurde leider abgelehnt und somit sind wir das offizielle Bauernopfer Eures Bildungsstreikes, da die meisten von Euch ja ihre Vorlesungen (im Kollegienhaus oder an der Tech-Fak…) nach wie vor problemlos besuchen können.
@ Martin: Du unterschlägst in Deinem Beitrag die Frauenverbindungen
Und Netzwerke existieren wie sie in Vereinen, Parteien etc. an sich existieren. Vielleicht sollte man auch die Studenten von ‘Bonding’ aufgrund ihrer Elitarität von den Protesten ausschließen
@ aufdersiegerseite: Mit Deinem Kommentar verkennst du die linken Verbindungen. Und auch die AMV Erlangen kann man wohl kaum als konservativ bezeichnen…
Genausogut könnte man behaupten alle Protestierenden sind linke Träumer, die Labern aber nicht handeln können und besser den Hörsaal für die studierenden Juristen freiräumen sollen. Ist das gleiche Niveau.
Ein wenig mehr Reflexion und weniger Ignoranz hätte ich mir hier schon gewünscht.
Hallo lieber jura-ersti, ich war auch mal jura ersti, und die kleinen jura erstis sind nicht die einzigen im audimax und ich glaube nicht, dass du den belegungsplan des audimax kennst und auch die zusammensetzung deren besetzer um eine solche haltlose behauptung aufzustellen…
stellt euch mal lieber die frage, warum es fast alle andere fakultäten schaffen die ausgefallenen kurse zu kompensieren oder örtlich zu verschieben…btw: erfahrungsgemmäß sitzen keine 300 jura erstis in den gk1 vorlesungen.
schade, dass man schon als ersti komilitonen anderer fachrichtungen mit eigenem partikulastischem gehabe verschreckt und das klischee des egophilen juristen bedient..
kleiner tipp an alle wirklich lernwilligen jura erstis: besucht eure PÜ’s und Tutorien…Grundkursvorlesungen anhand vom Vorlesungsskript, fallbüchern und Lehrbüchern ausgleichen. Im ersten sememstern gehts faktisch nur um den gutachtenstil und einige grundlagen die euch NUR in den PÜ’s vermittelt werden..also nicht weinen
@ genervt
Welchen Schaden willst du geltend machen du Schwätzer…nur noch peinlich? Ich schäm mich für solche Komilitionen
@Jurist
zwei Dinge nur mal zur Klarstellung:
1.Ich habe mit einigen Besetztern gesprochen; die meisten haben wie oben von mir behauptet, tatsächlich keine Lehrveranstaltungs-Einschränkungen, im Gegensatz zu uns!
2. Da die Vorlesungen die nicht ausfallen zeitlich verschoben werden müssen um überhaupt irgend einen Raum zu bekommen, fallen regelmäßig die PÜs aus, die nun mal auf den ursprünglichen Stundenplan zugeschnitten sind.
Soviel zu deinem noch einigermaßen sachlichen Gebrabbel
Erstmal eine private Äußerung eines FSI-Mitglieds:
Die Aktion “Öffentliche Bildung” diese Woche finde ich klasse! Auch die Diskussion morgen über den Streik begrüße ich sehr, leider habe ich zu der Zeit Seminar und möchte es auch besuchen.
Nun zur FSI:
Die FSI TheWi/MeWi hat den Streik sehr kontrovers diskutiert und konnte sich zu Beginn auch nicht geschlossen hinter die Streikenden stellen. Inzwischen ist in der ständigen Beobachtung und Diskussion des Streiks ein gewisses Umdenken passiert, so dass wir jetzt auch hier auf der Homepage unsere Unterstützung bekunden wollen.
Liebe Grüße
Die FSI TheWi/MeWi
you stupid fool!
(Beitrag auf Bitte des Verfassers am 18.02.10 entfernt)
Komm vorbei und brings ins Plenum ein! Dann kann man auch drüber abstimmen.
Ich finde alles was du schreibst sehr argumentativ und verständlich.
STELLT SOFORT DAS FAU BRENNT – LIED VON MY NEW ZOO WIEDER REIN!!!!
omg…stud.iur pr.sem
lässt man das heutzutage so raushängen, kaum bekommt mein einen universätsinternen titel…
whatever…ohne diese signatur wärst du gewiss sympathischer rübergekommen.
adieu
“Wir möchten darauf hinweisen, dass wir von folgenden Gruppen unterstützt werden, dies aber nicht zwangsläufig auch in die andere Richtung der Fall ist.”
Was ist das denn für eine Aussage?? Entweder man arbeitet mit jemandem ZUSAMMEN um etwas zu erreichen oder man lässt es und schriebt ihn nicht als Unterstützer hin. Hauptsache die Liste ist länger… SEHR SCHWACH!!